My Silent Wake – Eye of the Needle

Band: My Silent Wake
Title: Eye of the Needle
Label: Stone Groove Records
VÖ: 2015
Genre: Gothic/Death/Doom Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Das Werk „Eye of The Neelde“ der britischen Truppe My Silent Wake ist zwar bereits 2014 erschienen, war aber nur als CDR zu haben. Nun liegt es erneut nachgelegt in voller Pracht in einem schmucken Pappklappcover vor mir. Nun gut mit der Band an sich habe ich mich bis dato noch nicht beschäftigt. Die 2005 gegründete Gothic/Death/Doom Metal Formation aus North Somerset schwört auf eine sehr Ambient lastige Musik. Die heißt man vermischt zwar durchaus die genannten Genrefragmente, trägt diese teils beschaulich, teils sehr düster vor.

Wenn man nun glaubt dass dies eine sehr harte Schiene ist dann irrt man, denn die Art und Weise mit der die Briten hier ans Werk gegangen sind ist eine sehr gute Beschallung der gemächlichen Art. Vor allem der Opener des Albums ist sehr düster und wurde mit sehr vielschichtigen, sphärischen Soundambitionen gepaart. Diese eingeschlagene Schiene zieht man komplett durchs Album hindurch fort. Das Endergebnis ist eine breite Palette und da muss man durchaus gelaunt sein sich solch ein Soundexperiment anzutun. An sich auch nicht immer mein Ding, aber was die Herrschaften hier bieten ist kein sinnloser Lärm, sondern eine spitzfindig gut aufgemachte Soundschiene, welche auch an und ab sehr episch-nordisch klingt. Viel Raum somit für Kriegerphantasien der Kelten, Wikinger und Nordmannen Saga Fans. Man kann sich zu der Art der Musik von My Silent Wake gemütlich zurück lehnen, sich in einem mit Kerzen beleuchteten Raum das Ambiente schaffen und dazu gemütlich seinen Lieblingsdrink schlürfen. Sicherlich nicht der Burner vor dem Herrn, aber für die alltägliche Abwechslung absolut gutes Klangmaterial, nur eines braucht es definitiv, Zeit, denn einfach locker vom Hocker reinhören das geht hier auf keinen Fall.

Das Material muss man sich in aller Ruhe zu Gemüte führen und dann wird man tatsächlich auf eine weite Reise entführt.

Fazit: Das ist mal eine gute Ambient Runde, wo die Briten für eine breite Unterhaltung sorgen. Schwerfällig mag es an und ab erscheinen, aber im Großen und Ganzen ist diese experimentelle Musik wahrlich eine schmucke Perle.

Tracklist:

01. A Death 09:06
02. Solitudo 02:37
03. Hunting Season II 11:10
04. Rebirth II 11:23
05. Fumus Memorialis 10:51
06. Silver 05:11
07. Three Furies 21:48

Besetzung:

Ian Arkley (voc & guit)
Addam Westlake (bass)
Gareth Arlett (drums)
Mike Hitchen (keys)

Internet:

My Silent Wake Website

My Silent Wake @ Facebook

My Silent Wake @ MySpace

My Silent Wake @ Reverbnation

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Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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