Metal De Facto – Imperium Romanum

Metal-De-Facto-Imperium-Romanum-album-cover

Band: Rhapsody Of Fire
Titel: The Eight Mountain
Label: AFM Records
VÖ: 22/02/2019
Genre: Symphonic Power Metal
Bewertung: 3.5/5

METAL DE FACTO ist eine neue Gruppe im stilistischen Fahrwasser von FIREWIND-meets-DRAGONFORCE, die sich um den Gitarristen Esa Orjatsalo und den Bassisten Sami Hinkka (ENSIFERUM) rekrutiert hat. Geplant sei, sich mit jedem Album einem Kapitel der Menschheits- und Kulturgeschichte zu widmen, wobei das Debüt sich nun eben dem „Imperium Romanum“ widmet.

Ob es METAL DE FACTO nun braucht, um den „Power Metal great again“ zu machen (so der Slogan der Gruppe), darf bezweifelt werden. Das Konzept ist in Ordnung, aber alles andere als neu, sondern wurde auch vor dem kommerziellen Durchbruch bestimmter Schweden immer wieder gewagt. Man denke nur an ICED EARTH´s „The Glorious Burden“, das einen lauwarm aufgebrühten Happy Metal-Golem wie Metal De Facto auch meilenweit in den Schatten stellt.

Denn mehr als austauschbares Schunkel-Geklimper mit fröhlichen Melodien und Alibi-Gitarren hat das „Imperium Romanum“ über die ganze Distanz nicht zu bieten. Das macht METAL DE FACTO dann auch zu flach, um irgendeinem Geschichtsereignis ansatzweise gerecht zu werden.

Am wenigstens austauschbar tönt mir da noch das mit angezogener Härte dahinpreschende „Ides Of March“, das angenehm aus all dem Geklimper von der Stange hervor sticht.

„Imperium Romanum“ geht de facto hoffnungslos im seichten Durchschnitt der Veröffentlichungsflut unter.

Tracklist

01. The Conqueror
02. Legionnaires’ Oath
03. Naturalis Historia
04. Inferno
05. Bacchanalia

06. Echoes In Eternity
07. Colosseum
08. Ides Of March
09. The Ascending Of Jupiter
10. Germanicus

Besetzung

Mikael Salo (Vocals)
Esa Orjatsalo (Guitars)
Mikko Salovaara (Guitars)
Sami Hinkka (Bass)
Benji Connelly (Keyboards)
Atte Marttinen (Drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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