Band: Comatic Sleep
Titel: Pale (Demo)
Label: Self Release
VÖ: 2014
Genre: Dark Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lex

Jetzt weiß ich endlich, wer Schuld hat an dem ganzen beschissenen Wetter: Wenn die Menschheit solche Bands wie COMATIC SLEEP hervorbringt, deren „Pale“-Demo nichts als schwärzesten Herbst verbreitet, muss die Sonne irgendwann ja sagen: „Leckt mich ihr Ärsche, ich geh jetzt mal zum Nordpol scheinen…“.

Wer auf Melancholie steht und sich gern zu schweren Gitarrenriffs und emotionalem, lebensverneinende Lyrik vortragenden Gesang im allgemeinen Elend vertieft (Lebt ihr noch oder ritzt ihr schon?), wird an dieser erstklassig produzierten, extrem professionell aufgenommenen Eigenproduktion kaum vorbeikommen. Jetzt mal Scherz beiseite, wer auf Zeug wie ANATHEMA und Konsorten steht, sollte sich „Pale“ unbedingt geben. Die klingen zwar anders (COMATIC SLEEP mausert sich da sehr eigenständig), aber es geht dort in dieselbe Grundrichtung.

Dem Blut-, Schwert- und Haarsprayverrückten Lex J. Oven geht die ganze mit faulenden Herbstblättern vor sich hin rollende Heavy-Nebelwalze mit der ganzen Melancholie doch bald auf den Zeiger; trotzdem ist für mich klar erkennbar, dass für Freunde besagter Klänge hier eine wunderbare Rasierklinge über die Adern gezogen wurde.

Tracklist:

01. Alone
02. Cold
03. Fade
04. Again
05. Pale
06. Crave

Bonustrack:

07. Home

Besetzung:

Jan Fröhlich (Guitar, Piano)
Roman Laskowski (Vocals)
Kai Schmidt (Guitar)
Maximilian Schlüer (Bass)
Leonardo Luther (Drums)

Internet:

Comatic Sleep @ Facebook

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