WE SAW WORLDS COLLIDE – Apeiron

Band: WE SAW WORLDS COLLIDE
Titel: Apeiron
Label: Selfreleased
VÖ: 09.12.2016
Genre: Post-Metalcore
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

WE SAW WORLDS COLLIDE - Apeiron album artworkDie Augsburger Truppe We Saw Worlds Collide waren in den letzten Jahren nicht untätig, um ihrer Karriere zu forcieren. Bei uns noch eher ein unbeschriebenes Blatt, rücken sie mit dem Zweitwerk „Apeiron“ an. Eigentlich wird von der Formation der Alternative Metal Bereich als stilistische Wegbeschreibung angegeben. Es scheint hier wohl ein anderes Verständnis zu sein. Vielmehr würde ich die Truppe als Metalcore, Post-Metalcore Truppe bezeichnen.

Sei es wie es sei, desgleichen können die Jungs in diesem Bereich absolut amtlich mitmischen. Geboten wird kerniger Metalcore, welcher nicht schnöde unters Volk geballert wird. Nein ihre Variation reicht weiter. Zugegeben auch einiges an Alternative Metal Ansätzen, wenn daneben sehr hauchzart. Vor allem die Vermischung von orientalischen Soundansätzen und Gesängen beim Opener wurden gut gewählt. Das macht einen leidenschaftlich facettenreichen Klang aus. Finde ich fürwahr spitze umgesetzt, nur bei etlichen Passagen klingt das nicht wirklich homogen und man wird etwas ruppig weiter gestoßen. Kann sicherlich so gewollt gewesen sein, mindert im Gegensatz dazu halbwegs den ausnehmend vielversprechenden Klang.

Die abgöttisch bitteren Härteschläge sind nicht zu verachten und geben viel Anstoß ordentlich abzuhotten. Demgegenüber stehen dann doch wieder die idyllischer gestalteten Parts, wo es kurz zum Genießen wird, bevor diese Mauer mit einem enormen Druck abermals niedergerissen wird.

Groove, Melodie und viel an facettenreichen Unterwanderungen bieten ein breites Gemisch und mit diesem kann man gewiss eine Vielzahl von härteren Alternative Metallern, wie ebenfalls an Metalcore Fans für sich gewinnen.

Fachgerecht gediegen hat man im Großen und Ganzen tolle Tracks drauf. Wie schon erwähnt, gewisse Parts und Überleitungen sind eben brüsk und mindern hier und da einigermaßen den Genuss der Stücke. Schlussendlich bietet der Großteil der Soundparts im Kontrast dazu eine ausgezeichnet gute Mischung welche einerseits zum Genießen einlädt. Aber den Hauptanteil machen eine Vielzahl von griffigen Härteparts aus, welche enorm ins Gehör gehen.

Fazit: Zwischen Post-Metalcore Elementen und härteren Alternative Metal Ansätzen wird ein durchaus gutes Gemisch geboten.

Tracklist:

01. Chapter I – Chaos 05:50
02. Chapter II – Awakening 04:13
03. Chapter III – New Beginning 05:51
04. Chapter IV – Construction 03:59
05. Chapter V – Restrictions 03:40
06. Chapter VI – Escalation 04:36
07. Chapter VII – Predestination 06:03

Besetzung:

Chris (guit)
Franz (bass)
Gregor (guit)
Markus (voc)
Daniel (drums)

Internet:

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Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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