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Ribspreader – Opus Ribcage

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Band: Ribspreader
Titel: Opus Ribcage
Label: Vic Records
VÖ: 2009
Genre: Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Eine Band die niemals tourt und nur von den Alben her bekannt ist, sind die Herrschaften von Ribspreader. Der Name selbst steht für schwedische – qualitative Death Metal Kost, welche immer wider von Dan Swanö produziert wurde. So hatte er auch beim neuesten Machwerk von Roger „Rogga“ Johansson (guit, bass & voc), Ronnie Björnström (drums) und Andreas Carlsson (guit & bass) die Fingerchen im Spiel. Dies hört man auch glasklar beim ersten Reinhören raus. Wer jetzt auf alten Schweden Death Stahl der Marke Dismember, Grave und Unleashed steht, für den sind diese Jungs das Material bzw. Band schlechthin.

„Opus Ribcage“ dient als ruhige Introeinleitung in den Silberling, wobei man hier auf liebliche Melodielinien setzt. Wohin dies führen wird kristallisiert sich schon nach wenigen Sekunden durch. So ist es auch und mit „Dying Dead Decomposed“ hat man einen sehr rotzigen, groovige, als auch speedigen Happen als Aufguss parat. Die Nummer selbst erinnert vor allem mich an alte Nummern von Unleashed und Dismember. Viel Wut und Hass hat man hier schön knarrzig umgesetzt, welche immer wieder durch kurze Doom Unterbrechungen abgerundet werden, bevor die Dampflok erneut volle Fahrt aufnimmt. Herrliche Old School Death Metal Variante aus dem Ikea Land, die man als Fan verehren und vergöttern muss. Mit deutlich mehr Geschwindigkeit und grunzender Härte aufgewertet schiebt man uns nun „Corpse Dumpster“ in den Rachen. Eine Grunzorgie jagt hier die nächste und dabei versorgen uns die Gitarristen mit vielen sägenden Riffs und Breaks am laufenden Band. „Septic Severance“ ist nun zur Abwechslung sehr groovig ausgefallen, obwohl man weiterhin auf die bretternden Einlagen einmal mehr nicht verzichtet, hat man sich hier zu einer sehr groovenden Varianten hinreißen lassen die ordentlich aufwühlt. Mit „None Has Survived“ wird das Gaspedal etwas mehr gedrückt und somit steuern die Burschen hier ein wenig mehr temporeiche Grunzgefilde an. Dort wird eisern verharrt und die Leichenfledderei kann hier vollendet werden. Vom ganz urtypischen schwedischen Death Metal Gitarrenspiel wird weiterhin nicht abgesagt und so serviert man dem Hörer so manches Riff, das an Glanztaten wie „Where no Life Dwells“ und so weiter erinnert. Mit „Death and Beyond“ navigiert man das Flaggschiff wieder in groovige Gewässer, die mit vielen Speedstürmen für Unruhe in der Seele sorgen dürfte. Somit rüttelt man wieder den Fan mit vielen mitreißenden Attacken auf, die einen zum Bangen, als auch abhoten gleichermaßen animieren. Mit einer genialen Gitarreneröffnung schiebt man nun „Torn Flesh Satisfaction“ nach. Dommige, melodische Axtmischung die uns hier die Eröffnung versüßt. Dennoch lange verbleibt man hier nicht und im besten Old School Schweden Death Metal wird weiter gezockt und das mit viel Tempo, als auch Feuer unterm Hintern. Noch um einige Scheit wird die Geschwindigkeit bei „River of Rot“ erhöht. Sehr speediges Stück das man uns hier in den Rachen stopft und das mit vielen grunzig, groovigen Unterbrechungen als Abwechslung, wobei das speedige Spiel weiterhin an Oberwasser behält. Somit kann man hier ordentlich rotieren, bis der Schweiß sämtliche Körperöffnungen verlässt. Eine galoppierende Nummer wird uns nun in Form von „The Skeletal Empire“ geboten. Stampfende Rhythmen werden immer wieder kurzzeitig durch einige Doomunterbrechungen aufgewertet bevor man im besten Zombiestyle weiter aufmarschiert. Hämmernde und sägende Riffs gleichermaßen bahnen sich hier locker den Weg in den Gehörgang und schütteln das innerste selbst ordentlich durch. Vom Grundgedanken sehr ähnlich findet die Weiterführung mit „Fermenting Fields“ statt. Doch nur als schlappe Selbstkopie sollte man die Nummer nicht sehen. Sicher ähnelt sie von der Rhythmusgrundstruktur ihrem Vorgänger, wobei man hier aber deutlich rauer und grunzender zu Werke geht und somit alles etwas ungeschliffener rüber kommt. Auch etliche Härteausbrüche kommen dem zu Gute. Mit dem Ramones Cover „Blitzkrieg Pop“ verabschiedet man sich von uns und das mit einer punkigen, rotzfrechen Eigendynamik die viel Spaß macht. Gute gelungen Abrundung mit viel Charme.

Fazit: Warum sich die Burschen nicht zu einer Tour überreden lassen ist mir schleierhaft. Hätten sie doch bestes Material für einige, tolle Auftritt in unseren Gefilden parat. Anyway alte Death Fans wird es freuen, denn mit Ribspreader hat man neue Helden fürs Gehör.

Tracklist:

01. Opus Ribcage (Intro) 01:27
02. Dying Dead Decomposed 03:25
03. Corpse Dumpster 03:22
04. Septic Severance 03:46
05. None Has Survived 03:09
06. Death and Beyond 03:27
07. Torn Flesh Satisfaction 03:41
08. River of Rot 03:26
09. The Skeletal Empire 03:11
10. Fermenting Fields 03:11
11. Blitzkrieg Pop 01:39

Besetzung:

Roger „Rogga“ Johansson (guit, bass & voc)
Ronnie Björnström (drums)
Andreas Carlsson (guit & bass)

Internet:

Ribspreader @ MySpace

Masterstroke – As Days Grow Darker

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Band: Masterstroke
Titel: As Days Grow Darker
Label: Dynamic Arts Records
VÖ: 2009
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Genau nach zwei Jahren sind die Finnischen Melodic Heavy Metaller Masterstroke zurück und haben nun „As Days Grow Darker“ aus dem Hochofen geholt. Man hat sich wohl nach der sehr erfolgreichen Tour mit Mastermind Jon Olivia unvermindert im Studio eingeschlossen um den neuesten Streich einzuzimmern. Wer auf typischen Skandinavischen Metal steht der wird auch mit dem neuesten Output der Finnen etwas anfangen können und Freudensprünge machen. Zu Recht will ich meinen, denn die Jungs haben sich ein weiteres Mal ordentlich ins Zeug gelegt und bestätigen mich ein weiteres mal im Skandinavischen Raum muss man entweder etwas ins Essen mischen oder das Wasser ist äußerst Eisenhaltig, denn wie erklärt man sich dies Qualität der Truppen. Das Album wird am 25.03.09 via Dynamic Arts Records in den Läden stehen und da will ich mich doch glatt etwas genauer in das Machwerk reinhören.

„Wait for the Fall“ läutet den Output ein und dies machen die Finnen auf eine äußerst flotte Art und Weise. Hier brettert die Truppe ordentlich dahin und man geizt nicht mit satten Riffs und Breaks die gleich zu Beginn zum Abbangen einladen. Ein weiteres Highlight ist das röhrende Organ von Fronter Niko Rauhala der auch auf diesem Langeisen mit seiner kräftigen Stimme überzeugt, doch dieser Bursche hat ja bekanntlich auch sanfte Linien drauf. Selbige gibt er bereits beim Nachfolgetrack „As Days Grow Darker“ zum Besten. Zwar startet die Nummer sehr doomig, doch danach begibt sich die Truppe in einen sehr rauen Midtempoteil, wo man auch etliche, sanftere Klänge geboten bekommt. Der Gesamtsound klingt äußerst Modern und dürfte für viele jüngere Fans gutes Material zum Reinschnuppern sein. Doch auch alteingesessene Verehrer der Band bzw. des Genres kommen hier zum Zuge. „Walls of my Temple“ ist nun wieder deutlich temporeicher und hier schwingt die Formation ein eisiges, raues Zepter. Zwar kommen viele symphonische Einsätze vor, doch selbige wurden äußerst düster in Szene gesetzt. Ein bahnbrechender, stampfender Song ist dem Quintett mit „Unstoppable“ geglückt. Zwar gibt es etwas mehr bombastisches, dennoch zu kitschig wagen es die Herrschaften nicht und dafür sind sie ja bekannt, dass sie eben alles ausgewogen einsetzen. Vor allem die sehr rotzenden Gitarrenriffs lassen alles etwas härter wirken. Mit lieblichen Streicherarrangements und einer sehr warmherzigen Stimme wird nun bei „Another Step Back“ weiter gewerkelt. Dieses balladeske Stück lässt viel Spielraum für Träumereien zu bzw. ist für den besonnen Genuss gedacht. Genug gerastet, denn mit „Purity Fades“ gibt es wieder einen brachialen Schlag in die Fresse. Zwar versöhnt man sich immer wieder mit sanfteren Klängen, aber hier dominiert eindeutig rauer Power Metal wie er im Buche steht. Das macht eben Masterstroke aus, raue Riffleckerbissen werden mit vielen Inkredenzien angereichert und ein Hit jagt den nächsten das man kaum genug bekommen kann von dieser Truppe. Sehr speedig knallt man uns nun „Stillborn“ vor den Latz. Hier jagen sich die Fünf Finnen gegenseitig. Etwas moderner ist hier alles ausgerichtet, was aber eher auf den Rhythmuspart zuzuschreiben ist. „Into Oblivion“ wird nun mit noch moderneren und verzerrten Soundfetzen eröffnet. Deutlich bombastischer wird aber hier weiter gearbeitet, auch wenn die Äxteschwinger hier wieder vollends den Harten durchlassen. Auch der Frontmann glänzt ein weiteres Mal mit etwas sanfteren Klängen. Doch hier wechselt der Bursche auch des Öfteren in den rauen Bereich und das binnen Sekunden was einem wirklich die Sprache verschlägt wie man sich so schnell umstellen kann. Sehr zackig und mit etlichen, moderneren Elementen wurde nun „Inside Myself“ ausgestattet. Das die Jungs seit jeher sehr experimentierfreudig waren ist kein Geheimnis und das sie es bis zum Ende hin immer moderner angehen ist wohl ihre Arte des Erfolgsrezepts. So erinnert man mich an eine finnische Variante von Brainstorm, wenn auch an eine rauere und dreckigere. Von der Machart sehr ähnlich ist nun „Old Wounds“. Doch hier begibt man sich nach und nach in eine sanftere Ecke und auch die Sängerin vom Vorgängeralbum gibt sich hier wieder ihr Stell dich ein. Doch nur einen auf lieblich und sanft wollen bzw. können die Herrschaften nicht machen. So gibt es hier als Abwechslung öfters längere, temporeichere Ausreißer wo die Jungs ein raues Brett fahren. Als Abschluss gibt es mit „Truth Revealed“ sehr groovige Kost die immer wieder mit sehr scharfen Ecken und Kante überzeugt. Doch auch besonnenere Klänge kommen hier zum Zuge und beschließen ein weiteres Highlight in der History von Masterstroke.

Fazit: Geilster skandinavischer Melodic/Power Metal Stahl der etwas moderneren Art.

Tracklist:

01. Wait for the Fall
02. As Days Grow Darker
03. Walls of my Temple
04. Unstoppable
05. Another Step Back
06. Purity Fades
07. Stillborn
08. Into Oblivion
09. Inside Myself
10. Old Wounds
11. Truth Revealed

Besetzung:

Niko Rauhala (guit & voc)
Markus Kekoni (guit)
Jussi Kulomaa (keys)
Janne Juutinen (drums)
Marko Kolehmainen (bass)

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Torture Killer – Sewers

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Band: Torture Killer
Titel: Sewers
Label: Dynamic Arts Records
VÖ: 2008
Spielart: Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Torture Killer sind zurück mit ihrem neuesten Output „Sewers“, welcher ja schon sehnsüchtigst von den Fans des Death/Gore erwartet wurde. Vielen dürften der letzte Release ein Begriff sein, bei dem niemand geringerer als ein gewisser Chris Barnes von Six Feet Under die Vocals übernommen hatte. Muss ehrlich sagen der Six Feet Under Maniac war ich persönlich noch nie und auch die Arbeit des guten Herrn Barnes ist mir eher gleichgültig, jedoch konnte er sehr gute Maßstäbe beim Album „Swarm“ setzen. Das die Finnen den amerikanischen Grunzzwerg nicht benötigen, beweisen sie auf ihrem neuesten Silberling, so liest sich das Line up 2009 wie folgt: Juri Sallinen (voc), Jari Laine (guit), Tuomas Karppinen (guit), Kim Torniainen (bass) und Tuomo Latvala (drums). Wer auf einen schnörkellosen Death Metal mit groovigen Rhythmen, einer Brise Old School und ordentlichem Gurgeln steht, der kommt bei dieser Truppe und ihrem neuesten Machwerk vollends auf seine Kosten.

Schön bittertrocken ertönt schon der erste Track, welcher sich „Crypts“ nennt. Viel Groove kommt bei dieser Nummer auf und gewisse parallelen zu Six Feet Under und Obituary in guten alten Zeiten kann man nicht verleugnen. Wollen und müssen die Burschen auch nicht haben sie doch als eine Cover Band ihre Kariere begonnen bei denen sie Songs der beiden genannten Death Metal Ikonen gespielt haben. Doch die Jungs nur auf eine Stufe mit den beiden amerikanischen Vettern zu stellen wäre sehr unfair. Warum? Ganz einfach weil man viele eigene Akzente setzt und 2009 haben die Herrschaften eine gute Mischung aus Groove und Old School Death Metal geschaffen. Vor allem die sägenden Gitarren die hier aus den Boxen dröhnen sind ein wahrer Genuss. Verfeinert wird das Ganze immer wieder mit recht groovigen Ausbrechern. Eine wunderbare Mixtur wurde dadurch geschaffen, welche auch Fans von Obituary und Six Feet Under auf die Seite der Finnen locken dürfte. Vollkommen berechtigt, denn die Jungs legen eine ungeheure Spielfreude an den Tag welche zu gefallen weis. Weiter geht es auch schon mit „I Bathe In Their Blood“ einem etwas speedigeren Song. Die herbe und dennoch erfrischende Version des Grunzmetal den man uns hier serviert lädt nicht nur zum Bangen ein, nein deutlich mehr Parts zum Abhoten wurden hier eingeflochten. Die immer wieder einsetzenden Kreischvocals passen gut dazu und lockern das Ganze etwas auf. Man läst sich immer wieder zu einem kurzen Stop ein und startet dann wieder wie eine Rakete durch. Mit einem sehr schaurigen Horrorintro startet nun „The Art Of Impalement“. Die Nummer beginnt äußerst modern mit den Vibes und dem verzerrten Gitarrenriff. Mag zwar untypisch klingen und gar nicht true, aber muss sagen dadurch beweisen die Finnen viel Einfallsreichtum um nicht in der Masse des Gore Death Metal zu versinken. Im Anschluss werden Old School Fans wieder versöhnt und man ballert ordentlich fetzig daher. Etwas mehr wird hier das Pedal gedrückt und die Momente zum Shaken wurden vollends durch astreine Bangerattitüden ersetzt. Kommt sehr gut rüber und ist für den Garant der Abwechslung zum richtigen Zeitpunk eingesetzt. Deutlich schärfer mit einigen traditionelleren Black Metal Gitarrenlinien dröhnt nun „By Their Corpse“ aus den Speakern. Alles in allem wurde aber auch wieder Rücksicht auf das Old School Feeling bedacht genommen. Dennoch klingen die Herrschaften nicht etwa wie Nacheiferer oder Kopierer. Nein die Jungs wissen wie sie ältere Fragmente in das Jahr 2009 befördern. Die Black Metal lastigen Riffs kommen zur Mitte hin immer mehr ins Hintertreffen und werden durch ein sehr thrashiges Gitarrenspiel ersetzt. Erstgenannte Gitarrentrademarks kommen aber an und ab immer wieder als Solospiel zum Einsatz. „Coffins“ erinnert mich persönlich sehr stark an die heißgeliebten Tardy Brüder und ihre Todesbleimaschine. Da ich ja ein alter Fan dieser Truppe bin kann ich kaum genug bekommen von diesem sehr schleppenden Track, der auch mit einigen kürzeren Ausbrechern aufwartet. Auch die Gitarrenarbeit erinnert hier sehr stark an die amerikanischen Deather. Ob dies wohl als Homage bzw. Verneigung zu sehen ist? Wie auch immer auch sehr stark ähnliche Songs dieser Band aus Finnland wissen zu gefallen und erstellen den Herrschaften den Ruf als potentielle Death Metal Band, welche bald in den Todesbleiolymp aufsteigen wird. Bei „Rats Can Sense The Murder“ kommen die schleppenden Parts nicht mehr zum Einsatz und wurden durch grooviges Spiel mit vielen speedigen Wechseln ersetzt. Dadurch wurde eine sehr gute Bangernummer geschaffen die zum Rübeschütteln einlädt bis die Perücke in die Ecke fliegt. Nach diesem Vorgänger erhält man nun bei „Scourging At The Pillar“ den ersehnten Nachschlag. Zwar sind hier einige Eckpfeiler zum Vorgängerstück gesetzt worden, jedoch kommen hier öfters schretternde Parts zum Einsatz, die wiederum in etwas kürzere, groovigere Gefilde münden und genau von dort immer wieder dasselbe durchgeführt wird. Messerscharfe, klare und melodischere Solis werten das Ganze um Ecken auf. Das Titelstück „Sewers“ wurde ans Ende gesetzt und startet mit einem Radiointro wo auf die grausamsten Eigenheiten gewisser Menschen hingewiesen wird. Deutlich gurgelnder röhrt hier der Fronter zum Ende hin ins Mikro. Beim abschließenden Track des Albums kommen nun alle Elemente zum Zuge und wurden kompakt in eine 03:15 Minuten Nummer gesteckt. So kann man hier noch mal ordentlich abgehen. Vorsicht! Suchtgefahr, denn man kann nach erschallen des letzen Songs kaum genug bekommen und startet wie in Trance den Silberling noch mal.

Fazit: Geilster, schnörkelloser Death/Gore Metal mit vielen Old School Elementen. Für Liebhaber des traditionellen Todesblei ist dies sowieso ein Pflichtkauf, aber auch jüngere Death Metal Fans dürfen hier ein antesten allemal riskieren.

Tracklist:

01. Crypts
02. I Bathe In Their Blood
03. The Art Of Impalement
04. By Their Corpse
05. Coffins
06. Rats Can Sense The Murder
07. Scourging At The Pillar
08. Sewers

Besetzung:

Juri Sallinen (voc)
Jari Laine (guit)
Tuomas Karppinen (guit)
Kim Torniainen (bass)
Tuomo Latvala (drums)

Internet:

Torture Killer Website

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Seawolves – Dragonship Set Sail

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Band: Seawolves
Titel: Dragonships Set Sail
Label: Heavy Horses Records
VÖ: 2009
Genre: Melodic Death/Viking Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Nicole

Heute liefern wir euch mal ein Leckerli aus dem Bereich Pagan Metal. Die Schweizer Roman Friedrich (Þórólfr Þórsteinsson Tvískegg) (voc), Urs Bieri (Björn Lokason knapphöði) (guit), Niklas Naumann (Úlfr Eiriksson hinn svarti (drums), Severin Schürch (Herjólfr Þórdarson hinn langi) (guit) und Berno Bieri (Bjarni Steinulfsson tunnstöng) (bass) von der Band Seawolves liefern uns auf ihrem neuen Album „Dragonships Set Sail“ ein bunt gemischtes Feuerwerk. Es beginnt mit „Nordic Storm Approaching“, einem rein instrumentalen, extrem ruhigen Song, der eigentlich dauernd auf eine Überraschung aus Richtung der Drums oder der Gitarren warten lässt, aber dann plötzlich vorbei ist. Nichts desto trotz, beziehungsweise gerade deswegen, eignet er sich hervorragend zum Chillen. Weiter geht es mit „Bringers Of War“, einem anfangs ruhigen, aber deutlich dem Metalcore zuordenbaren Intro. Überraschende Rhytmuswechsel, die geradezu nach Bangen rufen, die beinhaltet auch der nächste Song „Raid Of Lindisfarne“, der im gleichen rasanten Stil weitergeht. Als vierten Song präsentieren euch die Schweizer „Dragonships Set Sail“, den Namensgeber des Albums. Beginnend mit einem klassisch anmutenden Intro, unter zu Hilfenahme von Instrumenten, wie man sie aus dem Pagan/Viking gut kennt, setzt allerdings gleich danach die volle Power ein. Begleitet von kurzen Passagen Clean Gesang und einem sehr eingängigen Refrain, bieten sich hier knapp fünf Minuten Musik vom Feinsten zum Mitsingen. „Going Berserk“, der nächste Song im Repertoire, legt gleich von Anfang an mit Grounding und Screaming in voller Urgewalt los. Auch hier finden sich überraschende Rhytmuswechsel und unerwartete Pausen wieder, die aber sehr harmonisch eingefügt wurden. Zum Ende hin wird der Song immer gewaltiger, so ist es nur eine logische Folge, dass er mit Atemnot und Nackenschmerzen endet. „Daughters Of Rán“, der vorletzte Song auf diesem Album, beginnt mit einem sehr melodiösen Intro im Stile des Metalcore, es lassen sich auch immer wieder eingängige Melodien aus alten, oder auf alt getrimmten Instrumenten hören. Der Gesang, fast schon clean, ist eingängig und lädt zum Mitsingen ein. Und doch bleibt zwischendrin immer wieder Platz zum Bangen, da sich auch hier wieder die altbekannte Abwechslung finden lässt, die das Ganze nie langweilig werden lässt. Und auch der, leider, letzte Song auf dem Album, „To The Ancient Gods“, liefert einen Mix aus Instrumentalmusik, die von traditionellen Instrumenten aus dem hohen Norden stammen, Tempowechsel und einem eingängigen Refrain. Im Grundtempo langsamer als die vorigen, bietet es einen würdigen Abschluss dieses hervorragenden Albums

Fazit: Die Texte erinnern an Amon Amarth, auch der Gesangsstil. Trotzdem eine eigenständige Band mit einem sehr eigenwilligen Stil. Alte Instrumente finden genauso Platz wie Cleangesang und längere Gitarrensolos. Alles in allem ein empfehlenswertes Album für alle, die eine Mischung aus Pagan/Viking, Melodic Death und Metalcore suchen.

Tracklist:

01. Nordic Storm Approaching 03:41
02. Bringers Of War 04:13
03. Raid Of Lindisfarne 04:53
04. Dragonships Set Sail 04:48
05. Going Berserk 04:16
06. Daughters Of Rán 05:36
07. To The Ancient Gods 04:49

Besetzung:

Roman Friedrich (voc)
Urs Bieri (guit)
Niklas Naumann (drums)
Severin Schürch (guit)
Berno Bieri (bass)

Internet:

Seawolves Website

Seawolves @ MySpace

The Agonist – Lullabies For The Dormant Mind

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Band: The Agonist
Titel: Lullabies For The Dormant Mind
Label: Century Media Records
VÖ: 2008
Spielart: Melodic Death Metal/Metalcore
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Dir ist astreiner Metal Core zu langweilig und du möchtest dennoch auf eine gehörige Brise desselbigen Genre nicht verzichten. Dann kann ich dir nur The Agonist aus Montreal Kanada empfehlen. Alissa White-Gluz (voc), Danny Marino (guit), Chris Kells (bass) und Simon McKay (drums) haben genau eine melodischere Variante Parat und versuchen aber nicht auf den Bullet for my Valentine – Trivium Express aufzuspringen. Vielmehr bestechen die Herrschaften aus Kanada mit ihrer eignen, melodischen Version des Metal Core. Nach dem recht guten Vorgängeralbum „Once Only Imagined“ hat man sich zwei Jahre im Studio eingeschlossen um „Lullabies for the Dormant Mind“ einzuspielen. Selbiges wird am 20. Februar via Century Media erscheinen.

Ohne irgendwelche Spielereien wird mit „The Tempest (The Siren’s Song; The Banshee’s Cry)“ der Reigen eröffnet. Ein sehr aufbauschender Song, der immer wieder wechselt vom Core hinüber zu melodischeren Gefilden. Vor allem der bretternde Sound ist einfach grenzgenial in Szene gesetzt. Was dies soll ein und dieselbe Frau sein bei den Vocals, kaum vorstellbar, auf der einen Seite kreischt sich die blauhaarige Maid die Seele aus dem Leib um Sekunden später mit lieblichen Gesangsstrukturen aufzuwarten. So etwas macht ihr nicht so schnell eine Kollegin nach. Genau diese Wechsel machen es aus und dadurch klingt das Ganze so herrlich erfrischend. Auf der einen Seite wird trockene Kost geboten und Sekunden später wartet man mit einigen melodischen Einfällen auf. Um dies ohne irgendwelche Macken zu verbinden verlangt viel Können. Selbiges hat diese Truppe drauf und schafft den Spagat locker um beides zu vereinen. Etwas härter und knüppeliger geht es nun bei „… and Their Eulogies Sang Me to Sleep“ weiter. Wow die Frau erstaunt mich immer mehr, hier brüllt sie deutlich mehr, dadurch driften zwar die melodischen Part deutlich mehr in den Hintergrund, passt aber zu dieser Nummer bestens. Die sehr modernen Black Metal Blast Beats und die orchestralen Ideen die hier eingewoben wurden lassen einige Parallelen zu Dimmu Borgir zu, aber nur einige, kleine, wenige. Denn auch hier heißt es wilde Raufbeats treffen auf melodischere Ausrichtungen, wenn auch etwas verhaltener. Bei den groovigeren Parts grunzt Madame Fatale ordentlich ins Mikro das man schon Angst bekommen könnte. Deutlich knackiger und massentauglicher erschallt nun
„Thank You, Pain“. Hier kommen wieder gleichberechtigte Wechsel der Marke Knallhart meets Melodie zum Zuge. Durch diese ständigen Breaks könnte man leicht in die Schublade Überladen und zu verschachtelt gesteckt werden. Doch bei dieser Formation sollte man besser zweimal hinhören, diese Herrschaften glänzen mit einem Goldhändchen um nicht zu komplex zu wirken. Weiters ist genau diese ausgewogene Mischung ein Garant dafür um das Material erfrischender klingen zu lassen. Nach den sehr speedigen Vorgängertracks packt man es nun bei „Birds Elope with the Sun“ etwas grooviger an. Man sollte sich aber auch hier fest anschnallen denn einen auf Dauergroove können und wollen die Herrschaften nicht machen und treten einem auch bei diesem Song nach einigen Sekunden ordentlich in den Allerwertesten, wenn auch etwas mehr Groove aufkommt nach den sehr speedigen Vorgängern. Zwar startet „Waiting out the Winter“ dem Namen entsprechend etwas lieblicher, doch lange in dieser Ecke verweilt das Quartet nicht und startet immer wieder sehr flotte Ausbrecher um dann wieder in die sanften Gefilde zurückzukehren. Eine voll in die Fresse bekommt man nun bei „Martyr Art“. Hier wird wieder ordentlich auf die Zwölf gebrettert was das Zeug hält. Als willkommene Bereicherung wurden hier etwas mehr die orchestralen Arrangements eingearbeitet. Shaken, moshen und bangen hier ist wirklich alles erlaubt. Etwas in die melodische Death Metal Richtung wird nun bei „Globus Hystericus“ gedrängt. Man verliert aber nicht den Faden und besinnt sich auch auf Core Metal Trademarks auch wenn diese hier etwas mehr ins Hintertreffen geraten sind. Dafür hat man eine sehr gute Melodic Death Metal Nummer geschaffen die mich ein wenig an Tante Angela und ihre Arch Enemys erinnert. Ein besonderes Soundschmankerl ist nun „Swan Lake, Op. 20 – Scene, Act 2, #10 – Tchaikovsky“ der gute Peter würde sich wohl selbst ausbuddeln um mit den Kanadiern gemeinsame Sache zu machen wenn er dies hören würde. Zum restlichen Material ist es wohl als Auflockerung zu sehen. Denn hier versüßt man den Gehörgang mit lieblichen Frauensopranos. Nahtlos geht es nun über zu „The Sentient“ und spätestens hier würde der Widerauferstandene Herr Tchaikovsky sein Klavier anzünden um zu den Klängen ordentlich abzuhoten. Der Großteils im Metal Core angesiedelte Sound wird ein weiteres mal mit einigen melodischen, als auch bombastischen Arrangements angereichert und der im Hintergrund eingebettete klassische Klaviersound wertet das Ganze um Ecken auf. Messerscharf, mit einer aufbauenden speedigen Sound Struktur wird nun bei „When the Bough Breaks“ weiter gezockt. Nach und nach zünden hier die Triebwerke und laden zum ordentlichen Moshen ein. Die immer wieder eingeflochtenen melodischen Ausbrecher ziehen sich wie ein roter Faden durchs Album und auch beim vorletzten Stück behält man die eingeschlagene Richtung bei. Dadurch klingt das Material herrlich erfrischend und man kuckt zu keinem Zeitpunkt bei jemandem ab, auch wenn man durchaus einige Parallelen erkennen kann. Als Abschluss wird nun nach einer schizophrenen Streichereröffnung bei „Chlorpromazine“ zum finalen Todesstoss angesetzt. Doch hier bekommen die melodischen Gesänge nach und nach immer mehr die Oberhand. Dennoch die hübsche Frontfrau lässt sich zu einigen Brüllorgien hinreißen.

Fazit: Wirklich tolles Album, welches viel Abwechslung bietet. Wer nicht gänzlich auf Metal Core verzichten will und dem traditionellere Kapellen zu stupide sind, dem kann ich diese Truppe nur wärmstens empfehlen.

Tracklist:

01 The Tempest (The Siren’s Song; The Banshee’s Cry)
02 … and Their Eulogies Sang Me to Sleep
03 Thank You, Pain
04 Birds Elope with the Sun
05 Waiting out the Winter
06 Martyr Art
07 Globus Hystericus
08 Swan Lake, Op. 20 – Scene, Act 2, #10 – Tchaikovsky ( A Cappella )
09 The Sentient
10 When the Bough Breaks
11 Chlorpromazine

Besetzung:

Alissa White-Gluz (voc)
Danny Marino (guit)
Chris Kells (bass)
Simon McKay (drums)

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Death Over Threat – Sangre

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Band: Death Over Threat
Titel: Sangre
Label: Xtreem Music
VÖ: 2009
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Eine weitere aufstrebende Band in der Riege des immer stärker werdenden Thrash Metal Booms sind die aus Valencia stammenden Spanier Death Over Threat. Die Truppe selbst gibt es bereits seit 2002 aber erst mit „Sangre“ hat man dieses Jahr das erste Machwerk veröffentlicht. Technisch feinster Thrash Metal steht bei ihnen am Speiseplan und hätte ich es nicht besser gewusst, hätte ich fast geglaubt unser guter alter Freund Charly Steinhauer wäre hier zu Werke gewesen. Denn wie seine alten Sachen klingt nämlich das Material von Sacha (voc & guit), Mister (guit), Pio (bass) und Toni (drums). Doch auch etliche andere Thrash Metal Veteranen haben hier Pate für das erste Lebenszeichen gestanden. Dieses Album ist aber nicht nur ein reinrassiger Thrasher, nein auch einige Feinheiten aus dem Power Metal Bereich sind in das Material der Spanier geflossen.

Die Eröffnung von „Under Moon with Wolf“ klingt wie die Filmmusik zu Roman Polanskis Tanz der Vampire, doch nach dieser geht es dann ans eingemachte und herrlicher Thrash Stahl weht im speedigen Tempo einem um die Ohren und dabei legen die Herrschaften ein gehöriges Tempo an den Tag. Wie schon eingangs erwähnt klingt das Material stark von Paradox beeinflusst, was auch an dem Organ des Fronters liegt, der wie der kleine Bruder von Charly Steinhauer ins Mikro röhrt. Etliche Power Metal Roots der temporeichen Gangart werten die Nummer zusätzlich auf. Mit Trompeten, Kling, Klang und Gloria geht es nun nahtlos über zu „Infamy Legacy“ bei dem der Trupp deutlich rauer und eleganter im Thrash Metal verbleibt und diesen nur mit einigen Verzerrungen etwas moderner erscheinen lässt. Die Nummer wird einmal mehr mit Power Metal Roots a la Iced Earth aufgewertet, was vor allem den Refrain Teil mit hymnischen Chören sehr amtlich aus den Boxen dröhnen lässt. Doch im Großen und Ganzen bleiben die thrashigen Trademarks im Vordergrund und bestimmen das Geschehen. „Einmal ist keinmal“ ist der nächste Song im Bunde und hier schlagen die Spanier sehr stampfende und sägende Power Metal Trademarks mit einem kleinen Schuss an Teutonen Stahl ein. Mit viel Judas Priest im Blut geht es nun bei „Feel Hate“ weiter. Schöne Rifforgie die uns die Herrschaften zu Beginn bescheren. Doch nach etwa 40 Sekunden ist man mit der Spielerei am Ende und donnert ordentlich daher. Im besten Thrash Metal Gewand der Marke Exodus trifft auf Testament und komplettiert wird das Ganze noch mit Paradox Anleihen. Nach den recht temporeichen Vorgängern hält man erst bei „New Idols Leading Rats“ das erste mal eine kurzzeitige Pause ein, doch lange sollte man nicht versuchen sich zu erholen, denn schon setzen die Jungs zum nächsten Angriff an, dieser wird aber immer wieder durch kurze ruhende Parts unterbrochen, bevor man wieder erneut flotter ansetzt. Ordentlich wird nun bei „Blood and Tears“ geschrettert was das Zeug hergibt. Wie von der Trantel gestochen geht die Formation hier ab und begibt sich unvermindert auf eine speedige Reise, bei der man ordentlich rotiert und den geneigten Fan somit eine herrliche Moshpit Nummer bietet, die noch zusätzlich mit etlichen Growl Parts ausgestattet wurde. Dadurch wirken vor allem diese Parts sehr düster und rau. Wie verrückt, wie es der Titel „Insane“ schon aussagt, werkeln Death Over Threat hier weiter. Vom Tempo her hat man noch etliche Zahnräder nachjustiert und galoppiert hier mit viel Feuer unterm Hintern dahin. Raue Growl – Shouts Einlagen versüßt man mit etlichen alten Iced Earth Trademarks. Mit Windgeheul und einem besonnen Bassbeitrag wird nun „Burial Tears“ eingeläutet. Dieses ruhige Stück verschafft das erste Mal eine wenig Zeit zum Verschnaufen. Ruhige Chorparts begleiten hier ein besänftigendes Bassspiel. Man kann nur hoffen dass sich die Hörerschaft genügend erholt hat, denn mit „Deathreat“ setzt man nun zum letzten Todesstoß an. Zum Ende hin wird noch einmal eine Lawine losgetreten die alles unter sich begräbt.

Fazit: Hammertightes Teil was uns hier die Spanier beschert haben. Wer auf eine gediegene Mischung aus Paradox, Testament, Exodus und Iced Earth steht, für den ist dieses Album das absolut richtige.

Tracklist:

01. Under Moon with Wolf 06:25
02. Infamy Legacy 04:39
03. Einmal ist keinmal 06:51
04. Feel Hate 06:06
05. New Idols Leading Rats 06:28
06. Blood and Tears 05:34
07. Insane 05:27
08. Burial Tears 03:24
09. Deathreat 04:09

Besetzung:

Sacha (voc & guit)
Mister (guit)
Pio (bass)
Toni (drums)

Internet:

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Daylight Misery – Demo 2009

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Band: Daylight Misery
Titel: Demo 2009
Label: Selfreleased
VÖ: 2009
Genre: Doom/Death/Gothic Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Das Bandkonzept Daylight Misery entstand im Jahr 2008 und man hatte sich gemeinsam mit Nightfall Shouter Efthimis Kardimas zu einigen Sessions getroffen. Gemeinsam mit Vassilis „Illdisposer“, Mazaris (voc), Stamos Kordas (guit), Stavros (guit), Stergios Kanaropoulos (bass) und Q-Sync (keys) entstand nun das erste Lebenszeichen in Form einer 3 Track Demo, die heute rezensiert wird. Freunde des Dark Metal wird es freuen, denn die Jungs haben genau für Verehrer dieser Stilrichtung das richtige parat. Die Drumsessions wurden von niemand geringeren als von Seraph (Dark Fortress) eingespielt, doch man hat schon einen eigenen live Drummer gefunden, um das Material live umzusetzen. Na dann darf man gespannt sein was uns da erwartet.

„Meadows of Desire“ ist der erste der drei Tracks und schallt mit einer düstern, melancholischen Breitseite. Sehr tiefgründig und für das tiefste innere seiner dunklen Seele kommt der Song daher. Kurze flottere Ausreißer verhindern ein zu wankelmütiges Seelenheil und erweitern das Konzept. Den kleinen lieblichen Anteil bietet ein an und ab einsetzender Frauengesang, doch der Hammer ist das Duettgeknarze von Mazaris und Efthimis Kardimas und das bescheinig einen dunklen, extravaganten Song mit viel Klasse und Einfallsreichtum. War man vorher noch damit bedacht das Tempo in dominant, doomigen Zügeln zu halten, so wird beim Nachfolger „Soul Embraced“ mehr acht darauf gelegt das man viel Druck macht. Tiefschwarzes Feeling wird auch hier an allen Ecken und Enden versprüht und Freunde der dunklen Musik wird dies allemal freuen. Eines muss man den Burschen zugestehen, sie wissen mit ihrer eigenen Art wie man Death, Gothic, Dark und Black Metal Fans mit einem Hang für Melodie und bombastischen Einfädelungen begeistert. Eine gute Mischung aus allen Elementen wird uns bei der zweiten Nummer präsentiert wobei Dark und Gothic die Hauptingredienzien des Stücks sind. Recht tiefgründig und bis in die tiefste Seelengegend geht es mit dem letzen Song „Depressive Icons“ weiter. Sehr rabenschwarzer Song mit sehr schleppender Rhythmik. Gewaltig was uns die Helenen hier versuchen schmackhaft zu machen und das mit einem Potential das man bei vielen Szenekollegen wohl eher vergeblich sucht. Was die Griechen anpacken klingt dermaßen geil und das steht für das Potential dieser Truppe. Beim Rausschmeißer ist man sehr vielschichtig angesiedelt und auch etwas mehr melancholische Melodie ist eingeflossen was den Song etwas facettenreicher klingen lässt. Persönlich stechen für mich die Keyboardarrangements und das Gitarrengeschretter raus. Letzteres erinnert sehr stark an die Landesmännern von Rotting Christ und die Tasteneinfädelungen sind lassen mich zurückdenken als Amorphis zu „Tales from the Thousand Lakes“ noch melodischen Doom/Death Metal praktizierten.

Fazit: Einfach geil was uns hier aus Griechenland ereilte. Sollte man sich zu Gemüte führen und man wird diese drei Track Demo in die Sammlung aufnehmen und die Stücke werden im Dauerlauf bei Dark Metal Fans mit einem Hang zum Schwarzwurzel Metal rotieren.

Tracklist:

01. Meadows of Desire
02. Soul Embraced
03. Depressive Icons

Besetzung:

Vassilis „Illdisposer“ Mazaris (voc)
Stamos Kordas (guit)
Stavros (guit)
Stergios Kanaropoulos (bass)
Q-Sync (keys)

Studio: Seraph (drums)
Live: John (drums)

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Dawn of Tears – Dark Chamber Litanies

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Band: Dawn of Tears
Titel: Dark Chamber Litanies
Label: Selfreleased
VÖ: 2009
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Es verwundert mich schon immer wieder welche Nudeltruppen einen Labelvertrag haben und dann gibt es Bands die keine Chance haben, obwohl sie ein Potential haben das sie locker die Masse mit Leichtigkeit weg stecken könnten. Eine Truppe von dieser Art sind die Spanier Dawn of Tears die uns schon mit „Descent“ ordentlich überzeugen konnten. Viel doch glatt in unserer Runde der Name, die Dimmu Borgir des Südens. Doch diese Formation hat deutlich mehr drauf um als billige Kopie der Nordlichter abgehandelt zu werden. In den letzten beiden Jahren waren die Herrschaften nicht untätig und haben uns nun fünf brandheiße Tracks zukommen lassen. Diese Ep nennt sich „Dark Chamber Litanies“ und ist für alle Düsterseelen die es auch deutlich bombastischer lieben.

„Cadent Beating“ startet sehr bombastisch, mit sehr orchestralen Arrangements. Zwar beginnt hier alles sanft und lieblich, doch wer die Madrider kennt weis das es sich hier nur um eine länger Einleitung handelt. Genau nach einer Minute feuern die Herrschaften aus dem Land des Sangria aus allen Rohren und ackern sehr eisig und dreckig. Zwar hält man die Zügel noch zurück und die Dampflock gewinnt erst nach und nach an Fahrt. Doch spätestens beim flotten Mittelteil darf man getrost die Devilhörner recken und seine Birne zu den Beats abschütteln als gäbe es kein Morgen. Auch „Sinces They’re Gone“ startet sehr sanft mit amtlichen, klassischen Klavierklängen, doch hier lässt man es deutlich schneller ausklingen und serviert uns eine ordentliche Bangernummer auf dem Silbertablett. Die fetten Gitarrenriffs werden von einem sehr speedigen Drumming begleitet. Doch auch einige Ausflüge in ruhigere, düstere Gefilde sind vorhanden, hier verweilt man aber nur kurzzeitig, bevor man wieder ordentlich zur Sache kommt. Von Beginn an voll auf die Zwölf acktert das Quintett bei „Winds Of Despair“, deutlich melodischere Soundfragmente wehen einem hier um die Ohren, auch wenn man das Ganze mit vielen typischen Black Metal Beats komplettiert hat. Doch eine astreine Variante wird hier nicht geboten viele Death und Dark Metal Trademarks wurden wie kleine Mosaiksteine eingebaut. Das macht eben Dawn of Tears aus, sie haben viel Potential und dabei zeigen sich die Burschen mit einer Spielfreude die man selten erlebt hat. Ein weiterer Nackenbrecher ist nun „As My Autumn Withers“ geworden, zwar dominiert hier der bombastische Anteil immer mehr, doch dafür werkeln die Jungs sehr flott dahin. Viele Eckpfeiler in Richtung Norden wurden hier gesetzt die sich äußerst lecker anhören und einen kaum ruhig sitzen lassen. Den leider viel zu frühen Abschluss findet man mit „Mr. Jarrod“, welches mit melodischen Gitarrensolis und einer Bombastwand eröffnet wird. Doch anschließend ballern die Herrschaften noch mal alle Granaten aus ihren Mörsern und brettern ordentlich dreckig und rau dahin. Bestes Bangerkraftfutter wurde so ans Ende gestellt die einen wie auf Nadeln sitzen lassen und die Ep nach Beendigung nochmals durchspielen lassen. Da kann man nur hoffen das Dawn of Tears bald mit einem neuen Full Length Album zurück sind und spätestens dann mit einem Plattenvertrag. Zu wünschen wäre es den Herren, denn wo Dawn of Tears drauf steht ist qualitativ hochwertiges Material drinnen.

Fazit: Düstermetaller der Marke Dimmu Borgir sollten sich das Material der Truppe unbedingt zulegen. Für meinen Teil rotiert der Silberling der Spanier ordentlich heiß und ich kann dabei kaum genug bekommen.

Tracklist:

01. Cadent Beating 07:38
02. Since They’re Gone 05:44
03. Winds Of Despair 06:17
04. As My Autumn Withers 05:25
05. Mr. Jarrod 05:55

Besetzung:

J. Alonso (voc)
Andres Perez (guit)
J.L. Trebol (guit)
Konrad (bass)
Israel Perez (drums)

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Michael Kiske

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Michael Kiske ist und bleibt ein Sänger Unikum. Sehr viel Staub wurde aufgrund seiner Vergangenheit bei Helloween und der Metal Fans aufgewirbelt. Auch ein weiterer Grund war es für mich ihm einige Antworten zum neusten Place Vendome zu entlocken

Ein neues Machwerk aus dem Hause Place Vendome ist erschienen und hat uns überwältigt. Michel erkläre uns ein bisschen das Konzept und Lyrics des Albums?

Schwer etwas zu den Songs zu sagen, weil ich sie nicht geschrieben habe. Ich weiß da nicht vielmehr, als Du. Teilweise hat man aber das Gefühl, sie sind geschrieben oder ausgewählt worden, mit mir als Sänger im Hinterkopf; bei manchen Texten scheint es auch so.

Stammen alle Songs aus deiner Feder, oder haben die anderen Mitglieder ebenfalls dazu was beigetragen?

Es sind diesmal verschiedene Songschreiber gewesen; diesmal ganz andere als letztes Mal. Mein Material brauche ich für meine eigenen CDs.

Seit deinem Ausstieg bei den Helloween ist es ja nicht gerade „laut“ um Deine Person gewesen. Erst als du deine Meinung über die Metal Welt kund getan hast war ein Aufschrei zu verspüren. Stehst du nach wie vor zu deinem damaligen Statement, oder bist du mittlerweile anderer Meinung?

Ich bin sicher etwas entspannter jetzt, aber ich sehe die Dinge grundsätzlich immer noch genauso, was das verbreitete Glorifizieren des Bösen, des Satanismus und des Unmenschlichen im Metal betrifft; auch wenn es um falsche Kunst verhurenden Pseudo-Ideologien geht. Die Metal-Szene interessiert mich nicht mehr wirklich. Habe auch nie Szenen gebraucht oder gesucht, so etwas begrenzt bloß sinnlos Musik. Aber ich mag deshalb trotzdem noch rockigere Musik. Der Metal-Szene gehört ja sicher nicht alle Rockmusik!

Zur neuen Place Vendome Scheibe, wie waren bis dato die Resonanzen zum Album?

Sehr gut, sogar noch besser als beim ersten Album.

Entspricht der Stil dieses Albums exakt Deinen momentanen musikalischen Vorlieben, oder ist dies nur ein Engagement, also ein Studiojob?

Exakt meinen musikalischen Vorlieben entspricht immer nur meine eigene Musik. Das kann auch gar nicht anders sein. Aber ich finde das Material sehr gelungen, sonst würde ich es nicht machen.

Welche Gründe haben dich veranlasst bei Frontiers Records zu unterschreiben?

Dass ich machen kann, was ich will und das Gefühl hatte und habe, das der Chef von Frontiers auf meinen Singsang und meine Sachen tatsächlich steht.

Ich würde dich liebend gerne mal live sehen (auch wenn das in Österreich wohl ein Traum bleiben wird), ist eine Tour in Aussicht?

Bisher noch nicht, irgendwann sicher mal. Aber dann erstmal mit meinen eigenen Sachen.

Wenn ja was würde uns da an musikalischen Leckerbissen erwarten?

Das aktuelle Kiske-Album und ein paar ältere Sachen; ganz wie es mir gut und passend erscheint.

Angenommen es gibt eine Tour wie würde da die Setlist aussehen?

Das aktuelle Kiske-Album und ein paar ältere Sachen; ganz wie es mir gut und passend erscheint.

Viele Die Hard Helloween Fans schreien ja nach einer Reunion in der Keepers Besetzung. Wie stehst du dazu? Würde es dich reizen für einige Live Auftritte mit den alten Kameraden auf die Bretter zu steigen? 

Das ist das Problem: wenn wir noch “Kameraden“ wären, würde alles Mögliche möglich sein. Weil wir aber keine Freunde mehr sind, geht das leider gar nicht. Interessiert mich auch musikalisch nicht mehr wirklich heute, wenn ich ehrlich bin. Ich mache jetzt lieber meine eigenen Sachen oder bei coolen Projekten mit.

Du hast doch mit Sicherheit schon sehr interessante Angebote erhalten in Bands einzusteigen. Würdest Du darüber etwas erzählen?

Ich suche keine Band; bin Solo sehr zufrieden mittlerweile. Aber am interessantesten wäre es hier wirklich mit der Place Vendome Besetzung; das haut sehr gut hin und soweit ich die Leute beurteilen kann, scheinen die auch OK. Musikalisch funktioniert das jedenfalls sehr gut.

Inwieweit sind deine persönlichen Erlebnisse und deine Einstellung in das Material ins aktuelle Machwerk eingeflossen?

Nicht viel, war auch nicht nötig, weil es schon sehr gut passt. Wie gesagt, ich glaube ja, die Songs wurden geschrieben oder ausgewählt, mit dem Kiske im Visier.

Hast du persönliche Lieblingssongs auf „Streets Of Fire?“ Welche sind das und warum?

My Guardian Angel, I’m A Believer, Set Me Free, Follow Me usw. Weil sie mir einfach sehr gut gefallen.

Welche Lieblings-Bands bzw. Musik hast Du derzeit?

Ich höre extrem viel Klassik, und dann gerne U2, Keane, Travis, Oasis, Coldplay, Snowpatrol, Maria Mena, Sarah Mclachlan, Elvis, The Beatles usw.

Welches sind die letzten Alben die du dir zugelegt hast?

Alle Oasis Alben, die letzten zwei von Maria Mena und alle von Sarah Mclachlan.

Wie wird es denn musikalisch bei dir weiter gehen? Ich weiß, dass du dich da nicht gerne festlegst und ein Verfechter der künstlerischen Freiheit bist, aber gibt es schon konkrete Pläne?

Ich bin ganz konkret am neuen Kiske-Album dran; das wird wieder bunt und ungebunden werden. Teilweise orchestrale Elemente gemischt mit Rock/Pop usw.

Vielen Dank für das Interview die letzten Worte gehören dir!

Wir sollten alle nun unbedingt wieder zum CD-Kaufen übergehen! Sonst kann man bald keine mehr produzieren; oder nur noch ganz schnelle billige Fast-Food Grütze … Hier gibt es von mir ein paar Banner zu dem Thema: Copying Kills Music und www.geisteskind.de

Silverlane

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Silverlanes Debüt My Inner Demon erschien vor kurzem als Eigenrelease und hat unsere Redaktion mächtig beeindruckt. Dies war selbstredend eine Kampfansage Schlagzeuger Simon einiges über Band, Träume und die Zukunft des neuen Projekts zu entlocken

Hallo Simon Vielen dank das du dir für dieses Interview Zeit nimmst, Hier meine fragen. Erstmal Kompliment für eine Cd, die für mich zu eine der herausragendsten Veröffentlichungen der letzte Monaten aus deutschen Landen zählt. Bitte erzähl mir ein wenig über die Grundidee, Entstehung etc. von My Inner Demon und ob hinter den Lyricks ein Konzept steht.

Simon (Silverlane): Ich habe mir „My Inner Demon „ jetzt schon sehr oft angehört. Fakt ist, dass man immer wieder was Neues raus hört und ihr schafft es den Spannungsbogen vom ersten bis zum Letzten Ton zu halten.

Ihr vermischt einfach sehr geschickt alle Metallischen Stile, so dass fast kein Song wie der andere klingt. Beispiele dafür sind „ Kingdom of Sand“ ,klingt mit seinen düsteren Riffs ,wie eine Hommage an die Herren von Black Sabbath, oder Miracle wie Lordi ,oder der Titeltrack der fast schon wie eine Kamelot Song daherkommt. War das beabsichtigt oder ergab sich das im Studio.

Simon (Silverlane): „Beabsichtigt“ in diesem Sinne ist das nicht. Wir machen einfach das, was uns Spaß macht und was wir gut finden. Und warum sollte Powermetal nicht auch Düster klingen dürfen? Bei uns passiert ziemlich viel bereits vor den eigentlichen Aufnahmen. Wir haben ein eigenes Studio und können von daher ohne großen Zeitdruck arbeiten, da wir dort alles selbst produzieren.

Am Meisten bin ich gespannt, wie die renommierten Bands aus Deutschland auf eure Kampfansage reagieren werden. Natürlich ist es nicht leicht im derzeitigen Sumpf an Neuveröffentlichungen zu bestehen, aber glaubst du, dass ihr es Schaffen könntet, zu den Großen der Metalszene aufzusteigen. 

Simon (Silverlane): Na, dir scheint die CD ja echt zu gefallen, wenn du sie schon als Kampfansage auffasst… ? Wenn Du mich so direkt fragst kriegst du auch eine direkte Antwort: Ich bin davon überzeugt, dass wir zu den „Großen“ aufsteigen können. Aber wir werden abwarten, wie die Metal Fangemeinde auf unser Album reagieren wird.

Den Grundstein, mit dieser exzellenten Cd habt ihr ja schon gelegt.

Simon (Silverlane): Vielen Dank!

Simon, Du bist ja noch als Drummer bei Subway to Sally beschäftigt. Auch da steht ihr ja mit einer neunen scheibe in den Startlöchern. Wie bringst du das unter einem Hut, dass muss ja sehr stressig sein, oder wie schaffst du das.

Simon (Silverlane): Ich betrachte meine Aufgabe, Musiker zu sein, als Fulltime Job. Grade sitze ich z.B. Im Zug während ich das hier schreibe, auf dem Weg zurück vom Bundesvision Songcontest.
Von diesem „Künstlerleben“, also bis in die Morgenstunden aufzubleiben und Party zu machen und dann bis in den Nachmittag hineinzuschlagen halte ich nichts. Ich bin gut organisiert von daher geht das mit den beiden Bands schon.

Natürlich muss ich dich fragen, wie die Tour mit Lordi verlaufen ist. Ich denke für euch, sollte das ja eine kleine Herausforderung gewesen sein. Ihr hattet die Möglichkeit euch als neue Band zu präsentieren und zweitens gab es für die Fans die Möglichkeit, neue Songs von einem Album zu hören, das noch gar nicht veröffentlicht war. Nur schade, dass ihr nicht bei dem Österreich Dates nicht dabei seid. Wie waren die Reaktionen.

Simon (Silverlane): Die Reaktionen auf SILVERLANE waren grandios! Wir hatten wirklich ne geile Zeit auf Tour und haben die Shows sehr genossen. Auch die LORDI Crew hat uns sehr gut behandelt. Ich würde jeder Zeit wieder mit ihnen auf Tournee gehen!

Was meiner Meinung sehr bedenkend ist, dass eure Cd schon 2 Monate vor VÖ im Netz als illegaler Download war. Für eine Newcomerband ist das eine mittlere Katastrophe, denn ihr habt ja nicht nur viel Zeit sondern auch viel Geld in eure Cd investiert. Was glaubst du, wie man solche Aktionen unterbinden kann.

Simon (Silverlane): Meiner Meinung nach sollte man die Personen, die das tun, verklagen. Die wissen einfach nicht, was für einen Schaden sie sich und der ganzen Musikindustrie damit antun. Was viele nicht verstehen: Ihr schadet damit den Musikern enorm, wenn ihr euch Musik illegal downloadet oder, schlimmer noch, zum Download anbietet. Ich wäre da, wenn es rechtliche Möglichkeiten gäbe, sehr hart. Ich lass mich ungern bestehlen bzw. von Leuten verarschen, denen ich die CD aus Promogründen auch noch geschenkt habe.

Mittlerweile gibt es ja fast keine Promos von den Plattenfirmen mehr, sondern nur mehr watermarked Downloads. Glaubst du, dass hier der richtige Weg eingeschlagen wurde.

Simon (Silverlane): Davon gehe ich aus, das ist der einzig richtige Weg. Ich denke auch, dass in der Zukunft die Promo auch etwas schmäler ausfallen wird. Viele Online mags werden leer ausgehen, was sie leider wenigen, schwarzen Schafen zu verdanken haben.

Auf alle Fälle wünsche ich euch viel Erfolg mit der Langrille. Ich hoffe ihr kommt bald wieder auf Tour und dann auch zu uns. 

Simon (Silverlane): Wir arbeiten dran!

Vielleicht ist es ja dann so wie bei AC/DC dass alle Karten gleich weg sind.

Simon (Silverlane): …das wäre natürlich schön.

Träumen darf man ja, aber mal schauen was nach VÖ von MS Inner Demon kommt. Ihr habt euch die Messlatte sehr hoch gelegt und jetzt entscheiden die Fans. Simon, die letzten Worte gehören dir.

Simon (Silverlane): Checkt unsere Homepage www.silverlane.org und unseren Myspace: www.myspace.com/silverlanepowermetal

Rock on und grüße!
Vielen Dank