Orodruin – Ruins Of Eternity

Orodruin-Ruins-Of-Eternity-album-cover

Band: Orodruin
Titel: Ruins Of Eternity
Label: Cruz Del Sur
VÖ: 25/10/2019
Genre: Doom Metal
Bewertung: 4/5

Ganz meine Baustelle ist das Genre des reinen Doom Metals nicht, wie ich immer wieder feststelle. Wenn der Name einer Band dann aber nach nur einem Album über die Jahre wächst und das Erscheinen des zweiten Albums nach 16 Jahren so viel Staub aufwirbelt, werde ich schon neugierig: Kann mir diese neue hoch-gepriesene Scheibe einer wieder erstandenen Legende die Welt des Doom endlich aufstoßen? Zumindest teilweise, würde ich sagen.

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Soweit BLACK SABBATH-Einflüsse stark durchklingen, Siebziger-Einflüsse durchschimmern und die Gitarrenakkorde ausklingen dürfen, fühle ich mich einfach nicht musikalisch zuhause. Mit diesem Problem habe ich auch hier öfters zu kämpfen.

Zum Glück haben ORODRUIN da allerdings einige Asse im Ärmel, denn:
Das Trio punktet bei mir stark in den Passagen mit angezogenem Tempo, vor allem in „Forsaken“, „Letter Of Life´s Regret“ und „Into The Light Of The Sun“. Fette Pluspunkte sammelt die Scheibe zudem durch die coolen Gitarrenharmonien und Melodien, nicht zuletzt auch aufgrund der starken, erdigen Stimme von Mike Puleo. „Man Of Peace“ und der abschließende Titeltrack sind da schon großes Ohrenkino.

Alles in allem dürfte „Ruins Of Eternity“ ein Fest für alle Freunde des Doom Metals sein. Die dürfen sich an dieser Stelle mindestens einen halben Punkt oben drauf denken. Aber auch weniger im Genre bewanderte Hörer sollten sich einmal in die Gefilde von ORODRUIN wagen – für mich hat es sich jedenfalls gelohnt.

Tracklist

01. Forsaken
02. Man Of Peace
03. Grave Illusion
04. Letter of Life’s Regret
05. War on the World

06. Into the Light of the Sun
07. Voice in the Dark
08. Hell Frozen Over
09. Ruins of Eternity

Besetzung

John Gallo (Guitar)
Mike Puleo (Bass / Vocals / Drums)
Nick Tydelski (Guitar)

Internet
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About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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