Wishbone Ash – Coat Of Arms

Wishbone Ash - Coat Of Arms album cover

Band: Wishbone Ash
Titel: Coat Of Arms
Label: SPV/Steamhammer
VÖ: 28/02/2020
Genre: Classic Rock
Bewertung: 4/5

Eigentlich sind mir Bands aus dem Bereich des Classic Rock rein stilistisch zu handzahm. Da WISHBONE ASH aber als ausgesprochen einflussreich für viele Metalbands gelten, und vergleichbar handzahme Angelegenheiten wie MAGNUM oder ASHBURY ja auch mal Spaß machen können, wollte ich mir „Coat Of Arms“ doch nicht entgehen lassen. Da ich auch den Bandklassiker „Argus“ von 1972 bisher nur vom Hörensagen her kenne, konnte ich mich ohne entsprechende Vorbelastungen an das neue Album heranwagen.

Als schwerpunktmäßiger Metalhörer brauche ich für den Einstieg in die vergleichsweise harmlosen Klangwelten erst einmal etwas Zeit, um die sorgsam gepflegten Scheuklappen abzumontieren. Der Lohn kommt dann ab dem zweiten Hördurchgang, und zwar in Form der allgegenwärtigen Melodien, die über jeden Zweifel erhaben sind.

Gut, mit allzu friedlichen Nummern wie „It´s Only You I See“ oder „When The Love Is Shared“ ist meine Toleranzgrenze für Harmonie nach wie vor deutlich überschritten. Auch mit dem allzu altbackenen Rausschmeißer „Personal Halloween“ werde ich vor meinem runden 60er wohl nicht mehr warm (Habe ich da Blasinstrumente gehört? Pfui Deibel).

Dem entgegen stehen umso überzeugendere Tracks wie „We Stand As One“, „Empty Man“, „Floreana“ oder „Back In The Day“.

Ein gutes Classic Rock-Album ohne echte Ausfälle, das vom Metalpuristen allerdings etwas Geduld und forcierte Offenheit verlangt. Doch die Mühe lohnt sich, denn das Album „wächst“ sicherlich mit der Zeit.

Tracklist

01. We Stand As One
02. Coat Of Arms
03. Empty Man
04. Floreana
05. Drive
06. It’s Only You I See

07. Too Cool For AC
08. Back In The Day
09. Deja Vu
10. When The Love Is Shared
11. Personal Halloween

Besetzung

Andy Powell – Guitar, Vocals
Mark Abrahams – Guitar
Bob Skeat – Bass
Joe Crabtree – Drums

Internet

Wishbone Ash – Coat Of Arms CD Review

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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