Band: Sanguine
Titel: Black Sheep
Label: OMN Label Services/Rough Trade
VÖ: 29.01.16
Genre: Alternative Metal/Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die aus Exiter stammende Female Alternative Band absolviert mit „Black Sheep“ ihre Feuertaufe. Eines darf man gleich zu Beginn der Rezension erwähnen, nämlich ihre Einflüsse, welche auch genannt werden sind definitiv stark verankert. Zwischen Guano Apes, Garbage und Linkin Park ist man zwischen drinnen. Keine Frage dass hier viele Fans sagen werden, dafür seid ihr aber etwas zu spät. Dennoch kann man das Material nicht als abgehalfter oder abgelutscht bezeichnen. Nun gut sie zählen nicht zu den Traditionalisten, aber vom Standpunkt des Material pfeift man doch eher auf die vorherrschenden Trademarks und besinnt sich eher auf die Linien der Spätneunziger.

Dabei hantiert man mit leichten Soundschrägen und Einwürfen, welche das Ganze etwas Post Alternative Metal lastiger klingen lassen. Meiner Meinung nach ein durchaus guter Griff in die Trickkiste. Auch ist es ein wesentlicher, nicht von der Hand zu weisender Fakt, dass die Herrschaften auf eine Basis der Frische und Moderne zurückgreifen. Die Melange daraus klingt sehr animierend. Man baut dadurch auf einen sehr breiten, facettenreichen Klang.

Weiters sind hier und da auch leichtere Gothic Fragmente mit von der Partie, welche vor allem bei „Pretty Girl“ sehr stark hindurch strahlen. Somit kommt niemals langweile auf, weil eben die Briten oftmals sehr stark tricksen und dabei durchaus eine gekonnte Mischung hervorzaubern. Man braucht schon einen sehr starken Fable für die modern angehauchte Metalmusik, dann aber wird man durchaus von diesem Werk begeistert sein. Es klingt niemals abgedroschen und das steht für die Mannschaft und ihrem Einfallsreichtum. Warum? Nun eben weil man hier viel bietet hat man zwar seine Einflüsse, setzt diese aber sehr innovativ um.

Die bunte Mixtur aus Modern und Alternative Metal ist hier gekonnt auf einen Silberling gebannt worden und solch ein Machwerk sollten sich die Fans des Genre nicht entgehen lassen, vor allem wenn man dann auch noch so eine starke Fronterin zu hören bekommt.

Fazit: Gekonnt zieht man den Spagat zwischen Modern, Alternative, aber auch hier und da hinüber in den Bereich des Gothic Metal.

Tracklist:

01. Breaking Out
02. Pretty Girl
03. Empty
04. Save Me
05. Carousel
06. Breathe Out
07. Black Sheep
08. Social Decay
09. The Blue
10. Whole World!

Besetzung:

Tarin Kerrey (voc)
Nick Magee (guit & voc)
Ross Andrew (bass)
Matt Feld (drums )

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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