Atlantean Kodex – The Course Of Empire

Atlantean-Kodex-The-Course-Of-Empire-cover-artwork

Band: Atlantean Kodex
Titel: The Course Of Empire
Label: Van Records
VÖ: 13/09/2019
Genre: Epic Metal
Bewertung: 5/5

Spätestens seit „The White Goddess” (2013) müssen ATLANTEAN KODEX hier nicht mehr vorgestellt werden. Jene zweite Full Length, die jetzt schon Klassikerstatus beanspruchen darf, erwies sich glücklicherweise doch nicht als das letzte Album dieser fantastischen Band. Und nachdem ich einige Runden des kommenden dritten Albums „The Course Of Empire“ genießen durfte, hoffe ich, dass in einigen Jahren sich auch dieses hier nicht als das Letzte erweisen wird.

ATLANTEAN KODEX erheben den klassischen Metal jedenfalls wieder zur höheren Kunst, und präsentieren ein regelrecht überirdisches Album. Das einstündige Werk ist offensichtlich von vorne bis hinten als meisterhaftes Gesamtwerk durchdacht, und jeder Teil aufeinander abgestimmt. Trotzdem funktionieren die überlangen Tracks auch auf sich allein gestellt und wissen den Hörer in die mythisch-epischen Welten des der Kodex´schen Sagen zu entführen. Mit dem verträumten Ohrwurm „The Innermost Light“, dem einzigen Dreiminüter des Albums, kann man sogar die Generation Spotify vielleicht aus ihrer Matrix-Sklaverei befreien.

Noch weniger als auf dem letzten Album haben ATLANTEAN KODEX es nötig, sich mit den Altwerken ihrer Einflüsse ( BATHORY, MANOWAR, SOLSTICE, MANILLA ROAD) vergleichen zu lassen, sie erzählen längst ihre eigene große Geschichte.

Keine Pulp-Fiction-Geschichte über Schwert schwingende Helden, eher impressionistisch gemalte und wehmütige Ahnungen von versunkenen Welten und alter vergangener Größe, aber immer mit einem positiven Funken Hoffnung auf einen neuen Anfang. Insofern fängt das Cover-Artwork die Stimmung des Albums wunderbar ein.

„The Course Of Empire“ ist ganz große Musik, die in zehn Jahren sogar noch größer klingen wird – ein echtes Klangmonument, das beweist, dass im Metal noch lange nicht alles gesagt worden ist. Ein Album, das man unbedingt haben muss.

Tracklist

01. The Alpha And The Occident (Rising From Atlantean Tombs)
02. People Of The Moon (Dawn Of Creation)
03. Lion Of Chaldea (The Heroes’ Journey)
04. Chariots (Descending From Zagros)
05. The Innermost Light (Sensus Fidei)

06. A Secret Byzantium (Numbered As Sand And The Stars)
07. He Who Walks Behind The Years (The Place Of Sounding Drums)
08. Spell Of The Western Sea (Among Wolves And Thieves)
09. The Course Of Empire (All Thrones in Earth And Heaven)
10. Die Welt von gestern (Abendland)

Besetzung

Markus Becker (Vocals)
Manuel Trummer (Guitars)
Coralie Baier (Guitars)
Florian Kreuzer (Bass)
Mario Weiß (Drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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