Zierler – ESC

Band: Zierler
Title: ESC
Label: Vanity Music Group
VÖ: 16.10.15
Genre: Progressive Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Das 2012 gestartete Progressive Metal Projekt Zierler aus Dänemark rund um Mastermind und Keyboarder Finn Zierler hat sich ja lange Zeit gelassen, um mit dem Debütwerk anzurücken. „ESC“ nennt sich der Silberling und ist auch bei unserer Redaktion mit einer enormen Verspätung eingeflattert.

Dass die Dänen ins besonders Finn schon mal was von Savatage, Mercenary, Dream Theater und so weiter gehört haben steht außer Frage. Die Ansammlung der Mitglieder war besteht aus vielen Ex-Mitgliedern bekannter Bands a la Twilight Force, Circus Maximus, Fates Warning und so weiter. Somit voran gegangene Brötchengeber, welche auch den Sound dieser Formation beeinflusst haben. Meistens oder leider in der Vergangenheit sehr häufig, haben solche Bands nicht immer einen Glücksgriff getan. In diesem Falle ist die Sache aber gut gegangen und bestätigt die durchaus längere Wartezeit bis zum Debütwerk.

Sphärische Melodien, knackige Power Metal Riffs und ein gute Portion am Progressive Metal Kessel bescheinigen einen guten Verstand dies gekonnt zu vermischen. Auch gibt es hier und da kleinere Symphonic Anleihen. Das Sammelsurium mag sich vielleicht etwas wirr lesen oder gar nicht vereinbar, aber das Endergebnis, welches hier aus den Boxen schallt ist einfach gelungen. Weiters klingt das nicht wie der X-te Abklatsch von Formationen wo man mitgewirkt hat, oder welche als Pate für dieses Projekt gestanden haben und dies unterstreicht eine Innovation welche den Act sicherlich auf eine höhere Ebene hievt.

Die musikalische Ausrichtung an sich klingt zu keinem Zeitpunkt altbacken oder hypermodern. Ein gutes Mittelmaß wurde hier veranschlagt und das ist ein weiteres Detail, welches den Sound der Truppe zu einem spitzfindigen Produkt macht. An sich wäre dies ein absolutes 5 Punkte Scheibchen, wenn nicht hier und da etwas zu wirre Wechsel wären, welche nicht so gut ins Gehör gehen und man sich etwas ruppig gekickt fühlt. Dennoch ist das Progressive Metal Werk dieser Dänen im vorderen Drittel, denn man hat einfach eine Mischform geschaffen, welche einfach gekonnt umgesetzt wurde und toll klingt.

Fazit: Die Dänen rücken hier mit einem stattlichen Progressive Metal Debüt an, welches viele Nacheiferer zum Schwitzen bringen wird. Denn die Jungs haben es ordentlich drauf. Freilich sind noch einige Nachbesserungsarbeiten bei den Wechsel zu tätigen, aber mit diesem Werk haben sie einen sehr tollen Einstand geschaffen.

Tracklist:

01. A New Beginning 07:24
02. Aggrezzor 06:03
03. Darkness Delight 07:03
04. Dark to the Bone 05:17
05. Evil Spirit 05:56
06. Married to the Cause 06:00
07. No Chorus 05:37
08. Rainheart 07:11
09. You Can’t Fix Me No More 04:44
10. Water 08:33
11. Whispers 08:10

Besetzung:

Finn Zierler (keys)
Kelly Sundown Carpenter (voc)
Bobby Jarzombek (drums)
Per Nilsson (guit)
Truls Haugen (bass)

Internet:

Zierler Website

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Zierler @ Twitter

Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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