Master Massive – Black Feathers On Their Grave

Master Massive - Black Feathers on their Graves album cover

Band: Master Massive
Titel: Black Feathers On Their Grave
Label: ViciSolum Productions
VÖ: 22/05/2020
Genre: Progressive Heavy Metal
Bewertung: 4.5/5

Bei MASTER MASSIVE haben wir es mit einer Gruppe echter Könner zu tun. Diese Könner stammen aus Schweden, haben sich laut Metal Archives 1993 begründet, aber erst 2015 ihr Debütalbum The Pendulum veröffentlicht, welches mir leider unbekannt ist. Das nach 5 Jahren Pause erscheinende zweite Album „Black Feathers On Their Grave“ jedenfalls, ist ein gutes Beispiel dafür, dass sehr gute bis ausgezeichnete Dinge manchmal eine Weile brauchen.

Das trifft ebenso auf den Titelsong zu, der das Album eröffnet, und mit satten 18 Minuten Spielzeit auch sogleich mehr als die Hälfte der Gesamtspielzeit einnimmt. Wer jetzt aber mit Grausen an DREAM THEATER und deren pseudokünstlerische Klangverbrechen denkt, der möge beruhigt sein. MASTER MASSIVE können zwar offensichtlich verdammt gut spielen, und zeigen das auch gerne, schaffen es dabei aber stets sehr songdienlich zu arbeiten.

Den Stil der Gruppe würde ich dabei im Wesentlichen als eine gelungene Mischung aus DEEP PURPLE´s „In Rock“ und BLACK SABBATH´s „Heaven And Hell“ umschreiben. Die Duelle zwischen Gitarren und Orgel, aber auch die entsprechende Stimmfarbe des starken Gesangs unterstreichen diese Eindrücke.

Bereits innerhalb der ersten zwei Minuten wird klar: Hier gibt´s eine Achterbahnfahrt mit vielen zu entdeckenden Details, aber alles fügt sich wunderbar ineinander; die schwedische Truppe hat ihre eigenen Fähigkeiten als auch die epischen Überlängenwerke „Black Feathers On Their Graves“ und „Pictures In The Sand“ nicht nur stets im Griff, sondern regeln auch mühelos die Dynamik des Spannungsbogens. Und um einigen bereitstehenden Meckerern schon von vornherein die Fresse zu stopfen, schließt das Album mit dem nur vierminütigen Ohrwurm „Castles In The Air“, der überzeugend die Magie von DIO-Klassikern atmet.

Fazit: Ein wunderbares Werk in der Schnittmenge von „In Rock“, „Heaven And Hell“ und „Holy Diver“, das vom stilvollen Überlängenepos bis hin zum schnittigen Hit alles bietet. Allein aus Zeitgründen bietet sich vor allem „Castles In The Air“ als Anspieltipp an.

Tracklist

01. Black Feathers On Their Graves
02. Pictures In The Sand
03. Castles In The Air

Besetzung

Marcus Karlsson (Lead Vocals)
Jan Strandh (Guitars, Vocals)
Per-Mårten Hellberg (Organ)
Max Warnby (Bass)
Johan Björkman (Drums)

Internet

Master Massive – Black Feathers On Their Grave CD Review

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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