WILDNESS – Ultimate Demise

wildness - ultimate demise - album cover

Band: WILDNESS
Titel: Ultimate Demise
Label: AOR Heaven
VÖ: 30/10/2020
Genre: Melodic Hard Rock
Bewertung: 4/5

Der Herbst scheint genau der richtige Zeitpunkt zu sein um gewaltige Melodic Rock/AOR Scheiben aus dem Hochofen zu hieven. Seit September erscheint ein klassisches Werk dieser Richtung nach dem anderen. Keines hinkte bis jetzt in irgendeiner Weise und konnte selbstverständlich an die Glanztaten vieler Größen anknüpfen. Die Releases stammen beinahe gänzlichen bzw. fast Neulingen im Geschehen. Mit WILDNESS meldet sich der nächste Act, dieses mal aus dem hohen Norden. Die Stockholmer Truppe mit „Ultimate Demise“ zum Melodic Rock Report. Ursprünglich als ein Studio-Projekt von Schlagzeuger und Songwriter Erik Modin gedacht entwickeltet sich dieses Projekt zu einer Formation mit festem Band Line Up.

Der nordische Melodic Rock/Hardrock Schule scheinen die Schweden schon lange entwachsen zu sein und schließen sich Bands mit großem Namen an, welche in Vergangenheit für einen Popularitätsschwung gesorgt haben. Nicht minder überzeugend und mit qualitativ hochwertigen Songs serviert uns der Gründer mit seinen Mitstreitern den Silberling.

Da die schwedische Combo für mich völliges Neuland ist, kann ich über deren Debütalbum, eingesungen von Gabriel Lindmark, nichts berichten. Aufgrund diverser musikalischer Differenzen stieg dieser nach dem Debüt aus. Beim neuesten Album konnten die Jungs Erik Forsberg (ex-BLAZON STONE) für sich gewinnen. Ein völlig anderes Betätigungsfeld für den Sänger, wenn man sich die Werke seiner bisherigen Karriere anhört.

Das Gesangsorgan passt im Gegensatz hierzu wunderbar zu den Klängen von „Ultimate Demise“ und somit schließt der Sänger wunderbar die Lücken innerhalb der Truppe.

Die Schweden haben mit ihrem Songwriting einen mehrheitlich klassischen Weg des traditionellen Melodic Rock eingeschlagen. Dies bedeutet im Kontrast hierzu nicht, dass die Grenzen zu abgestaubt gesteckt wurden. Mit ihrem frischen Anstrich und dem dominanten Hauptanteil haben WILDNESS einen Reigen geschaffen, der für den Traditionalisten grundsätzlich geschaffen ist. Neuentdecker des Genres dürften aufgrund der frische des Sounds gleichfalls Gefallen an dem Material finden.

Das Langeisen ist vollgestopft mit melodischen Rockhymnen und süchtig machenden Mitsängern die einem eine wohlwollende Partystimmung in die heimischen Wände zaubern. Die hakengefüllten melodischen Gitarrenriffs, ansteckende Keyboard-Licks und der kraftvolle Gesang zeichnen diese Songs aus, lassen den Melodic Rocker aufhorchen und sich den Sabber von der Lippe wischen.

„Ultimate Demise“ ist ein unverzichtbarer Kauf für Fans des traditionellen Melodic Rock. Jeder Genre-Fan, der dies nicht besitzt, verpasst einige Killerhymnen, welche großartigen Dinge des Achtzigerjahre-Rock in einem traditionellen Sound nachahmt und in die Jetztzeit befördert!

Fazit: „Ultimate Demise“ von WILDNESS ist eine superbe Hommage an den Melodic Rock des 80er Jahrzehnts.

Tracklist

01. Call Of The Wild
02. Die Young
03. Nowhere Land
04. Cold Words
05. Renegades Of Love
06. Falling Into Pieces

07. Burning It Down
08. My Hideaway
09. Denial
10. Borderline
11. The Ultimate Demise

Besetzung

Erik Forsberg – Lead vocal
Adam Holmström – Guitars, vocals
Pontus Sköld – Guitars, vocals
Marcus Sjösund – Bass, vocals
Erik Modin – Drums, vocals

Internet

WILDNESS – Ultimate Demise CD Review

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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