Journey Into Darkness – Multitudes of Emptiness

Journey Into Darkness – Multitudes of Emptiness - album cover

Band: Journey Into Darkness
Titel: Multitudes of Emptiness
Label: Selfrelease
VÖ: 27/08/2020
Genre: Extreme Metal
Bewertung: 3,5/5

Ein echtes Underground-Ding kann ich Euch mit JOURNEY INTO DARKNESS neuem Album „Multitudes of Emptiness“ vorstellen; eigentlich sogar ein bisschen ans geneigte Ohr legen. Underground deswegen, weil es ein Ein-Mann-Projekt ist, das bisher nicht von einem Plattenlabel unter die Knute genommen worden.

Wer und was ist das also? Das Projekt entstand Mitte der 1990er, als die Death-Metal-Truppe SORROW, bei der auch Brett Clarin werkte, es nach dem Todesblei-Boom dieser Zeit bleiben ließen. JOURNEY… war zunächst eine Dark-Ambient-Spielwiese des Mainman, bis dieser sich 2018 entschloss ,das ganze um Vocals und Gitarren anzufetten.

Das heutige Album  bezeichnet der Promoschrieb als Atmospheric Black Metal; ich bin nicht wirklich geneigt dem zuzustimmen. Es ist eher Death Metal mit enormer symphonischer Anreicherung. Und das ist es was das Projekt ausmacht: Programming und düsteren Extreme Metal gut zu verbinden. Ob das nun Black oder Death Metal sein soll – wen kümmert’s wirklich. Ich würde als Referenzen etwa HYPOCRISY zu ihren symphonischsten Zeiten, vielleicht auch doch ein bisschen DIMMU BORGIR heranziehen.

Alles in allem, ist das ein solides, gegen Ende hin sogar hochklassiges Album. Was es mir nicht ermöglicht, mehr als 3,5 Punkte zu geben, ist dass der Longplayer fast die Hälfte der Zeit braucht, um wirklich auf Touren zu kommen. Dann erst nämlich kommen die Songs, die die Synthese aus Programming und Metal wie aus einem Guss umsetzen. Alles in allem aber ein spannendes Ding aus dem Untergrund!

Tracklist

01. Into Nothingness (Intro)
02. To Be Human Is To Be Inhuman
03. Programmed to Die
04. Desolation (Interlude)

5. The Insignificance Of
6. Sending Death
7. Intergalactic Space (Interlude)
8. Multitudes of Emptiness (Instrumental)

Besetzung

Brett Clarin

Internet

Journey Into Darkness – Multitudes of Emptiness CD Review

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Heavy Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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