15 Reasons – The Art Of Commitment

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Band: 15 Reasons
Titel: The Art Of Commitment
Label: Graviton Music Services
VÖ: 2014
Genre: Modern Heavy Rock/Metal
Bewertung: 3,5/5
Written By: Robert

Die aus Belgien stammenden 15 Reasons legen eine Feuertaufe mit „The Art of Commitment vor der laut Angaben gut Verpackt wurde. Ihre Variation aus Rock und Metal der modernen Ausrichtung ist wirklich glanzvoll und weiß auch zu gefallen. Freilich und das steht außer Frage, gibt es in diesem Bereich eine sehr starke Konkurrenz. Dem sind sich auch die aus Brüssel stammenden Jungs bewusst und legen sich doppelt so stark ins Zeug. Hier könnte man gleich sagen, gut alles ist hier Gold was glänzt. Gut dies nicht unbedingt vollends, aber die Mischung macht es bei dieser Formation einfach aus. Etwas mehr Innovation wäre sicherlich gefragt und dies muss man auch ganz schnell nachholen, doch die Stücke auf dem Werk sind dermaßen erfrischend, wenngleich man viele Vergleiche mit großen Szenekollegen anstreben könnte. Muss aber nicht sein, denn die Überzeugungsarbeit mit eben erfrischendem Klang hat man durchaus gut umgemünzt. Gutes, verbissenes Rockriffing steht einem sehr dominanten Doomsound gegenüber und dieses mächtige Gebälk ist grandios. Kleinere Nu-Metal Soundfragmente hat man als Komplettierung noch hinzugefügt. Natürlich ist man durch nicht der Brenner auf dem Markt, kann aber durchaus einen guten Eckpfeiler setzten der sich gut in den Gehörgang bohrt. Die Belgier bräuchten für einen breiten Durchbruch einen kleinen Schubs, sodass die Songs etwas eigenorigineller klingen würden. Dies heißt der Schnalzeffekt geht etwas ab, doch ansonsten bieten die Burschen eine sehr gute Vorstellung. Wer auf schwere Modern Metal/Rock Allüren steht hat hier durchaus eine Baustelle zu entdecken. Dies muss man einfach noch ausbauen, denn ansonsten geht man im großen Haifischbecken sehr schnell unter.

Fazit: Solide hat man es geschafft den Rock/Metal der modernen Art umzusetzen. Sehr nette Songs befinden sich auf dem Album. Für den Fortgang muss man sich aber noch sehr stark ins Zeug legen.

Tracklist:

01. Damage Done
02. N.B.M.A.
03. Humans Are Pollution
04. The End Of Everything
05. Darkest Days Of Our Lives
06. Mirror Mirror
07. Alyson Wonderland
08. Broken Zero
09. Worm Inside
10. The Art Of Commitment
11. Damage Done (radio edit)
12. The End Of Evrything (redaio edit)
13. I Am Not The Enemy (Damege Done EBM Remix)

Besetzung:

Valéry Granson (guit)
Fred Werner (drums)
Nicholas Brynin (voc & bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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