Black Knight – Road To Victory

BLACK KNIGHT - Road To Victory album cover

Band: Black Knight
Titel: Road To Victory
Label: Pure Steel Records
VÖ: 26/06/2020
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3.5/5

BLACK KNIGHT ist eine Truppe aus den Niederlanden, die es seit 1986 zu insgesamt zwei Demos und zwei Studioalben gebracht hat. Das letzte Studioalbum „The Beast Inside“ ist auch schon 13 Jahre her.

Die geschriebenen Worte über ein großes Comeback sind folglich etwas zu viel, denn offensichtlich war diese Band bisher noch nie so richtig da. Aber haken wir das Thema Promoschreiben an dieser Stelle ab, und kommen zur Musik von BLACK KNIGHT, welche selbstverständlich ganz dem klassischen Heavy Metal verschrieben ist.

In Sachen Stil wandert die Band ein wenig quer entlang der üblichen Vorbilder, wandelt mal mehr auf diesen oder jenen Spuren. JUDAS PRIEST und IRON MAIDEN drängen sich am häufigsten auf. „Thousand Faces“ könnte Spuren von KING DIAMOND enthalten, bin mir aber nicht sicher. Im Großen und Ganzen handelt es sich stets um flüssig und eingängig komponierte Nummern, die einem schon beim ersten Hören irgendwoher bekannt vorkommen, die man aber trotzdem mit wiederholtem Hören lieb gewinnen könnte. Kommt ganz drauf an, wie viel Heavy Metal man vorher schon im Leben gehört hat. David Marcelis, der am Mikro gekonnt auf Halfords Spuren wandelt, sowie die gut harmonierenden Gitarrenfraktionen der Herren Raadschelders und Vis, machen die Scheibe in jedem Fall zu einer sicheren Bank für den Genrefreund.

Weniger angetan bin ich von „Pendragon“, das mir etwas zu sehr nach Ostzonen-Würstlbuden-Teutonen-Metal klingt. Auch das peinlich schmalzige „Crossing The Rubicon“ kommt mir nicht nochmal ins Haus. Richtige Rohrkrepierer sind jedoch auch diese Nummern nicht.

Als Anspieltipps würde ich in jedem Fall den Titeltrack, das darauffolgende „Legend“, „Thousand Faces“ und „Primal Power“ empfehlen.

Fazit: Insgesamt eine stabile Bank für den Genrefreund des traditionellen Stahls, insofern er seine diesjährigen Highlights tatsächlich schon gefunden und tot-gehört hat. Diese Gruppe lässt vielleicht eine klare eigene Handschrift vermissen, ABER: Schmissige Headbanger nach beliebten Mustern verstehen die Herren durchaus zu stricken.

Tracklist

01. Road To Victory
02. Legend
03. Pendragon
04. Thousand Faces

05. My Beautiful Daughters
06. Crossing The Rubicon
07. Primal Power
08. The One To Blame

Besetzung

David Marcelis (Vocals)
Ruben Raadschelders (Guitars)
Gertjan Vis (Guitars)
Ron Heikens (Bass)
Rudo Plooy (Drums)

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