Band: HUMAN ASHTRAY
Titel: Exile
Label: Blood Fire Death
VÖ: 27.01.17
Genre: Death Metal/Deathcore
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

HUMAN ASHTRAY – Exile album artwork, HUMAN ASHTRAY – Exile album cover, HUMAN ASHTRAY – Exile cover artwork, HUMAN ASHTRAY – Exile cd coverHUMAN ASHTRAY aus Spanien blicken auf eine durchwegs erfolgreiche Bandhistorie zurück. Leider nahezu national im spanischen Raum. Seit 2004 existent legen sie mit „Exile“ ihren Hattrick vor, dürfte aber anderen Magazins Kollegen nicht anders ergehen als mir, denn Notiz haben wir wissentlich von diesen Spaniern leider noch keine genommen. Zwar wird im Beipackzettel der Stil als Mischung aus Death und Brutal Death Elementen genannt, was ebenso bis zu einem gewissen Grad stimmt. Die Ombres aus Girona, Katalonien reichern ihr Programm mit sinnvollen Deathcore Ansätzen an.

Eingeleitet wird der Knüppelreigen mit einem beängstigenden Intro, welches Unheil vor ankündigt. Dieses Unheil läuft sofort seine Bahnen und man prügelt den Hörer auf einem durchwegs hohen Niveau. Dazwischen werden immer wieder sehr druckvolle Deathcore Parts eingebaut. Die Bandeigne Fusion ist universell geglückt und man kommt sich streckenweise vor, als würde man von einem Exekutionskommando mit einem Maschinengewehr niedergestreckt.

Die Spanier lieben die Verspieltheit innerhalb ihrer Musik und das Können steht für diese Prügelgemeinschaft. Aufgrund vieler Parallelen zu Aborted, servieren uns ebenfalls Human Ashtray die Rhythmuswechsel demgemäß schnell wie eine Rakete und dicht geballt donnert man exakt ins Gehör. Die Amigos wissen einfach wie man reihenweise Schädel spaltet und dies nicht auf einem schlichten, sondern ausgezeichnet facettenreichen Niveau. Keine Angst es wird nicht zu exzessive technisch, dennoch sind gewisse Gelage dabei, um das technische Können etwas dominanter darzustellen.

Die Tendenzen zwischen Brutal Death Metal und Deathcore ist eine ausnehmend frisch anzuhörende Angelegenheit und man fragt sich schon, warum man nicht vorangehend viel früher von diesen Spaniern gehört hat. Kann auch am Bandnamen liegen, erfahrungsgemäß würde dieser eher zu einer reinrassigen Grindcore Partie passen. Ist mir eigentlich egal, da mit solch einem Material verdingt man sich nicht bloß in einer Ecke, nein man schafft es sicherlich eine breitere Fangemeinschaft für sich zu begeistern.

Es mag zugegeben einiges bekannter vorkommen, doch Human Ashtray verdeutlichen auf jeden Fall eines, mit viel Bemühen und einer steten Abwechslung gelingt es einer Band in diesem Bereich nach wie vor für Furore sorgen zu können. Besonders wenn man so geschmalzen einem die Fresse poliert, wie es die Katalonier tun.

Fazit: Hut ab was uns die Spanier von Human Ashray hier unter die Nase reiben bzw. mit enormer Kraft in den Rachen stopfen. Kann man nur hoffen, dass man außerdem jenseits der spanischen Grenzen ordentlich Fuß fassen kann. Abwechslungsreichere Kost in diesem Bereich wird man dementsprechend schnell nicht mehr zu hören bekommen.

Tracklist:

01. BBMK-1000 01:06
02. The Last Lines of Exile 03:39
03. Bacteriological Warfare 04:06
04. Seeking the Strenght 03:37
05. Post Mortem Nihil Est 07:00
06. The Purest of All Evil 02:20
07. Death Is Certain, Life No 06:01

Besetzung:

Ciri (drums)
William (voc)
Xevi Alegre (guit)
Herpes (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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