Band: Fjoergyn
Titel: Monument Ende
Label: Trollzorn Records
VÖ: 2013
Genre: Avantgarde / Avantgarde Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Heimo Zlöbl

„Monument Ende“ – (Wieder) ein Endzeit-Szenario oder doch der Schritt in neue Wege?

Nach der recht erfolgreichen Trilogie in den Jahren 2005-2009 sollte mit dem neuem Longplayer etwas Neues geschaffen werden.

Natürlich widmen sich FJOERGYN auch hier wieder ihrem Lieblingsthema – dem Ende des Menschen, dem Ende der Welt. Gefundes Fressen für Kritiker, die dann wieder laut Aufschreien: „Wieder das Gleiche“.
Aber Monument Ende ist musikalisch sicherlich das „metallischste“ und gitarrenlastigste, welches ich von der Band je gehört habe – sprich, hier haben sich neue Türen geöffnet, ohne sich aber ihrer Gesinnung gänzlich abzuwenden. Und so soll es ja auch sein.

Die mystische, düstere Grundstimmung FJOERGYNs ist durch erhalten, jedoch hat mit den lauteren Gitarren die Eingängigkeit etwas zu leiden – diese ruhig-düsteren orchestralen Melodien sind Mangelware, bei Monument Ende wird klar, dass der Weltuntergang laut und metallisch werden soll.

Chöre, Orchester und weibliche Gaststimmen sind aber nicht gänzlich verloren, sondern lediglich – im Vergleich zu den Vorgängern – etwas in den Hintergrund getreten.

Highlights:
Betonlethargie
Monolog des Antichristen
Thanatos
Monument Ende

Fazit: Sicherlich das eingängigste Album FJOERGYNS meiner Meinung nach – wahrscheinlich sind die Hardcore-Fans von den „neuen“ Klängen etwas verstört, aber ich denke, dass die Deutschen mit Monument Ende ihre Fanbasis sicher erweitern werden – auch wenn einem die ruhigen Parts der Band schon liegen müssen, um sich ihnen öffnen zu können.

Tracklist:

01. Genesis 2.0
02. Betonlethargie
03. Leiermann
04. Monolog des Antichristen
05. Thanatos
06. Antimensch
07. S.I.N.
08. Kyrie Eleison
09. Monument Ende
10. –

Besetzung:

Stephan L. (voc & guit)
Marcel W. (guit)
André B. (bass)
Martin L. (drums)

Internet:

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Fjoergyn @ Facebook

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