Ethereal – Opus Aethereum

Band: Ethereal
Titel: Opus Aethereum
Label:Candlelight Records
VÖ: 2014
Genre: Melodic/Symphonic Black Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Daniel

Zugegeben, bei Black Metal bevorzuge ich den traditionellen Stil oder die True Norwegian Variante, aber Ethereal bilden eine der wenigen Ausnahmen die trotz Melodie und sehr präsenten Keys auch so begeistern. Die Satansjünger verlieren nämlich trotz allen Schnickschnack die Boshaftigkeit von Bands wie Marduk oder Immortal in ihrem Sound nicht.

Beim hören von Opus Aethereum fühle ich mich an`s Ende der Neunziger zurück versetzt, als Dimmu Borgir mit Enthroned Dakrness Triumphant einen Meilenstein des Genres ablieferten, The Kovennant mit Nexus Polaris gleichzogen und Old Mans Child mit ihren Veröffentlichungen den Werken der Konkurrenz in kaum etwas nachstanden.

Die Briten geben überwiegend Gas und kredenzen den rasenden Black Metal mit ordentlich Härte, Finsternis und sehr ausgefeilten Keyboardsounds. Diese dienen mal der symphonischen Untermalung wie beim Opener Nomicon, mal bereichern sie wie bei Unholy Ungodly den Song dystopisch. Tempowechsel wie bei Devouring The Forsaken oder Aethereum halten die Spannung und die Abwechslung im Albumkontext hoch. Natürlich bieten Ethereal hier nichts neues, man könnte deren Debüt sogar bescheinigen, dass es ca. 15 Jahre zu spät um die Ecke kommt.

Damals wäre Opus Aethereum garantiert ein Hit geworden, denn die acht Stücke sind auf einem durchweg hohem Niveau und bieten mit Unholy Ungodly, Psalm Of The Deceiver, Aethereum und Waking Death gleich viermal meisterhaftes in Sachen Symphonic Black Metal. Über die restlichen Songs braucht man auch nicht zu diskutieren, denn auch diese bieten exzellentes Futter.
Wem Dimmu Borgir dem Genre zu weit entglitten sind, der bekommt hier was er braucht! Und wer der Meinung ist, dass diese Art von Musik ihren Zenit schon lange überschritten hat, der darf sich von Ethereal eines besseren belehren lassen!

Trackliste:

01. Nomicon
02. Overwrite The Archetype
03. Unholy Ungodly
04. Psalm Of The Deceiver
05. Devouring The Forsaken
06. Contorted Utopia
07. Aethereum
08. Waking Death

Besetzung:

Naut – vocals
Iyaan – rhythm guitars
M-Inanz – lead guitars
Volf – bass
Mordrath – drums

Ethereal im Internet:

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