Band: OVERKILL
Titel: The Grinding Wheel
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 10.02.17
Genre: Thrash/Groove Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

OVERKILL - The Grinding Wheel album artwork, OVERKILL - The Grinding Wheel album cover, OVERKILL - The Grinding Wheel cover artwork, OVERKILL - The Grinding Wheel cd coverDie aus New Jerseys stammenden Overkill gehören für mich seit den 1980ern zur Speerspitze des Thrash Metals aus den Staaten. Mit einem prolligen Gehabe und einem Hau drauf Syndrom tobten sich die Jungs um die Bandköpfe D.D. Verni und Bobby “Blitz” Ellsworth an die Spitze der Szene. Wie viele ihrer Eidgenossen, zählen ebenfalls Overkill zu den prägenden Bands für die Nachkömmlinge des Thrash Metal. Also macht Euch bereit für Album Nummer 18 und einer neuerlichen wilden Präzision von schlagenden Thrash Argumenten.

Es ist schon fast beklemmend, mit welch einer hohen Qualitätskonsistenz sie sofort ins Rennen gehen. Thrash Metal Nashcar Rennen? Durchaus, denn hier werden keine Gefangenen gemacht und die Amis bolzen auf Teufel komm raus. Gekonnte Grooves und ein amtliches Thrash Brett wissen den geneigten Fan zu unterhalten. Dass man hierbei nicht lange fackelt und sofort die Thrash Glocken ordentlich zum Bimmeln bringt, steht für das Wissen der New Yorker welche aufgrund ihrer Bandjahre es verstehen der Band zugetanen Meute fetzigen Kraftstoff zu liefern.

Besonders gelungen finde ich die Hauseigene Ummünzung von Progressionen und Melodien. Vermischt wird dies mit dominanten Thrash/Groove Metal und das geht gekonnt ins Gehör. Nach so vielen Jahren verstehen es Overkill das man gewiss allseits bekanntes Kraftfutter liefern muss, sich trotzdem nicht selbst kopiert oder am Stand dreht.

D.D. Verni’s klobige Bassattacken sind für mich nach wie vor Tonangebend, während Kollege Bobby “Blitz” Ellsworth sich weiterhin ins Walhalla brüllt. Dabei polarisierend die pochende Aggression mit der die Amis einen bis ins Mark erschüttern. Dabei wird aber nicht durchwegs das verärgerte und berserkerische Soundbild geboten. Man zeigt im vorliegenden Fall, das man sicherlich die alten Roots bestens wieder einbringen kann, wohingegen es im neuen Jahr wesentlich durchdachter klingen lässt. Für meinen Geschmack ein gutes Rezept und wird den Fans nach wie vor gefallen. Man frisst einfach ausnahmslos Overkill aus der Hand, ebenso, wenn sie solch eine Schiene fahren wie im vorliegenden Fall.

Ein unentbehrliches Rädchen greift ins Nächste und fertig ist ein Thrash/Groove Album der Extraklasse. Man mag sagen was man will, Overkill haben den Zusammenhang erkannt wie man Thrash weitaus reichhaltiger schallen lassen muss. Wie ihre Labelkollegen Kreator, ist ferner Overkill ein Thrash Metal Feuerwerk gelungen das nur Schutt und Asche hinterlässt.

Fazit: Herrliche frische Thrash/Groove Rhythmen stehen nach wie vor bei Overkill am Tagesprogramm. Dabei zeigen sie, dass man auch durch etwas durchdachter angesetzte Einflechtungen das Ganze nach vielen Jahren im Business vorantreiben kann.

Tracklist:

01. Mean Green Killing Machine 07:29
02. Goddamn Trouble 06:21
03. Our Finest Hour 05:49
04. Shine On 06:03
05. The Long Road 06:45
06. Let’s All Go to Hades 04:55
07. Come Heavy 04:59
08. Red White and Blue 05:05
09. The Wheel 04:51
10. The Grinding Wheel 07:55

Besetzung:

Bobby „Blitz“ Ellsworth (voc)
D.D. Verni (bass)
Dave Linsk (guit)
Derek Tailer (guit)
Ron Lipnicki (drums)

Internet:

OVERKILL Website

OVERKILL @ Facebook

OVERKILL @ MySpace

OVERKILL @ Twitter

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close