Scarecrow NWA – Transgression (CD Review)

Band: Scarecrow NWA
Titel: Transgression
Label: Noisehead Records
VÖ: 2013
Genre: Progressive/Dark/Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Oliver Lackner

Na da muss ich doch mal wieder die Schande über mein Haupt herbeirufen! Da tümmelt sich eine Death Metal Band von hoher Qualität quasi in der Nachbarschaft und ich hab´s bisher nicht bemerkt. „Scarecrow N.W.A“ (die drei Buchstaben stehen für New World Annihilation) schimpft sich das Quintett, beheimatet im schönen Graz.

„Transgression“ nennt sich das aktuelle Album. Erschienen ist das gute Stück bereits Ende September. Das gute Stück also in den Player geladen, Lautstärke rauf und auf Play gehämmert.

Das Album beginnt eigentlich recht durchschnittlich. Etwas Klampfengewürge gibt’s zum Einstimmen, recht brauchbar um die Lauschlöffel auf Empfang zu drehen. Beim kurzen Blick auf die Trackliste fiel mir dann die Länge des ersten Titels auf, was in einem Seufzen mit der Hoffnung auf baldiges Ende des reinen Instrumentalparts verbunden war. Nach ca. zwei Minuten stimmt dann auch endlich Sänger Bernd in das Ganze mit ein. Ab hier geht die Kurve wirklich stetig nach oben.

Der Sound ist gut ausbalanciert zwischen hervorragenden Melodien, wechselnden Geschwindigkeiten sowie ausreichender Härte und Aggressivität. Die Songs kommen mit ordentlich Druck und machen einfach Lust auf mehr. Auch nach dem zweiten Durchlauf war kein Fünkchen Langweile zu spüren. Zudem geben die recht Interessanten Parts bzw. Elementen aus anderen Metal Genres dem ganzen einen besonderen Kick. Vor allem der Rausschmeißer „Scarecrow´s Song“ hat´s mir aus irgendeinem Grund so richtig angetan. Ein verdammter Ohrwurm is das!

Einziger Kritikpunkt: Stimmlich gibt´s Raum nach oben. An sich gut jedoch ist dort und da ein schwächeln zu hören. Bin mir sicher, dass das besser geht!

Fazit: Seit Hollenthon´s Opus Magnum hab ich kein Album einer Österreichischen Band mehr gehört, dass mich auf Anhieb für sich gewonnen hat. „Scarecrow N.W.A“ gehört mit Sicherheit zur Speerspitze der Einheimischen Szene. Eigentlich eine Schande, dass eine Truppe von solher Qualität nicht einen höheren Bekanntheitsgrad bekleidet. Top!

Tracklist:

01. MMXII 09:13
02. Transgression 07:54
03. Self-Enslavement 05:05
04. Technology of Death 05:49
05. Backstab Romance 06:31
06. Resurrection 07:10
07. At Dead of Night 04:25
08. Feel the Silence 06:11

Besetzung:

Bernd Krumböck (voc)
Alex Dunkl (guit)
Olsen (bass)
Stefan Kelz (drms)
Gsputi (guit)

Internet:

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