Tracklist
01. Killer – 03:32
02. Highwayman – 04:08
03. Full Throttle – 04:40
04. Wild And Free – 04:29
05. Freedom Fighter – 04:52
06. Coast To Coast – 04:45
07. Seas Of Thunder – 04:24
08. Ride The Night – 04:14
Besetzung
Kim Sandvik – Gesang
Petter Christopher Lein – Schlagzeug
Magnus Liseter – Bass
André Berger – Gitarre, Hintergrundgesang
Øystein Wiik – Gitarre, Hintergrundgesang
Vollgas ist auf dem fünften Studioalbum von Ghost Avenue nicht nur ein Albumtitel, sondern eine klare Dienstanweisung. Sechs Jahre nach »Even Angels Fail« melden sich die Norweger mit acht kompakten Nummern zurück, die traditionellen Heavy Metal, melodischen Hard Rock und den Geist der NWOBHM ohne Umwege auf die Straße bringen. Experimente, elektronische Spielereien oder moderne Djent-Verrenkungen bleiben konsequent in der Garage. Stattdessen gibt es griffige Riffs, zweistimmige Gitarren, kräftige Refrains und eine Rhythmusgruppe, die das Gaspedal bereits beim ersten Takt bis zum Bodenblech durchtritt.
Dass Ghost Avenue bereits seit 2002 aktiv sind, hört man dem Album im besten Sinne an. »Full Throttle« klingt nicht nach einer jungen Band, die sich mühselig durch die Plattensammlungen ihrer Eltern arbeitet. Hier spielen fünf Musiker, die genau wissen, wie ein klassisches Heavy-Metal-Riff funktionieren muss, wann ein Refrain zusätzliche Breite benötigt und wann ein Solo besser nach vorne sticht, anstatt die gesamte Komposition unter technischem Zierrat zu begraben. Das Ergebnis ist ein geradliniges, schmissiges und erfreulich bodenständiges Heavy-Metal-Album.
EIN KILLER ÖFFNET DIE AUTOBAHN
Mit »Killer« verschwenden Ghost Avenue keine Sekunde. Ein scharfkantiges Riff eröffnet die Platte, Schlagzeug und Bass schieben geschlossen nach vorne und Kim Sandvik setzt mit seiner rauen, kräftigen Stimme sofort einen markanten Gegenpol zu den melodischen Gitarren. Der Song ist klassischer Heavy Metal in konzentrierter Form: geradlinige Strophen, ein großer Refrain, kurze harmonische Ausflüge und ein Solo, das sich nicht länger aufhält als notwendig.
Inhaltlich führt die Nummer durch eine finstere Nacht und nimmt die Perspektive eines Getriebenen ein, der seinen mörderischen Impulsen folgt. Dadurch erhält der ansonsten sehr zugängliche Auftakt eine dunklere Kante. Gerade der Kontrast zwischen dem griffigen Refrain und dem bedrohlichen Inhalt macht »Killer« wirkungsvoller als einen gewöhnlichen Eröffnungssong über Lederjacken und laute Motorräder.
Die Gitarren von André Berger und Øystein Wiik arbeiten dabei nicht gegeneinander, sondern bilden ein fest verzahntes Duo. Während Berger überwiegend die kompakte Riffarbeit übernimmt, setzt Wiik mit seinen melodischen Leads und Soli gezielte Glanzpunkte. Das erinnert stellenweise an die direktere Seite von Diamond Head, Tokyo Blade oder den frühen Pretty Maids, ohne nach bloßer Kopie zu klingen.
DER HIGHWAYMAN REITET WIEDER
»Highwayman« führt das Album auf die offene Straße. Der Song besitzt einen etwas breiteren Aufbau als der Opener und kombiniert marschierende Rhythmen mit einem Refrain, der förmlich nach Bühne und erhobenen Fäusten verlangt. Die Gitarrenharmonien werden deutlicher ausgespielt, während Sandvik seine Stimme zwischen kräftigem Mittellagen-Gesang und rau aufgerissenen Spitzen bewegt.
Die Nummer bedient bewusst eine der ältesten Bildwelten des Hard Rock und Heavy Metal: den einsamen Reisenden, die nächtliche Straße und das Leben außerhalb gesellschaftlicher Begrenzungen. Neu ist das nicht. Ghost Avenue präsentieren diese Motive jedoch ohne ironische Distanz oder künstliche Coolness. Die Band glaubt an diesen Stoff – und genau deshalb funktioniert er.
Aufgebaut auf einem standfesten Fundament aus Drums und Bass werden die Gitarren sauber aufgebettet. Magnus Liseter beschränkt sich nicht auf dumpfes Mitlaufen, sondern gibt dem Stück mit seinem Bass zusätzliche Bewegung. Petter Christopher Lein hält den Rhythmus kräftig und schnörkellos auf Kurs. Beide wissen, dass ein solcher Song keinen Schlagzeugzirkus benötigt, sondern einen Motor, der zuverlässig durchzieht.
DER TITELTRACK DRÜCKT DAS PEDAL DURCH
Der Titelsong »Full Throttle« fasst die Haltung des Albums in viereinhalb Minuten zusammen. Das Tempo zieht an, die Gitarren schlagen mit mehr Schärfe zu und die Rhythmusgruppe entwickelt einen energischen Vorwärtsdrang. Dabei wird die Nummer niemals chaotisch. Ghost Avenue spielen schnell genug, um Druck aufzubauen, behalten ihre Melodien und den klaren Songaufbau aber jederzeit unter Kontrolle.
Besonders gelungen ist der Übergang zwischen den kompakten Strophen und dem offenen Refrain. Sandvik schiebt sich mit seiner Stimme kraftvoll durch die Gitarrenwand, während die Hintergrundstimmen zusätzliche Breite erzeugen. Die Band vermeidet es jedoch, den Chorus mit zu vielen Spuren künstlich aufzublasen. Er klingt groß, aber weiterhin nach fünf Musikern und nicht nach einem digital vervielfachten Stadionchor.
Die Gitarrenarbeit besitzt leichte Anklänge an Judas Priest und Accept. Vor allem die Verbindung aus kurzen Riffhieben, melodischen Antworten und einem präzise platzierten Solo lässt den traditionellen Heavy Metal der Achtziger aufleben. Dennoch ist die Produktion kräftig genug, um nicht wie eine vergessene Demoaufnahme aus einem muffigen Proberaum zu wirken.
WILD, FREI UND BEWUSST ETWAS SCHWERER
Mit »Wild And Free« nehmen die Norweger den Fuß leicht vom Gas. Das bedeutet nicht, dass plötzlich die akustische Lagerfeuergitarre ausgepackt wird. Stattdessen setzen Ghost Avenue auf ein schwereres, stärker groovendes Riff und geben der Rhythmusgruppe mehr Raum.
Gerade dieser Tempowechsel tut dem Album gut. Nach drei sehr direkten Nummern entsteht erstmals etwas mehr Luft zwischen den Akkorden. Sandvik kann seine melodische Seite stärker ausspielen, ohne die raue Grundfarbe seiner Stimme abzulegen. Der Refrain bleibt zugänglich, wirkt aber weniger offensichtlich auf sofortige Wirkung getrimmt als die vorangegangenen Stücke.
Die bekannten Themen von Freiheit, Unabhängigkeit und selbstbestimmtem Leben werden ohne große philosophische Verrenkungen behandelt. Das passt zur Musik. Ghost Avenue wollen hier keine gesellschaftstheoretische Abhandlung vertonen, sondern ein Gefühl von Aufbruch erzeugen. Der Song erreicht dieses Ziel, auch wenn seine Botschaft und seine harmonische Sprache ausgesprochen vertraut wirken.
WIDERSTAND MIT FESTEM RIFF-FUNDAMENT
»Freedom Fighter« schlägt kämpferischere Töne an. Ein kantiges Hauptriff bildet das Zentrum der Nummer, während die Gitarren in den Übergängen mit melodischen Figuren für Abwechslung sorgen. Das Stück bewegt sich zwischen klassischem Heavy Metal und kraftvollem Hard Rock und besitzt einen Refrain, der sich bereits nach dem ersten Durchlauf festsetzt.
Die Komposition ist ein gutes Beispiel für die auf »Full Throttle« verfolgte Weniger-ist-mehr-Strategie. Anstatt fünf zusätzliche Riffs und mehrere unnötige Zwischenspiele in den Song zu pressen, konzentriert sich die Band auf wenige tragfähige Ideen. Diese werden variiert, zugespitzt und schließlich in einen sauber aufgebauten Refrain überführt.
Das funktioniert handwerklich ausgezeichnet, offenbart aber zugleich die größte Begrenzung des Albums. Wer nach unerwarteten Wendungen, progressiven Konstruktionen oder radikalen Stilbrüchen sucht, wird hier kaum fündig. Ghost Avenue kennen ihre Fahrspur und denken überhaupt nicht daran, sie zu verlassen. Das sorgt für Geschlossenheit, nimmt den Songs gelegentlich aber auch etwas Überraschungskraft.
VON KÜSTE ZU KÜSTE
»Coast To Coast« verbindet melodischen Hard Rock mit einer kräftigen Heavy-Metal-Basis. Die Gitarren klingen offener, der Refrain besitzt beinahe hymnischen Charakter und Sandvik zeigt, dass seine Stimme nicht nur für aggressive Akzente geeignet ist. Besonders in den längeren Gesangslinien trägt er die Melodie sicher, ohne den notwendigen Druck zu verlieren.
Der Song weckt Erinnerungen an die skandinavische Hard-Rock-Schule, vermeidet aber den glatten AOR-Hochglanz. Die Gitarren behalten genügend Biss, der Bass bleibt präsent und das Schlagzeug klingt weiterhin nach echten Fellen und Becken. Dadurch wirkt die Nummer groß, ohne weichgespült zu werden.
Allerdings gehört »Coast To Coast« zu jenen Stücken, deren Bauteile bereits nach wenigen Takten vollständig durchschaubar sind. Der Song ist gut geschrieben und hervorragend gespielt, hinterlässt aber weniger tiefe Spuren als »Killer«, der Titelsong oder das folgende »Seas Of Thunder«. Hier rollt das Album zuverlässig weiter, ohne einen neuen Gang einzulegen.
DONNER ÜBER DEM OFFENEN MEER
Mit »Seas Of Thunder« zeigen Ghost Avenue ihre atmosphärischste Seite. Die Gitarren bauen eine breitere Kulisse auf, das Tempo wird kontrollierter und die Komposition entwickelt sich weniger über unmittelbare Riffschläge als über Spannung und melodische Steigerung.
Der Song besitzt eine deutlich erzählerischere Wirkung als der übrige Teil des Albums. Wo viele Stücke unmittelbar auf Straße, Freiheit und Bewegung setzen, entsteht hier das Bild einer gefährlichen Reise durch unberechenbare Gewässer. Die Musik greift diese Unsicherheit auf. Ruhigere Passagen werden von kräftigen Ausbrüchen abgelöst, während der Refrain die zuvor aufgebaute Spannung wirkungsvoll entlädt.
Sandvik liefert hier eine seiner stärksten Leistungen ab. Seine Stimme klingt nicht nur kraftvoll, sondern transportiert auch eine gewisse Melancholie. Die rauen Kanten bleiben erhalten, doch zwischen den härteren Akzenten kommt mehr emotionale Tiefe zum Vorschein. Auch das Zusammenspiel der Gitarren erreicht einen Höhepunkt. Rhythmische Schwere, harmonische Leads und ein ausdrucksstarkes Solo greifen präzise ineinander.
Gerade weil »Seas Of Thunder« den gewohnten Aufbau etwas erweitert, hätte das Album ein oder zwei weitere Stücke dieser Art vertragen können. Die Band beweist hier, dass sie mehr beherrscht als geradlinige Drei-Akkord-Vollgasfahrten.
DIE NACHT GEHÖRT DEN RIFFS
»Ride The Night« beendet das Album mit einer kräftigen Mischung aus traditionellem Heavy Metal und teutonisch gefärbtem Riffing. Besonders die Gitarren besitzen stellenweise ein deutliches Accept-Aroma. Kurze, präzise Akkordschläge treffen auf eine treibende Rhythmik und einen Refrain, der noch einmal sämtliche Fäuste in Richtung Hallendecke schickt.
Als Abschluss funktioniert die Nummer hervorragend. Sie fasst die zentralen Motive des Albums zusammen: Nacht, Bewegung, Freiheit, Zusammenhalt und die ungebrochene Begeisterung für klassischen Heavy Metal. Ein großes konzeptionelles Finale ist das nicht, doch ein solches würde auch nicht zur schnörkellosen Ausrichtung der Platte passen.
Nach knapp 35 Minuten endet »Full Throttle«, bevor sich Ermüdungserscheinungen einstellen können. Die Entscheidung, lediglich acht Songs aufzunehmen, erweist sich als sinnvoll. Kein Stück wird unnötig auf sechs oder sieben Minuten ausgedehnt, und es gibt weder Intro-Füllmaterial noch ein bedeutungsschweres Zwischenspiel, das lediglich die Laufzeit verlängert.
FÜNF MUSIKER STATT DIGITALER PERFEKTION
Die Stärke des Albums liegt nicht allein in den einzelnen Songs, sondern im Zusammenspiel der Musiker. Petter Christopher Lein liefert ein druckvolles, geradliniges Schlagzeugspiel. Seine Fills sitzen an den richtigen Stellen, werden aber nie zum Selbstzweck. Besonders in den schnelleren Titeln hält er die Musik mit kräftiger Präzision in Bewegung.
Magnus Liseter bildet gemeinsam mit Lein ein belastbares Fundament. Sein Bass bleibt im Mix hörbar und folgt nicht immer nur den Gitarren. Kleine rhythmische Abweichungen und melodische Bewegungen sorgen dafür, dass der Unterbau lebendig bleibt.
André Berger konzentriert sich auf die Riffs und gibt den Songs ihre kantige Struktur. Seine Arbeit ist kompakt, direkt und frei von unnötigen Verzierungen. Øystein Wiik setzt darüber die melodischen Leads und Soli. Seine Beiträge besitzen technisches Niveau, bleiben aber stets der jeweiligen Komposition untergeordnet. Kein Solo wirkt wie ein nachträglich eingeklebtes Bewerbungsvideo für einen Gitarrenhersteller.
Im Zentrum steht Kim Sandvik. Seine Stimme ist rau, kraftvoll und sofort wiederzuerkennen. Er verfügt nicht über die höchsten Spitzen des klassischen Power Metal, braucht diese aber auch nicht. Seine Stärke liegt in der Verbindung aus melodischer Kontrolle, aggressiver Färbung und einer natürlichen Autorität. Selbst vertraute Textmotive erhalten durch seinen Vortrag zusätzliche Glaubwürdigkeit.
DIE LIVE-ATMOSPHÄRE BLEIBT ERHALTEN
Aufgenommen wurde das Album im Lionheart Studio sowie an weiteren Orten. Øyvind Voldmo Larsen übernahm Mixing und Engineering, während Markus Teske von Bazement Music Production für das Mastering verantwortlich war. Produziert wurde die Platte von der Band selbst.
Die bewusste Entscheidung gegen eine überladene Produktion ist hörbar. Die Instrumente besitzen genügend Raum, die Gitarren klingen kräftig, aber nicht künstlich aufgebläht, und das Schlagzeug wurde nicht zu einem vollständig quantisierten Maschinengewehr zurechtgestutzt. Kleine natürliche Schwankungen bleiben erhalten und sorgen dafür, dass die Musik tatsächlich nach einer gemeinsam spielenden Band klingt.
Gleichzeitig ist »Full Throttle« keineswegs altmodisch oder dünn produziert. Der Bass besitzt Druck, die Stimme sitzt klar im Zentrum und die Gitarrenspuren sind sauber voneinander getrennt. Das Album verbindet die Direktheit einer Live-Situation mit der notwendigen Präzision einer zeitgemäßen Studioaufnahme.
Gelegentlich hätte der Klang etwas mehr Tiefe vertragen können. Besonders die größeren Refrains könnten räumlich noch breiter wirken. Andererseits hätte eine massive Wand aus zusätzlichen Gitarren- und Chorspuren dem ehrlichen Charakter der Platte geschadet. Die gewählte Balance ist daher nachvollziehbar.
TRADITION OHNE MUSEUMSSTAUB
Ghost Avenue erfinden mit »Full Throttle« keine neue Spielart des Heavy Metal. Die Band versucht es allerdings auch nicht. Ihre Musik basiert auf klaren Riffs, melodischen Refrains, zweistimmigen Gitarren und einer Rhythmusgruppe, die jede Nummer zielstrebig vorantreibt.
Die Einflüsse von Judas Priest, Accept, Diamond Head, Tokyo Blade, Pretty Maids und weiteren Vertretern der Achtzigerjahre sind deutlich erkennbar. Trotzdem klingt die Platte nicht wie eine bloße Ansammlung historischer Zitate. Dafür sorgen Sandviks markante Stimme, die kompakte Produktion und die glaubwürdige Spielfreude der gesamten Band.
Der Preis dieser stilistischen Konsequenz ist eine gewisse Berechenbarkeit. Bereits nach wenigen Songs ist klar, welche Bauteile das Album verwendet. Die Themen Straße, Nacht, Freiheit und Widerstand bewegen sich ebenfalls auf vertrautem Heavy-Metal-Gelände. Wer innovative Arrangements oder ungewöhnliche Texte erwartet, dürfte sich daher unterfordert fühlen.
Wer hingegen traditionellen Heavy Metal hören möchte, der ohne ironisches Augenzwinkern, Retro-Verkleidung und künstliche Überproduktion auskommt, erhält eine Platte mit reichlich Substanz. Ghost Avenue spielen diese Musik nicht, weil Achtziger-Nostalgie gerade wieder vermarktbar erscheint. Sie spielen sie, weil sie dieser Form des Heavy Metal weiterhin hörbar verbunden sind.
FAZIT:
»Full Throttle« hält, was sein Titel verspricht. Ghost Avenue liefern ein kompaktes Heavy-Metal-Album, das mit kräftigen Riffs, melodischen Doppelgitarren, einer druckvollen Rhythmussektion und der markanten Stimme von Kim Sandvik überzeugt.
Besonders »Killer«, »Highwayman«, der Titelsong, »Seas Of Thunder« und »Ride The Night« zeigen die Band in ausgezeichneter Form. Die Musiker verzichten auf überflüssige Umwege und konzentrieren sich auf Songs, die sowohl auf Platte als auch auf einer Bühne funktionieren.
Die vertrauten Themen und die starke Orientierung am traditionellen Heavy Metal begrenzen den Überraschungseffekt. Einige Stücke folgen sehr vorhersehbaren Strukturen, und ein zusätzlicher atmosphärischer Ausreißer im Stil von »Seas Of Thunder« hätte dem Album noch mehr Tiefe verliehen.
Trotzdem ist »Full Throttle« weit mehr als eine nostalgische Spazierfahrt. Die Norweger haben ein ehrliches, lebendiges und handwerklich überzeugendes Album aufgenommen, das traditionellen Heavy Metal nicht konserviert, sondern mit spürbarer Begeisterung weiterfährt. Sicherheitsgurt anlegen, Lautstärke hochdrehen und die linke Spur freihalten.






