Band: Voodoma
Titel: Secret circle
Label: ((echozone))
VÖ: 2014
Genre: Melodic Heavy Metal/Dark-Gothic Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Voodoma sind seit 2002 im Geschehen und blicken auf eine durchaus breite Discographie zurück. Ehrlich! Ich hab von der deutschen Truppe noch nie etwas gehört und somit ist „Secret circle“ das erste aufeinander treffen mit den Düsseldorfern. Wie steht da im Beipackzettel, so eine Mischung aus Gotchic, Rock und Dark Metal? Mal wirklich genauer hingehört. Sorry aber Gothic höre ich wirklich beim ersten Song nicht raus, denn der Klang ist eindeutig im Melodic Heavy Metal verwurzelt, auch wenn der Sound der Truppe sicherlich teilweise pathetisch und auch düster klingt. Dennoch die Grundlinien sind so dominant das ich von Gothic jetzt gar nichts höre. Macht auch weiterhin für mich persönlich nichts, denn ich mag ja den Melodic Heavy Metal sehr gerne und die Mischung etwas düsterer zu gestalten, liebe ich seit meinem ersten Zusammentreffen mit Dark At Dawn. Erst ab der zweiten Nummer wird eine schier andere Schiene eingeschlagen. Verrat im Heavy Metal Universum? Auch hier ist meine Antwort, scheißegal, denn die Umsetzung im anderen Gefilde haben die Jungs ebenfalls sehr gut unter Dach und Fach gebracht. Weiterhin nährt man sicherlich noch vom urtypischen Heavy Metal, kann diesen aber sehr gelungen ausstatten. Ob nun Gothic-Rock oder etliches an Dark Melodic Metal Arrangements im Hintergrund, die Fusion passt herrlich gut und macht auch Laune auf mehr. Wahrlich, man überstrapaziert uns nicht mit zu vielen Elementen, nein die soliden Einfädelungen gehen schwer in Ordnung, auch wenn man sich eben in diesem Bereich etwas mehr Experimentierfreudigkeit erwartet. Für einen Neueinsteiger, oder einem Heavy Fan, welcher mal ins andere Genre blicken will, sind diese Jungs durchaus wärmstens zu empfehlen. Der reine Gothic Rocker wird dies halt etwas anders sehen. Wie auch immer, die Mischung weiß zu beeindrucken und klingt sehr vielschichtig. Gute, mitreißende Argumente wurden dabei in die Stücke ebenfalls eingebaut, wie auch härtere Gangarten. Grundsätzlich eher flott unterwegs, gibt es aber auch feinere Melancholie Einflüsse, die man mal mehr, mal weniger dominant in den Vordergrund stellt. Zwischen Dark At Dawn, Poisonblack und Sentenced setzt man sich ins Feld und kann mit der Hauseigenen Mischung durchaus begeistern. Etwas mehr über den Tellerrand blickend und toleranter muss man schon sein. Ist man dazu bereit, dann sind die Düsseldorfer ein wunderbarer Garant für eine längerfristige Unterhaltung.

Fazit: Super verpackt und gut durchgemischt macht das Material in all seinen Genrebahnhöfen viel Spaß. Lediglich die erste Nummer verwirrt etwas, doch ab Nummer zwei sind die Weichen so gelegt, dass man den Inhalt des Beipackzettels nachvollziehen kann.

Tracklist:

01. Sanctus Domine (feat. Veronika Seidlová) 04:40
02. Secret Circle 05:25
03. Abyss 04:07
04. Faded Memory 03:33
05. The Almighty 06:11
06. Blood for Blood 03:45
07. The Saint 03:43
08. One last Goodbye 04:53
09. Masquerade in Dark 03:39
10. To the End 04:11
11. Sin To Sin 03:34
12. Virus 04:16

Besetzung:

Micha (voc)
Mikk (guit)
Tommy (bass)
Marc (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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