Tracklist
01. Some Other Time feat. Mat McNerney, Lars Horntveth – 04:44
02. A Solitary Future feat. Kristoffer Rygg – 04:51
03. In Some Secret Universe feat. Mat McNerney – 07:25
04. Forget Me Not feat. Mat McNerney – 06:07
05. Penance feat. Karin Park – 05:24
06. The Weight of Heaven feat. Kristoffer Rygg – 06:33
07. Algebra of Unknowing feat. Mat McNerney – 07:50
08. Oar on the Mooring feat. Mat McNerney – 06:20
09. All Tomorrow’s Darkness feat. Mat McNerney, Daniel O’Sullivan – 06:55
Besetzung
Daniel Knight – Gitarren, Bass, Keyboards
Jaime Gomez Arellano – Schlagzeug, Gitarren, Keyboards
Mat McNerney – Gesang auf den Tracks 1, 3, 4, 7, 8 und 9; Texte
Gastmusiker:
Kristoffer Rygg – Gesang auf den Tracks 2 und 6; Percussion und Effekte
Karin Park – Gesang auf Track 5
Daniel O’Sullivan – Gesang im Intro von Track 9
Lars Horntveth – Saxofon, Synthesizer, Lap-Steel-Gitarre
Alicia Nurho – Violine, Viola
Anders Møller – Percussion
Tore Ylwizaker – Piano
Ole Alexander Halstensgård – Keyboards
Matt Rozeik – Synthesizer
Produktion:
Produktion, Aufnahme, Mixing und Mastering – Jaime Gomez Arellano
Zusätzliche Aufnahmen und Engineering – Daniel Knight
Aufgenommen in den Orgone Studios, Bedfordshire
Weitere Aufnahmen in den Friary Studios und im Smokehouse Studio
Artwork – Jaime Gomez Arellano und Gonzalo Restrepo
Physische Ausgaben:
CD
Limitierte Doppel-LP auf 180-Gramm-Vinyl in Cremeweiß
Gatefold-Cover und gefütterte Innenhüllen
Progressiver Post Rock, Frisch aus England – und zwar nicht von vollkommen unbekannten Musikern. Hinter Liminal Sky stehen der Produzent und Multiinstrumentalist Jaime Gomez Arellano sowie Daniel Knight, die bereits gemeinsam bei der britischen Progressive-Rock-Band Messenger aktiv waren. Mit »All Tomorrow’s Darkness« schlagen sie nun ein neues Kapitel auf, das von Trauer, Schlaflosigkeit, Erinnerung und der bedrückenden Stille der englischen Landschaft geprägt ist. Unterstützt wird das Duo von einer bemerkenswerten Gästeliste: Mat McNerney von Hexvessel und Grave Pleasures übernimmt einen Großteil des Gesangs, während unter anderem Kristoffer Rygg, Karin Park, Daniel O’Sullivan, Lars Horntveth und mehrere Musiker aus dem Umfeld von Ulver zusätzliche Klangfarben beisteuern. Das über Karisma Records veröffentlichte Debütalbum ist jedoch kein loses Schaulaufen prominenter Gäste. Sämtliche Stimmen, Streicher, Bläser, Synthesizer und Gitarren dienen einer gemeinsamen Vision: neun ausgedehnten Kompositionen, die Verlust nicht mit dramatischen Ausbrüchen überwinden wollen, sondern seine langfristige Wirkung untersuchen.
ERINNERUNGEN ZWISCHEN STEINEN UND REGEN
»Some Other Time« eröffnet das Album mit behutsam angeschlagenen Gitarren, zurückhaltendem Schlagzeug und der warmen, leicht rauen Stimme von Mat McNerney. Anstatt den erwartbaren Post-Rock-Aufbau aus stiller Einleitung und gewaltiger Schlusssteigerung sofort abzurufen, konzentrieren sich Liminal Sky zunächst auf den eigentlichen Song.
Die Melodie besitzt eine pastorale Färbung, während Lars Horntveth mit Saxofon, Synthesizer und Lap-Steel-Gitarre zusätzliche Weite erzeugt. Die Instrumente treten nicht als deutlich abgetrennte Gastbeiträge hervor. Sie verschwimmen mit den Gitarren und Keyboards zu einer Landschaft, die gleichermaßen vertraut und unwirklich klingt.
Inhaltlich geht es um Erinnerung als fortbestehende Verbindung. Ein Mensch ist nicht mehr unmittelbar erreichbar, bleibt aber in Orten, Gesten und alltäglichen Eindrücken gegenwärtig. Die Musik reagiert darauf nicht mit endgültigem Abschied. Sie wirkt eher wie der Versuch, den Verlust in eine Form zu überführen, mit der sich weiterleben lässt.
Gerade diese Zurückhaltung macht den Einstieg stark. Liminal Sky verzichten auf sentimentale Übertreibung. Der Refrain öffnet das Stück, ohne es vollständig aufzulösen, und die Instrumentierung lässt genügend Platz für kleine Details.
ULVER BLICKT IN EINE EINSAME ZUKUNFT
Auf »A Solitary Future« übernimmt Kristoffer Rygg den Gesang. Seine ruhige, kontrollierte Stimme verändert die Atmosphäre sofort. Wo Mat McNerney greifbar und körperlich klingt, vermittelt Kristoffer Rygg Distanz. Die Einsamkeit wird nicht herausgeschrien, sondern beinahe sachlich betrachtet.
Die Gitarren bleiben zunächst im Hintergrund. Synthesizer, Effekte und ein schwerer, langsam gesetzter Rhythmus bestimmen den Beginn. Erst im weiteren Verlauf treten verzerrte Flächen hinzu und erweitern den Song zu einem dunklen Art-Rock-Stück.
Der Refrain gehört zu den zugänglichsten Momenten des Albums. Trotzdem entsteht kein gewöhnlicher Alternative-Rock-Song. Die einzelnen Instrumente werden immer wieder räumlich verschoben, während Matt Rozeik und Ole Alexander Halstensgård mit elektronischen Ebenen eine unterschwellige Unruhe erzeugen.
Das Stück beschreibt den Wunsch, dem eigenen Geist zu entkommen, und zugleich die Erkenntnis, dass ein vollständiger Neuanfang möglicherweise nicht existiert. Diese Spannung zwischen Flucht und Unausweichlichkeit zieht sich durch das gesamte Album.
EIN GEHEIMES UNIVERSUM OHNE AUSGANG
Mit »In Some Secret Universe« überschreitet das Album erstmals deutlich die Sieben-Minuten-Marke. Die Komposition beginnt leise, beinahe schwebend, und entwickelt sich nur langsam zu einem der emotionalen Höhepunkte.
Tore Ylwizaker setzt zurückhaltende Pianotöne, während Violine, Viola und Percussion das Arrangement verbreitern. Die Musik wirkt nicht wie eine klassische Bandaufnahme, sondern wie eine sorgfältig komponierte Umgebung. Jeder Klang besitzt einen eigenen Platz, ohne dass die Produktion steril erscheint.
Mat McNerney singt über die Schwierigkeit, Verlust überhaupt in Worte zu fassen. Erinnerungen an Nähe stehen einer Gegenwart gegenüber, in der diese Verbindung nur noch in Gedanken oder einer erhofften parallelen Wirklichkeit fortbesteht.
Im letzten Drittel verdichten sich Gitarren, Schlagzeug und Streicher. Der erwartete Post-Rock-Ausbruch tritt tatsächlich ein, wird aber nicht als befreiender Triumph inszeniert. Die Lautstärke macht die Trauer nicht kleiner. Sie vergrößert lediglich den Raum, den diese Trauer einnimmt.
Die lange Entwicklung ist gerechtfertigt. Liminal Sky wiederholen nicht einfach ein leises Motiv, bis der Verzerrer eingeschaltet wird. Die Harmonik verändert sich, Instrumente treten hinzu und der Gesang führt die Komposition durch mehrere emotionale Zustände.
VERGISS MICH NICHT
»Forget Me Not« beginnt mit einer breiteren Gitarrenfläche und besitzt mehr unmittelbaren Rockcharakter. Die Rhythmusgruppe tritt deutlicher hervor, während Daniel Knight und Jaime Gomez Arellano ihre Gitarren nicht nur als atmosphärische Texturen, sondern als tragende Riffinstrumente einsetzen.
Der Song bleibt melancholisch, wirkt jedoch weniger entrückt als seine Vorgänger. Mat McNerney liefert einen der stärksten Refrains des Albums. Seine Stimme trägt Verletzlichkeit, ohne kraftlos zu erscheinen.
Die wiederkehrende Bitte, nicht vergessen zu werden, erhält durch die instrumentale Entwicklung zusätzliches Gewicht. Gitarren und Schlagzeug bauen Druck auf, werden kurz zurückgenommen und kehren anschließend mit größerer Intensität zurück. Die Dynamik entsteht nicht allein durch Lautstärke, sondern durch die veränderte Bedeutung derselben Motive.
»Forget Me Not« zeigt besonders deutlich, dass All Tomorrow’s Darkness zwar als Post-Rock-Album vermarktet wird, aber ebenso stark von Progressive Rock, Art Rock und Alternative geprägt ist. Die Stimme steht nicht neben der Musik. Sie ist ihr Zentrum.
BUSSE MIT DER STIMME VON KARIN PARK
»Penance« bringt mit Karin Park eine weitere deutlich erkennbare Stimme ins Album. Ihr kühler, klarer Gesang steht über einem reduzierten Arrangement aus Gitarren, Keyboards und elektronischen Flächen.
Der Song besitzt eine dunkle Eleganz, die an die experimentelleren Seiten von Ulver erinnert. Gleichzeitig behalten Liminal Sky ihre eigene melodische Sprache. Die Gitarren werden nicht vollständig von Synthesizern verdrängt, sondern bilden einen warmen Gegenpol.
Inhaltlich geht es um Flucht, Selbstschutz und Dinge, die selbst vor der eigenen Person verborgen bleiben. Die titelgebende Buße wird nicht als religiöse Reinigung beschrieben. Sie erscheint vielmehr als Zustand, in dem Schuld und Erinnerung immer wieder neu verhandelt werden.
Die Komposition bleibt vergleichsweise kompakt und vermeidet eine große Schlusssteigerung. Diese Entscheidung sorgt für Abwechslung. Nach mehreren ausgedehnten Spannungsbögen wirkt »Penance« wie ein dunkler Raum, in dem sich die Musik bewusst nicht weiter ausbreitet.
DAS GEWICHT DES HIMMELS
Auf »The Weight of Heaven« kehrt Kristoffer Rygg zurück. Der Song beginnt langsam und beinahe feierlich. Tiefe Gitarren, zurückhaltende Percussion und die kontrollierte Stimme erzeugen eine Schwere, die weniger aus Verzerrung als aus Raum und Wiederholung entsteht.
Die Bilder von Meer, versunkenen Erinnerungen und archäologischen Überresten passen zur musikalischen Tiefe. Vergangenheit wird hier nicht als abgeschlossene Epoche betrachtet. Sie liegt unter der Oberfläche und kann jederzeit wieder freigelegt werden.
Im Mittelteil öffnet sich die Komposition. Gitarren und Schlagzeug werden lauter, während Effekte und Percussion eine unruhige Strömung erzeugen. Kristoffer Rygg bleibt selbst während dieser Steigerung kontrolliert. Der Kontrast zwischen seiner ruhigen Stimme und dem wachsenden Instrumental gehört zu den stärksten Momenten.
Der Song verlangt Geduld. Einen klaren Refrain im herkömmlichen Sinne gibt es kaum. Stattdessen arbeiten Liminal Sky mit wiederkehrenden Phrasen und langsamen Verschiebungen. Wer sich darauf einlässt, erhält eine der atmosphärisch dichtesten Nummern des Albums.
DIE ALGEBRA DES NICHTWISSENS
»Algebra of Unknowing« ist mit beinahe acht Minuten das längste Stück. Der Titel beschreibt den verzweifelten Versuch, für Verlust und Erinnerung eine nachvollziehbare Formel zu finden. Doch weder Mathematik noch Glaube liefern eine verlässliche Antwort.
Musikalisch verbindet der Song nahezu sämtliche Eigenschaften des Albums. Leise Gitarren und Streicher führen in einen getragenen Gesangspart. Später setzen schwere Akkorde, Percussion und elektronische Ebenen ein. Die Komposition wächst, ohne ihre anfängliche Melodie aus den Augen zu verlieren.
Alicia Nurho verleiht dem Stück mit Violine und Viola eine zusätzliche emotionale Ebene. Die Streicher werden nicht als süßliche Begleitung verwendet. Sie besitzen eine raue, teilweise dissonante Färbung und verstärken die Unsicherheit.
Mat McNerney klingt zunehmend aufgewühlt. Sein Gesang beginnt kontrolliert, entwickelt jedoch eine hörbare Verzweiflung. Im letzten Abschnitt wiederholt er einzelne Gedanken, während das Instrumental immer dichter wird.
Die Wirkung ist erheblich, auch wenn die Komposition ihren Höhepunkt etwas lange ausspielt. Eine geringfügige Straffung hätte den Schluss noch stärker gemacht. Dennoch gehört »Algebra of Unknowing« zu den zentralen Stücken.
DAS RUDER BLEIBT AM UFER ZURÜCK
»Oar on the Mooring« greift erneut maritime Bilder auf. Das zurückgelassene Ruder wird zum Symbol einer Abreise, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Die Person ist fort, während ihre Spuren weiterhin an einem vertrauten Ort liegen.
Die Gitarren klingen offener und stellenweise beinahe psychedelisch. Das Schlagzeug bleibt langsam, setzt aber deutliche Akzente. Der Bass ist stärker wahrnehmbar als in vielen vorherigen Stücken und verleiht dem Arrangement eine ruhige Bewegung.
Mat McNerney singt zurückhaltender. Dadurch wirkt das Stück zunächst weniger dramatisch. Gerade diese Ruhe macht den späteren Anstieg wirkungsvoll. Verzerrte Gitarren und zusätzliche Stimmen treten hinzu, ohne den Song in einen gewöhnlichen Post-Rock-Höhepunkt zu verwandeln.
Die Musik vermittelt weniger unmittelbare Verzweiflung als erschöpfte Akzeptanz. Der Verlust bleibt bestehen, doch der Kampf gegen seine Realität wird schwächer. Diese Veränderung bereitet das Titelstück überzeugend vor.
DIE DUNKELHEIT VON MORGEN
»All Tomorrow’s Darkness« beginnt mit der Stimme von Daniel O’Sullivan, bevor Mat McNerney die zentrale Rolle übernimmt. Der Titel klingt nach einer vollständigen Aufgabe jeder Hoffnung. Die Komposition ist jedoch differenzierter.
Tiefe Gitarren, düstere Keyboards und langsame Percussion bauen ein finales Klangbild auf. Die Dunkelheit wird nicht als äußerer Feind beschrieben, sondern als etwas, das sich innerhalb eines Menschen ausbreitet und mit vertrauten Orten verbindet.
Das Hauptriff gehört zu den schwersten des Albums. Trotzdem werden Liminal Sky nicht plötzlich zu einer Metalband. Die Härte entsteht aus der Gewichtung der Akkorde und dem langsamen Schlagzeug, nicht aus aggressiver Geschwindigkeit.
Im letzten Drittel wiederholt Mat McNerney den Albumtitel, während die Instrumente zunehmend anschwellen. Der Schluss bietet keine eindeutige Erlösung. Das Licht wird zwar gesucht, doch die Dunkelheit verschwindet nicht vollständig.
Als Finale funktioniert das Stück ausgezeichnet. Es bündelt Trauer, Erinnerung und die bedrückende Weite des Albums, ohne einfach Motive der vorherigen Songs zu wiederholen.
ZWEI MUSIKER UND EIN GROSSES ENSEMBLE
Der Kern von Liminal Sky besteht aus Daniel Knight und Jaime Gomez Arellano. Beide waren zuvor bei Messenger aktiv und setzen den dort begonnenen Weg in veränderter Form fort.
Daniel Knight übernimmt Gitarren, Bass und Keyboards. Sein Spiel ist selten auf technische Selbstdarstellung ausgerichtet. Er arbeitet mit offenen Akkorden, wiederkehrenden Melodien und Klangflächen, die sich langsam verändern.
Jaime Gomez Arellano spielt Schlagzeug, Gitarren und Keyboards und verantwortet zugleich die gesamte Produktion. Seine Erfahrung mit Bands wie Ghost, Opeth, Paradise Lost und Ulver zeigt sich in der klaren räumlichen Ordnung. Selbst bei dichter Instrumentierung bleibt nachvollziehbar, welche Ebene gerade die Führung übernimmt.
Die zahlreichen Gäste verwässern die Identität nicht. Mat McNerney bildet mit seinem Gesang und seinen Texten das emotionale Zentrum, während Kristoffer Rygg und Karin Park gezielte Perspektivwechsel ermöglichen.
Auch Saxofon, Streicher, Lap-Steel-Gitarre und elektronische Effekte besitzen konkrete Aufgaben. Kein Instrument scheint lediglich wegen des prominenten Namens seiner Spieler vorhanden zu sein.
PRODUKTION MIT WEITE UND TIEFE
All Tomorrow’s Darkness wurde überwiegend in den Orgone Studios in Bedfordshire aufgenommen. Zusätzliche Sessions fanden in den Friary Studios und im Londoner Smokehouse Studio statt.
Die Produktion besitzt erhebliche räumliche Tiefe. Leise Gitarren stehen weit hinten, während Stimme, Bass oder Streicher gezielt in den Vordergrund treten. Die Musik klingt groß, aber nicht übermäßig laut oder komprimiert.
Besonders das Schlagzeug profitiert von der natürlichen Abbildung. Becken, Toms und Snare besitzen ausreichend Raum und reagieren dynamisch auf die Veränderungen der Songs. Auch die verzerrten Gitarren behalten ihre Konturen.
Gelegentlich führt die Vielzahl der Ebenen zu einer gewissen Überladung. Vor allem in den langen Schlusssteigerungen konkurrieren Gitarren, Streicher, Synthesizer und Stimmen um denselben Raum. Diese Momente bleiben jedoch die Ausnahme.
Die knapp 56 Minuten verlangen Aufmerksamkeit. Das Album funktioniert weniger als beiläufige Hintergrundmusik, als die häufig zurückhaltende Oberfläche zunächst vermuten lässt. Viele Details werden erst bei wiederholtem Hören deutlich.
FAZIT:
»All Tomorrow’s Darkness« ist ein bemerkenswert geschlossenes Debüt zwischen progressivem Post-Rock, Art Rock und dunklem Alternative, das Trauer nicht romantisiert, sondern in vielschichtige Klanglandschaften übersetzt. Besonders »Some Other Time«, »In Some Secret Universe«, »The Weight of Heaven«, »Algebra of Unknowing« und das Titelstück überzeugen mit starken Stimmen, sorgfältiger Dynamik und einer außergewöhnlichen Gästeliste. Einige Steigerungen hätten etwas kompakter ausfallen dürfen, doch unter dem liminalen Himmel beginnt für Jaime Gomez Arellano und Daniel Knight ein äußerst vielversprechendes neues Kapitel.






