Skindred – Volume

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Published on November 17, 2015 with No Comments

Band: Skindred
Titel: Volume
Label: Napalm Records
VÖ: 30.10.15
Genre: Alternative, Crossover
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Skindred wurde mir über die Jahre als die Hit Gigangen des Subgemischten Genres Metal angepriesen. Ja und bis dato hatte ich mir eben total verweigert, weil eben zu viele Einflüsse genannt wurden, welche mir eigentlich weniger zusagen. Wenn ich solch ein Gemisch bis dato immer gerne gehört hatte, dann die Großmeister Stuck Mojo. Nun gut somit liegt der Rundling „Volume“ schon länger in meiner To do Liste. Die Waliser haben Potential und auch die Qualität ihre Mixturen zu Protokoll zu bringen. Scheinbar machen sich aber auch hier schön langsam Abnützungserscheinungen breit. Auch sind gewisse Breaks nicht wirklich stimmig, was das Gesamtpacket etwas schmälert.

Es ist wie es ist, obwohl ich mir vorab wirklich alle Alben angehört haben in der Karriere dieser Truppe, so entdecke ich eben wirklich Abnützungserscheinungen im Konzept. Streckenweise klingen einige Tracks sogar nach Aufguss voran gegangener Scheiben. Keine Frage, was will man neu erfinden oder sich selbst neu kreieren. Fakt ist aber, dass man durch viele energetische Ansätze und Neuerungen im Sound selbst definitiv besser die Kurve gekratzt hätte, als man es eben leider mit dem vorliegenden Werk getan hat.

Das Potential der Truppe liegt sicherlich nicht im Schema F oder 0815 musizieren in unserem heißgeliebten Sammelbecken Rock/Metal. Dies hat man aber eben sehr ad acta gelegt, teilweise kommt es einem so vor als wolle man auf Nummer sicher gehen, um eben breitentauglicher zu klingen. Kann gut gehen, aber auch daneben. Gut daneben an sich ist es so nicht gegangen, denn nach wie vor haben die Jungs amtlichen Groove drauf und kredenzen auch sehr kräftige Ansätze. Im Gesamten gesehen aber ist es einfach so, dass viele Überleitungen einfach nicht stimmig sind und einfach nicht dazu passen.

Es gibt sicherlich hier und da einige aufsehenerregende Songs im Konzept, diese stehen aber leider gegenüber den schwächeren Tracks sehr im Hintertreffen und somit wiederholt man sich im Technik/Rhythmus Konzept selbst.

Fazit: Wirklich nicht das Gelbe vom Ei einer bis dato immer sehr überzeugenden Truppe. Denn Fakt ist man spielte niemals nach einem Schema und die Vermischungen sind den Walisern bis dato immer gut gelungen. Dieses mal ist es halt leider ein sehr lauwarmer Aufguss.

Tracklist:

01. Under Attack
02. Volume
03. Hit The Ground
04. Shut Ya Mouth
05. I
06. The Healing
07. Sound The Siren
08. Saying It Now
09. II
10. Straight Jacket
11. III
12. No Justice
13. Stand Up
14. Three Words

Besetzung:

Benji Webbe (voc)
Mikey Demus (guit)
Dan Pugsley (bass)
Arya Goggin (drums)
Dan Sturgess (DJ)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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