Band: Count’s77
Titel: Count’s77
Label: Shrapnel Records
VÖ: 2014
Genre: Blues, Rock, Psychedelic, Hard Rock
Bewertung: 2/5
Written by: Lazer

Count’s77 aus Las Vegas haben zusammen gefühlte 1000 Jahre Bühnenerfahrung. In diversen kleineren oder größeren Bands konnten die Jungs schon so einiges an Referenzen zusammentragen. Ihr erstes gemeinsames Album bietet neben Rock und Blues auch etwas Hard Rock und Psychedelic.

Von so viel Erfahrung im Musikgeschäft hätte ich mir persönlich aber ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Das Gesamtpaket passt hier irgendwie nicht wirklich zusammen, beziehungsweise wird von irgendetwas im Zaum gehalten. So kommt es mir vor.

Keine Frage – allesamt sind irrsinnig großartige Musiker – ihr Talent und ihr Können möchte ich den Amerikanern keinesfalls absprechen. Im Gegenteil – jeder für sich hat bestimmt sehr viel drauf. Die Platte verfügt über

wirklich gute Gitarrenriffs und Solis, die Drums fahren eigentlich auch recht schön – genauso wie der Bass und stimmlich ist Danny Koker wirklich ein Ohrenschmaus.

Die Aufmachung ist auch aller erste Sahne – das CD-Cover, die Website, alles typisch Amerika – schrill, pompös und auch auf ihren Style – den Rock/Hard Rock der 1970er Jahre – sehr treffend.

Jedoch finde ich die musikalische Darbietung – und auf die kommt es mir hier doch an – eher verhalten. Ganz ehrlich – nach dem Vierten Song denkt man sich schon, man hat das ganze Album schon gehört.
Elf Songs plus 2 Bonussongs haben mit 1 Stunde 13 Minuten zwar zeitmäßig ordentlich was zu bieten, jedoch wird einem das schon schnell langweilig. Es gibt keine Höhepunkte auf der Platte, keinen Song, den man sich unbedingt sofort ein Zweites Mal anhören möchte. Keinen Song, von dem man sagen könnte – wow, der ist aber sehr top.

Count’s77 hat im Bereich Hard Rock/Blues/Heavy Rock’n’Roll ihren eigenen Stil, der jedoch sehr eigenwillig ist. Die Künstler in ihrer Eigenständigkeit sind absolute Hochkaräter, als Gesamtes eher nicht so prickelnd, obwohl man sichtlich bemüht ist. Man verpasst nicht unbedingt etwas, wenn mans nicht hört.

Tracklist:

01. Love Ain’t Right
02. Let The Rockin Do The Talkin‘
03. End Of The Day
04. Lovin‘ Like This
05. Shame On Me
06. Stand Tall
07. Riding With The Sons Of Perdition
08. My Machine
09. Workin‘ For The Man
10. Good Boy
11. Save A Little Something For Me
Bonus Tracks:
12. Rock And Roll Hoochie Coo (feat. Guest Guitar Soloist Rick Derringer)
13. Snortin‘ Whiskey (feat. Guest Guitar Soloist Pat Travers)

Besetzung:

Danny Koker (Vocals)
Stoney Curtis (Guitar)
John Zito (Guitar)
Paul Disibio (Drums)
Barry Barnes (Bass)

Internet:

Count’s77 Website

Count’s77 @ Facebook

Count’s77 @ Youtube

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