VHÄLDEMAR – Straight To Hell

VHÄLDEMAR – Straight To Hell

Vhaldemar - Straight to Hell - album cover

Band: VHÄLDEMAR
Titel: Straight To Hell
Label: Fighter Records
VÖ: 06/10/2020
Genre: Power Metal
Bewertung: 3,5/5

Die baskische Power Metal Formation, VHÄLDEMAR, habe ich nach deren Erstlings Werke „Fight to the End“ (2002) und „I Made My Own Hell“ (2003) völlig aus den Augen verloren. Schlussendlich habe ich mich auf die Berichterstattung von Kollegen Maze P. und Lex verlassen, welche sich den Alben Against All Kings“ (2017) und Old King´s Visions“ (2017) gewidmet haben. Klarerweise mit unterschiedlichen Gesichtspunkten. „Straight To Hell“ ist das neue Album, welches nach einer gut dreijährigen Vorbereitungszeit nun in trockenen Tüchern liegt.

Wer auf GAMMA RAY und HELLOWEEN steht, der kommt um diese Spanier nicht herum. Wie der gute Kai Hansen schallt Fronter Carlos Escudero durchs Geschehen. Diese total-frenetische Gesinnung mag grundsätzlich einigermaßen an der Innovation und Eigenständigkeit der Truppe zweifeln. Für meinen Geschmack durchaus gute Vermischungen im Konzept, welche mit leicht eigenen Affinitäten umgesetzt wurden.

Die Basis des neuesten VHÄLDEMAR Albums ist die True Ecke und der Eckpfeiler, mit dem die beiden aus Hamburg stammenden Formation weltberühmt wurden. Zu kitschige Theatralik wird gleichfalls nicht geboten und die Amigos aus dem Baskenland ziehen wie ein wilder Power Metal Wirbelsturm über unsere Köpfe hinweg.

Klarerweise wird hier Material geboten, welches nicht die Revolution hervorrufen wird. Zugleich sind die schlicht konstruierten Songs in ähnlicher Form schon mehrmals geboten worden. Dennoch drückt die Rhythmik durch die Anziehungskräfte von Kai Hansen und Co gekonnt aufs Gehör, dass man über mangelnde Eigeninnovation streiten kann, sie im Kontrast durch energetische Power Nummern recht bald vergisst.

Vielmehr ergötzt sich der Hörer an den cool-fetzigen Power Metal Nummern und kippt hierbei die kühl gelagerten Blondinen eine nach der anderen hinunter. Wer nur ansatzweise mit dem Genre und den genannten Vorbildern der Spanier was anfangen kann, der wird desgleichen mit dem neuesten Werk von VHÄLDEMAR seine Freude haben.

Fazit: VHÄLDEMAR servieren mit „Straight To Hell“ eine solide Power Metal Scheibe ab!

Tracklist

01. My Spirit
02. Death to the Wizard
03. Afterlife
04. Straight to Hell
05. Old King’s Visions (VI)

06. Fear
07. Hell is on fire
08. When it’s All Over
09. Damnation’s Here

Besetzung

Carlos Escudero – Vocals
Pedro J. Monge – Guitars
Jonkol – Keyboards
Jandro – Drums
Raúl Serrano – Bass

Internet

VHÄLDEMAR – Straight To Hell CD Review

Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.