Band: Daylight Misery
Titel: Demo 2009
Label: Selfreleased
VÖ: 2009
Genre: Doom/Death/Gothic Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Das Bandkonzept Daylight Misery entstand im Jahr 2008 und man hatte sich gemeinsam mit Nightfall Shouter Efthimis Kardimas zu einigen Sessions getroffen. Gemeinsam mit Vassilis „Illdisposer“, Mazaris (voc), Stamos Kordas (guit), Stavros (guit), Stergios Kanaropoulos (bass) und Q-Sync (keys) entstand nun das erste Lebenszeichen in Form einer 3 Track Demo, die heute rezensiert wird. Freunde des Dark Metal wird es freuen, denn die Jungs haben genau für Verehrer dieser Stilrichtung das richtige parat. Die Drumsessions wurden von niemand geringeren als von Seraph (Dark Fortress) eingespielt, doch man hat schon einen eigenen live Drummer gefunden, um das Material live umzusetzen. Na dann darf man gespannt sein was uns da erwartet.

„Meadows of Desire“ ist der erste der drei Tracks und schallt mit einer düstern, melancholischen Breitseite. Sehr tiefgründig und für das tiefste innere seiner dunklen Seele kommt der Song daher. Kurze flottere Ausreißer verhindern ein zu wankelmütiges Seelenheil und erweitern das Konzept. Den kleinen lieblichen Anteil bietet ein an und ab einsetzender Frauengesang, doch der Hammer ist das Duettgeknarze von Mazaris und Efthimis Kardimas und das bescheinig einen dunklen, extravaganten Song mit viel Klasse und Einfallsreichtum. War man vorher noch damit bedacht das Tempo in dominant, doomigen Zügeln zu halten, so wird beim Nachfolger „Soul Embraced“ mehr acht darauf gelegt das man viel Druck macht. Tiefschwarzes Feeling wird auch hier an allen Ecken und Enden versprüht und Freunde der dunklen Musik wird dies allemal freuen. Eines muss man den Burschen zugestehen, sie wissen mit ihrer eigenen Art wie man Death, Gothic, Dark und Black Metal Fans mit einem Hang für Melodie und bombastischen Einfädelungen begeistert. Eine gute Mischung aus allen Elementen wird uns bei der zweiten Nummer präsentiert wobei Dark und Gothic die Hauptingredienzien des Stücks sind. Recht tiefgründig und bis in die tiefste Seelengegend geht es mit dem letzen Song „Depressive Icons“ weiter. Sehr rabenschwarzer Song mit sehr schleppender Rhythmik. Gewaltig was uns die Helenen hier versuchen schmackhaft zu machen und das mit einem Potential das man bei vielen Szenekollegen wohl eher vergeblich sucht. Was die Griechen anpacken klingt dermaßen geil und das steht für das Potential dieser Truppe. Beim Rausschmeißer ist man sehr vielschichtig angesiedelt und auch etwas mehr melancholische Melodie ist eingeflossen was den Song etwas facettenreicher klingen lässt. Persönlich stechen für mich die Keyboardarrangements und das Gitarrengeschretter raus. Letzteres erinnert sehr stark an die Landesmännern von Rotting Christ und die Tasteneinfädelungen sind lassen mich zurückdenken als Amorphis zu „Tales from the Thousand Lakes“ noch melodischen Doom/Death Metal praktizierten.

Fazit: Einfach geil was uns hier aus Griechenland ereilte. Sollte man sich zu Gemüte führen und man wird diese drei Track Demo in die Sammlung aufnehmen und die Stücke werden im Dauerlauf bei Dark Metal Fans mit einem Hang zum Schwarzwurzel Metal rotieren.

Tracklist:

01. Meadows of Desire
02. Soul Embraced
03. Depressive Icons

Besetzung:

Vassilis „Illdisposer“ Mazaris (voc)
Stamos Kordas (guit)
Stavros (guit)
Stergios Kanaropoulos (bass)
Q-Sync (keys)

Studio: Seraph (drums)
Live: John (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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