METEORA – Tragedy of Delusion

METEORA - Tragedy of Delusion album cover

Band: METEORA
Titel: Tragedy of Delusion
Label: Nail Records
VÖ: 06/03/20
Genre: Symphonic Metal
Bewertung: 2/5

Die ungarische Symphonic Metal Truppe METEORA stammt aus Budapest und wurde 2010 gegründet. Bereits mit „Our Paradise“ wurden erste Gehversuche außerhalb Ungarns probiert. Mehr oder weniger erfolgreich. Die Truppe orientiert sich nicht an den Norden des Genres. Vielmehr blicken die Magyaren in Richtung Italien. Zumindest rhythmisch sind etliche Parallelen zu RHAPSODY und Co auszumachen.

Mit vielen Affinitäten des italienischen Symphonic Power Metal glauben die Herrschaften von METEORA ernsthaft über die Landesgrenzen hinaus für Popularität zu sorgen. Eher fraglich!

Es steht außer Frage, dass die Instrumentalisten ihr Arbeitsgerät beherrschen und selbstredend zu den Klängen gut anpassen, allerdings mehr als im mittelprächtigen Musikflair platzieren sie sich mit diesen Songs nicht. Jeder Track klingt schon tausendmal gehört und da kann selbst der Einsatz von Bläsern und dem stümperhaften Bombastteppichversuch nichts daran ändern.

Käme noch die Rettung seitens der Frontrauf. Leider Gottes ebenfalls hier ein Fehlversuch zu glauben, dass eine bezirzende Sängerin mit ihrem Duellgegner in Form eines Growl Akrobaten nur im Entferntesten das Ruder herumreißen könnte. Ohne dass ich das Können von Holló Noémi anzweifeln will, dennoch, eine starke Sängerin in diesem Business agiert merklich anders als das gefiepte dieser Ungarin.

Abseits des Rhythmus und des Sounds sieht es noch schlechter, denn Überraschung innerhalb des Songwritings darf der Freund des Symphonic Metal nicht erwarten. Da wird nach Blaupause von großen Bands 1:1 kopiert und versucht den Songs neue Frische zu geben. Ein Fehlversuch der erneut nach hinten losgegangen ist. Generell scheint die Truppe bemüht zu sein sich gegenüber anderen Genrebands abzusetzen und viel ins Rennen zu schicken. Zu viel und darüber hinaus mit einem bitteren Beigeschmack des nicht vorhandenen Umsetzungsvermögens.

Das Potenzial wäre erkennbar bloß an der Umsetzung mangelt es an allen Ecken und Enden. Hier weiterhin Bestand zu haben braucht viel Durchhaltevermögen und Klasse. Dies fehlt den Ungarn leider von vorne bis hinten.

Fazit: Unterdurchschnittlicher Symphonic Metal der uns von METEORA dargeboten wird.

Tracklist

01. Common Enemy
02. Memento Mori
03. My Reality
04. Stay Among Us
05. Die, Live, Forgive – My Reality, Pt. II
06. Tag the Truth

07. Black Rose
08. When Angels Fall
09. Tragedy of Delusion
10. Beautiful Oblivion – My Reality, Pt. III
11. Numb (Linkin Park cover)

Besetzung

Máté Fülöp – Bass, Vocals
Atilla Király- Keyboards
Holló Noémi- Vocals
Csaba Solymosi- Guitars
Gábor Kása- Drums

Internet

METEORA – Tragedy of Delusion CD Review

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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