Rämlord – From Dark Waters

ramlord - from dark waters album cover

Band: Rämlord
Titel: From Dark Waters
Label: Inverse Records
VÖ: 27/03/2020
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5

RÄMLORD sind eine finnische Truppe, deren Heavy Metal im Hardrock und Heavy Metal der 80er verwurzelt ist, diesen aber sehr facettenreich umsetzen.

Trumpfkarten der Band sind der (im besten Sinne) klagend-nachdenkliche Gesang von Timo Salmenkivi und die gelungenen Melodien, die jeden Song sicher über die Ziellinie tragen.

Mal fühlt man sich an MTV Headbanger´s Ball- Zeiten zurückversetzt („Love Of The Damned“), mal wird es regelrecht doomig-melancholisch („Blindfolded“).

Das melancholisch-magische „Chained God“ scheint mir gar das Beste beider Welten zu verbinden, nur damit die Band anschließend mit „Hell Is Here And Now!“ einen sanguinischen Ausbruch in geradezu poppig-lockere Gute-Laune-Hardrock-Gefilde wagt.

Wenn dann zum Abschluss mit „To The Battle“ nichtsdestotrotz auch noch Schlachten-durstige Galopp-Riffs in den Signature-Sound der Gruppe integriert werden können, wirkt „From Dark Waters“ als Gesamtwerk trotzdem wie aus einem Guss.

Ganz klar, hier gibt es Heavy Metal, der sich nicht leicht in irgendwelche Sub-Kategorien einteilen lässt und bei weitem nicht nur Traditionalisten ansprechen dürfte. Dabei kommen sowohl eingängige Ohrwürmer wie „Love Of The Damned“, Dark Waters“ und „Hell Is Here…“ heraus, als auch klassische Grower wie „Chained God“ für die anspruchsvolleren Hörer.

Auch wenn sich aus irgendeinem Grund trotz alldem nicht die ultimative Begeisterung bei mir einstellen möchte, ist „From Dark Waters“ ganz klar eine interessante und eigenständige Heavy Metal Scheibe.

Tracklist

01. Love of the Damned
02. Dark Waters
03. Haunting All over the World
04. Blindfolded

05. Chained God
06. Hell Is Here and Now!
07. Non Serviam
08. To the Battle

Besetzung

Jarno Anttila (Guitars)
Janne Mannonen (Drums)
Timo Salmenkivi (Vocals)
Tommi Kanerva (Guitars)
Niko Karppinen (Bass)

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Rämlord – From Dark Waters CD Review

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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