FRONTBACK – Don’t Mind the Noise

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Band: Frontback
Titel: Don’t Mind the Noise
Label: Black Lodge Records
VÖ: 25/10/19
Genre: Rock
Bewertung: 3,5/5

FRONTBACK sind zurück und veröffentlichen mit „Don’t Mind the Noise” ihr zweites Studioalbum. Die Band aus Südschweden hatte seit der Gründung 2002 bereits viele Erfolge zu feiern. 2008 erreichten die Schweden den vierten Platz in einem Wettbewerb namens „Rockkarusellen“, bei dem ursprünglich 250 Bands teilnahmen. Daraufhin wurde die Gruppe hoch gelobt vom lokalen Radiosender P3 und trat noch im selben Jahr beim „Sweden Rock Festival“ auf. Ihr Debütalbum „Heart of a Lion“ kam ebenfalls gut an in der Rock- und Metal-Szene.

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Nachdem ich mir „Back to Hell“ auf YouTube angesehen hatte, war die Begeisterung, das neue Album komplett durchzuhören, riesig. Was einem sofort auffällt, ist Anlos Stimme. Sie ist zwar nicht einzigartig, aber sehr charakteristisch. Sie hat die freche Rock-Göre einfach voll drauf und wird oft mit Gwen Stefani verglichen, wenn auch einer härteren Version von ihr. Das Lied ist im Gesamten ein absoluter Hit und für mich immer noch der Höhepunkt schlechthin.

Nach Donner folgt Regen…

Die ersten sechs Lieder auf „Don’t Mind the Noise“ sind allesamt energetisch und animieren zum Mitsingen. Anlos Gesang und die Instrumente harmonieren perfekt miteinander. Es gibt genügend Passagen, die sich im Gehirn festsetzen und die man nicht so schnell los wird. Die Songs hauchen den Gliedmaßen unweigerlich Leben ein und sorgen für gute Laune.

Mit „Always on the Run“ kippt die Stimmung. Das Lied ist ruhiger, löst bei mir aber keine Euphorie aus. „Glory Days“ hat einen tollen Refrain, der für ein unbeschwertes Gefühl sorgt und ist somit der letzte richtig gute Titel. Mit „When the Wind is Gone“ habe ich dasselbe Problem wie mit „Always on the Run“ – nicht schlecht aber langweilig. Hier stört einfach die Art, wie Anlo singt. Ihr rotziges „Gequietsche“ versaut die Stimmung und passt einfach nicht dazu.

Movin‘ on“ ist mit über sechs Minuten das längste Lied. Das Intro ist zwar richtig cool, der Rest sorgt jedoch für wenig Begeisterung. Es kommt zu dem Punkt, wo man Anlos Stimme als nervig empfindet, da hilft das beste Gitarrensolo nicht. „Sunny Days“ ist besser als die zwei Lieder davor, trotzdem eher Durchschnitt, da es nicht viel Abwechslung bereithält.

Fazit: „Don’t Mind the Noise“ bietet überwiegend gute Laune-Songs. Anlos Gesang stört hin und wieder, vor allem bei den ruhigeren Nummern. Da wäre mehr Abwechslung wünschenswert gewesen, auch wenn klar ist, dass gerade ihr rotzig-frecher Gesang das Markenzeichen ist.

Tracklist

01. Intro
02. Fearless
03. Let’s Play Rock ‘n’ Roll
04. I Arrive When You Go
05. Rhythm is Dead

06. Back to Hell
07. Always on the Run
08. Glory Days
09. When the Wind is Gone
10. Movin’ on
11. Sunny Days

Besetzung

Anlo Front (Lead Vocals & Rhythm Guitar)
Axel Graneskog (Lead Guitar & Backing Vocals)
Jonas Persson (Bass Guitar & Backing Vocals)
Koffe Stridh (Drums & Backing Vocals)

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