Band: Leathermask
Titel: Lithic
Label: Sleaszy Rider Records
VÖ: 07.02.17
Genre: Heavy/Thrash Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Leathermask - Lithic album artwork, Leathermask - Lithic album cover, Leathermask - Lithic cover artwork, Leathermask - Lithic cd coverAlte, wahre Schule des 80er Heavy/Thrash! Dieses Gebot steht bei den Italienern Leathermask ganz vorne in der to do Liste. Das Lieblingsgemisch ist klar gesät und zwar giert man nach Bands wie Megadeth, Metallica, Testament, Flotsam & Jetsam, Onslaught, Black Sabbath, Judas Priest, Iron Maiden und Bullet-Proof. Entstanden ist die Formation 2011 aus den Überresten von Anti-Heroes. Fortan eiert man geradeso dahin und konnte im restlichen Europa nahezu schwer Fuß fassen. Den Blumentopf schlechthin wird man mit dem Material nicht gewinnen, soviel ist klar. Warum? Nun weil man sich in einem Bereich selbst niedergelassen hat, wo harter Tobak vorherrscht. Die Konkurrenz schläft nicht und in letzter Zeit haben viele Bands bewiesen, dass es weit mehr braucht als uneingeschränkt das 80er Programm runter zu zocken.

Bei den Italienern wird es ebenfalls ausnehmend schwer werden, außerhalb ihrer Landesgrenzen die Massen für sich zu begeistern. Heißt natürlich nicht, dass die Burschen nicht spielen könnten. Das steht meiner Meinung nach außer Frage, des Weiteren wissen die Herrschaften wie man Thrash mit klassischen Heavy Attitüden vermischen kann. Dieses Mischkonzept haben sie drauf, keine Frage. Nur das Quantum an Eigenständigkeit und Innovation ist leider nicht von Leathermask gepachtet worden. Auf Nummer sicher gehen war wohl die Devise. Folgendermaßen darf man sich durchwegs an gut vorgetragener 80er Heavy/Thrash Zunft ergötzen, nichtsdestoweniger so richtig warm wird man bedauerlicherweise nicht mit dem Material.

Zusehend kommt einem das Programm immer bekannter vor, geschweige denn gibt es verbissene Ausreißer bei denen man richtig abgeht, wie Schmidts Katze. Energie wurde ebenfalls sehr viel ins Tempo gesteckt und man giert nach dem Klang etlicher Testament Scheibletten. Den großen Herren aus den Staaten kann man dagegen niemals das Wasser reichen. Dennoch kann man einen brauchbaren, positiven Eindruck hinterlassen, selten aber ein ist Song im Gesamtwerk als Ohrwurm herauszuhören. Vielmehr baut man aufs Konzept das durchwegs bekannte Klangpotpourri sauber runter zu dudeln. Das bleibt schlussendlich nicht wirklich hängen und auch einen Wiedererkennungswert vermisst man quer durch die musikalische Unterhaltung der Italiener.

Die Instrumentalisierung bietet durchaus die ein oder andere nette Idee, unterstreicht das Zusammenspiel der Formation, reicht allerdings nicht, um einen Heavy/Thrasher sofort hinterm Ofen hervorzuholen. Wer das Verlangen nach neuem Genre Material aus dieser Richtung verspürt, der muss noch etwas warten. Das Vorzeigeobjekt des Nachwuchses sind die Italiener zu meinem Bedauern nicht. Durchwegs brauchbar, jedoch zu viele Schrauben sind hier noch nach zu justieren.

Fazit: Die Jungs sind definitiv bemüht, doch mehr wie über den Mittelbereich hinaus ist ihnen mit dem Debütschlag nicht hold. Da ist noch ordentlich Luft nach oben hin offen.

Tracklist:

01. The Cyclops
02. Motherfucker(s)
03. Struggle
04. Lede Mas
05. Inside-Burnt Generation
06. A Blasted Heath
07. The Dusk
08. Noise

Besetzung:

Valerio Luminati (voc)
Alvise Osti (guit & back voc)
Federico Fontanari (bass & back voc)
Marco Gambin (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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