Moon Reverie – Moon Reverie

moon reverie - moon reverie album cover

Band: Moon Reverie
Titel: Moon Reverie
Label: Rockshots Records
VÖ: 31/01/2020
Genre: Neoclassical/Melodic Hardrock
Bewertung: 4/5

Luca Poma war als Tourgitarrist für Leute wie Uli Jon Roth, Kee Marcello, Vinnie Moore, T.M. Stevens oder Graham Oliver unterwegs. Entsprechend haben wir es hier mit einem melodischen Debüt-Album zwischen Hardrock und Heavy Metal zu tun, das sich klanglich an den 80ern orientiert und freilich die Flitzefingerfertigkeiten des Gitarristen reichlich durchblitzen lässt.

Sowas wird freilich gerne unter dem Banner Neoclassical und lässt an YNGWIE MALMSTEEN denken. Das ist nicht ganz meine bevorzugte Baustelle, und entsprechend moderat war meine Erwartungshaltung an diese Scheibe. Beim ersten Song „Forgiveness“ wollte ich angesichts vermeintlicher DREAM THEATER-Tendenzen die Scheibe am liebsten vorzeitig abschreiben. Zum Glück kann ich solche Impulse stets bewältigen: Spätestens nämlich bei „Say Forever“ und dem darauffolgenden „Eyes“ ging mir auf, dass MOON REVERIE richtig ordentliche Songs schreiben.

Einziges wirkliches Manko des gelungenen Einstands: Sänger Luca Pozzi könnte etwas mehr Profil in der Stimme haben. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, denn der gute Mann trifft nicht nur die hohen Töne, sondern kann auch ordentlich Emotionen transportieren.

Ich würde „Moon Reverie“ jetzt nicht vorzeitig zu einem Jahreshighlight jubeln, obwohl die ohnehin gelungenen Songs wahrscheinlich mit dem mehrmaligen Hören noch wachsen. Ein überaus gelungener Einstand in einem schwierigen Genre ist es allemal geworden.

Tracklist

01. Into Glory
02. Forgiveness
03. I Will Come For You
04. Say Forever
05. Eyes
06. In My Heart

07. The Raven
08. First And Last
09. On The Edge
10. Far Above
11. End Of Times
12. Moon Reverie Suite

Besetzung

Luca Poma – Guitar & Bass
Manuel Togni – Drums
Luca Pozzi – Vocals
Nicola Leonesio – Keyboards

Internet

Moon Reverie – Moon Reverie CD Review

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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