Start Blog Seite 8

GODSNAKE – veröffentlichen offizielles Video

0
GODSNAKE - bandphoto
Photo Credit: Franz Schepers

GODSNAKE – veröffentlichen offizielles Video zum Titelsong „Inhale The Noise“ Neues Album erscheint am 17. April 2026 bei Massacre Records

Das Hamburger Melodic-Thrash-Metal-Powerhouse GODSNAKE hat das offizielle Musikvideo zum Titelsong ihres kommenden Studioalbums „Inhale The Noise“ veröffentlicht, das am 17. April 2026 über Massacre Records erscheinen wird.

Nach der zuvor veröffentlichten Single „Lost & Forgotten“ stellt der Titelsong „Inhale The Noise“ ein weiteres explosives Kapitel des kommenden Albums der Band dar. Vollgepackt mit messerscharfen Riffs, treibenden Rhythmen und einem massiven Refrain, der zum Mitsingen einlädt, fängt der Song die für die Band typische Mischung aus melodischen Hooks und unerbittlicher Thrash-Metal-Energie perfekt ein.

Die Band kommentiert:

„Der Titelsong unseres neuen Albums ‚Inhale The Noise‘ ist endlich da – und wir sind verdammt stolz darauf, euch einen richtig schweren Kracher mit einem Ohrwurm-Refrain zu präsentieren, der euch noch lange nach dem Ausklingen der letzten Note im Kopf bleiben wird. Das Tüpfelchen auf dem i ist ein absolutes Meisterwerk von einem Gitarrensolo des einzigartigen Jean Bormann von Rage, der dem Song unglaubliche Energie und Feuer verliehen hat. Musik kann eine solche Wirkung und Kraft entfalten, wenn man sie einfach auf sich wirken lässt – also dreht die Lautstärke auf, spürt die Energie und INHALE THE NOISE!“

Produziert von GODSNAKE zusammen mit Lasse Lammert in den LSD Studios (Alestorm, Wind Rose, Gloryhammer), bietet „Inhale The Noise“ eine massive und moderne Produktion, die sowohl die aggressiven Thrash-Passagen als auch die melodischeren und atmosphärischeren Momente des Sounds der Band zur Geltung bringt.

Das Album markiert einen wichtigen Schritt nach vorne für GODSNAKE: härter, prägnanter und vielfältiger denn je, während es fest in der kraftvollen Mischung aus melodischem Thrash Metal, einprägsamen Hooks und energiegeladenem Songwriting der Band verwurzelt bleibt.

Inhale The Noise“ wird in den folgenden Formaten veröffentlicht:
– CD Digipak
– Transparent-gelbe Vinyl-LP
– Digital

Das Album kann hier vorbestellt werden: https://massacre-records.com/godsnake_inhalethenoise_sale

Um die Veröffentlichung des Albums zu feiern, haben GODSNAKE mehrere Live-Shows und Festivalauftritte für Frühjahr und Sommer 2026 bestätigt, darunter eine spezielle Album-Release-Show in ihrer Heimatstadt Hamburg.

GODSNAKE - Inhale The Noise - album cover

Tracklist

01. Scream for a Bullet
02. Lost & Forgotten
03. Inhale the Noise
04. Enemy of Great
05. Rotten to the Core
06. Place to Call Home
07. Digital Dumbass
08. Fear Is the Key
09. Creator of Shame
10. The Price We Have to Pay

 

Quellenangabe: United Forces PR Photo Credit: Franz Schepers

WANDAR – Atmospheric-Black-Metal-Act kündigt neues Album an

0
wandar live photo

WANDAR – Atmospheric-Black-Metal-Act kündigt neues Album „Tiefe Erde“ an – Veröffentlichung am 1. Mai über Vendetta Records

Die deutsche Atmospheric-Black-Metal-Band WANDAR hat ihr kommendes neues Album mit dem Titel „Tiefe Erde“ angekündigt, das am 1. Mai über Vendetta Records erscheinen wird.

Gegründet im Jahr 2006, trat WANDAR an, um jeden Lichtstrahl zu verdunkeln, der sich aus den Himmeln herabschleicht. Ohne auf auffällige Selbstdarstellung zu setzen, hat sich die Band einen Namen gemacht, indem sie extrem dichten und mitreißenden Atmospheric Black Metal erschafft. Verwurzelt in der skandinavischen Tradition, geprägt von Vertretern der Cascade-Region und schließlich verfeinert durch moderne Perspektiven sowie kompromisslose Ansprüche.

Hin- und hergerissen zwischen rasender Wut und schmerzerfüllter Klage, schwankend zwischen eruptierender Aggression und melancholischer Ohnmacht, erschaffen WANDAR einen Zustand unheilvoller Schwebe – einen bedrohlichen Rausch, dem man sich auf gefährliche Weise schön hingeben kann. Ihre Botschaften sind durchzogen von Melancholie, Sehnsucht und absoluter Leidenschaft. Sie kommen aus den Tiefen von Krypten, mit vernarbten Herzen und blutigen Augen.

Nachdem sie bereits mit Bands wie Watain, Helrunar, Taake, Bethlehem, Der Weg einer Freiheit, Imperium Dekadenz, Eis, Darkened Nocturn Slaughtercult und vielen weiteren auf der Bühne standen, haben WANDAR ihre Fähigkeit, diese Intensität live zu übertragen, längst bewiesen. Jede Show ist ein Ritual; jedes Ritual eine Wunde, die sich weigert zu schließen – und mit „Tiefe Erde“ führen WANDAR einen lange gewachsenen Zyklus zu seinem unausweichlichen Abschluss.

Wie die Band selbst sagt:

„Wir verbrannten unseren Tempel des Elementaren. Wir stiegen hinab in die Tiefen transzendenter Höllen. Wir bluteten, wir litten, wir fielen, und wir wurden eins mit uralten Erden. ‚Tiefe Erde‘ vollendet den Kreis, den wir mit ‚Landlose Ufer‘ und ‚Zyklus‘ begonnen haben. Das Feuer wird immer Licht sein!“

Tracklist

01. Bedrängnis
02. Trug
03. Visol-Bolvis
04. …Nächtlich
05. Drangsal
06. Erden
07. Irrlicht
08. Hetäre
09. Gestirne

 

Quellenangabe: ALL NOIR

SOULBURN – Neues Album im Juni

0
soulburn - Quantifying Cosmic Doom - album cover

SOULBURN – Neues Album „Quantifying Cosmic Doom“ erscheint im Juni 2026 über Testimony Records – Video-Single-Premiere

Testimony Records kündigt stolz das neue Full-Length-Album der niederländischen Blackened-Death-Metaller SOULBURN mit dem Titel „Quantifying Cosmic Doom“ an, das am 12. Juni 2026 erscheinen wird.

Der Opener des Albums und die erste Single „The Braveheart of Nightmares“ wurde hier zusammen mit einem Videoclip veröffentlicht:

Sänger Twan de Geel kommentiert:

„Die Single-Version von ‚The Braveheart of Nightmares‘ bewahrt das einzigartige, düstere und fast wie eine Reise wirkende Gefühl des Songs. Seine DNA stammt aus dem Geflecht von Träumen und Albträumen. Die Kombination aus epischem Storytelling und einer unheimlich-melancholischen Stimmung macht ihn zu einem herausragenden Stück, das mich während des gesamten Entstehungsprozesses in seinen Bann gezogen hat. Die Albumversion ist übrigens verlängert – ihr müsst euch also noch etwas gedulden, um den Song vollständig zu hören.“

Eric Daniels ergänzt:

„Die Präsenz dieses Songs hallt noch lange nach dem Verklingen der letzten Note nach, als würde er eine Tür zu einer verborgenen inneren Welt öffnen“, erklärt der Gitarrist. „Dieser Track bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Angst und Faszination.“

Hinter dem fünften SOULBURN-Album „Quantifying Cosmic Doom“ steckt eine lange Reise, die nie geradlinig verlief, sondern durch viele Dimensionen führte und verborgene Wege nahm. Dennoch haben die niederländischen Metal-Extremisten zweifellos einen düsteren und zugleich schönen Höhepunkt erreicht.

Auf einem soliden Death-Metal-Fundament aufgebaut, ergänzt „Quantifying Cosmic Doom“ nahtlos Wände aus Melancholie, die aus dem Grundgestein des Doom herausgemeißelt sind, und krönt gewaltige Riffs mit den wilden, spirituellen Flammen des Black Metal. Eine große musikalische Bandbreite sowie das meisterhafte Storytelling, das sich wie ein roter Faden durch die epischen Songs zieht, zeigen SOULBURN als erfahrene Veteranen, die ihr extremes Handwerk mit voller Überzeugung und Leidenschaft ausüben.

SOULBURN entstanden 1996 aus der Asche von ASPHYX, in einer Phase, in der sich die niederländischen Death-Metal-Pioniere zwischenzeitlich auflösten, bevor sie sich später wieder vereinten. Nach einigem Hin und Her fanden Gitarrist und Mastermind Eric Daniels, Schlagzeuger Bob Bagchus und PENTACLE-Frontmann Wannes Gubbels schließlich unter dem neuen Bandnamen zusammen. Ihr hochgelobtes Debütalbum „Feeding on Angels“ (1998) war zugleich ein klares musikalisches Statement und bot eine reduzierte, aber tödliche Mischung aus doomlastigem Black Metal, die sie schnell als verheerende Kraft etablierte.

Nach einer längeren Phase der Neuorientierung formte sich SOULBURN allmählich zu einer festen Besetzung mit Daniels, Bagchus, GRACELESS-Gitarrist Remco Kreft und dem ehemaligen LEGION OF THE DAMNED-Mitglied Twan van Geel (auch GOTT) als Sänger und Bassist. Dies manifestierte sich im zweiten Album „The Suffocating Darkness“, das 2014 erschien und erneut viel Lob erhielt, insbesondere für seine ausgeprägt oldschoolige Ausrichtung.

Endlich waren SOULBURN auf Kurs, trieben ihre Entwicklung konsequent voran und legten nur zwei Jahre später mit dem aggressiven dritten Album „Earthless Pagan Spirit“ (2016) nach, gefolgt von der Zwei-Track-EP „Carpe Noctem“ (2018), die ihren wachsenden Ruf weiter festigte. Auch der Wechsel von Bagchus zu GRACELESS-Schlagzeuger Marc Verhaar konnte diesen unaufhaltsamen Zug nicht stoppen. Aufbauend auf ihrer mittlerweile gefestigten Fanbasis betonten SOULBURN auf dem nächsten Album „Noa’s D’ark“ (2020) noch stärker den rohen Old-School-Charakter ihres Sounds, ergänzt durch eine breite Palette metallischer Einflüsse aus verschiedenen Genres.

Darüber hinaus etablierten sich die Niederländer als gefragte Live-Band mit Auftritten in ganz Europa sowie international. Zu den Highlights zählen gemeinsame Shows mit UNLEASHED, ASPHYX und GOD DETHRONED sowie Tourneen in Südamerika mit MORK und in Deutschland mit SODOM.

Mit „Quantifying Cosmic Doom“ erneuern SOULBURN ihren düsteren Pakt mit ihrer treuen Anhängerschaft: extremer, harter Metal, der immer wieder neue Grenzen auslotet und dabei seinen Wurzeln in Black, Death und Doom treu bleibt.

Aufgenommen, produziert, gemischt und gemastert von Erwin Hermsen und Fons van Dijk im Toneshed Recording Studio, Horst (NL). Schlagzeugaufnahmen von Jörg Uken im Soundlodge Studio, Rhauderfehn (DE). Gitarrenaufnahmen von Tom Meier im Tom Meier Studio Recording & Live Sound, Enschede (NL). Cover-Artwork von Manuel Tinnemans.

Erscheint als Digipak-CD (handnummeriert, limitiert auf 500 Stück), Jewelcase-CD, MC, Gatefold-Doppel-LP mit Obi-Streifen (schwarz), Gatefold-Doppel-LP mit Obi-Streifen (grau mit schwarzem Splatter, limitiert auf 250 Stück) sowie in digitalen Formaten.

soulburn - Quantifying Cosmic Doom - album cover

Tracklist

01. The Braveheart of Nightmares
02. Powehi, the Embellished Dark Source of Unending Creation
03. A Pyramid Absurd
04. An Impious Journey Through the Cathedral’s Mouth
05. Stalactites of Molten Flesh
06. M87 – What Hopes To Be Born?
07. Iconox Spew Black at the Razor’s Edge
08. Down Among the Stars
09. The Desolationist
10. In the Very Time That Will Rot Us
11. An Innocuous Swathe of Sky

 

Quellenangabe: Sureshotworx

THUNDERMOTHER veröffentlichen neue Single

0
thundermother - bandpicture
Photo Credit: Jenny Lund

THUNDERMOTHER veröffentlichen neue Live-Single „Can You Feel It – Live in Cologne“ – Neues Live-Album Live’n’Alive erscheint am 17. April

THUNDERMOTHER - Can You Feel It (Live) | Napalm Records

THUNDERMOTHER laden uns mit der dritten Single des kommenden Albums Live’n’Alive, das am 17. April 2026 über Napalm Records erscheint, ein weiteres Mal zu einer ihrer energiegeladenen Live-Shows ein. Der nächste Vorgeschmack auf ihr erstes Album bei ihrem neuen Label ist „Can You Feel It“, das ursprünglich 2025 auf ihrem aktuellen Studioalbum Dirty & Divine erschien. Im Live-Setting erstrahlt der Song vom ersten THUNDERMOTHER-Werk im aktuellen Lineup ebenso wie frühere Hits. Aufgenommen während einer Show in Köln im Februar 2025 ist „Can You Feel It“ jetzt der kraftvolle Start in ein kraftvolles Album. Dazu veröffentlichen THUNDERMOTHER außerdem Aufnahmen der Show als Musikvideo, die die geladene Atmosphäre zeigen, sowie zwei weitere Songs: „I Don’t Know You – Live in Cologne“ (Black and Gold, 2022)  und „Thunderous – Live in Copenhagen“ (Rock ’N’ Roll Disaster, 2014) sind ebenfalls ab sofort streambar. Rock’n’Roll pur – und das spürbar!
 
Filippa Nässil über „Can You Feel It – Live in Cologne“:

„Es steckt etwas Magisches darin, wenn ein gutes Riff aus Marshall-Boxen dröhnt. Ich hatte die Idee zu diesem Song, als ich mit lauter Rock-Musik auf den Ohren spazieren gegangen bin. Wir haben seither Shows mit diesem Song eröffnet, daher leitet er nun auch dieses Album ein, das der Setlist folgt. Er ist härter und besser als auf der Studioaufnahme – viel Spaß!“

Die schwedischen Rockerinnen von THUNDERMOTHER zeigen sich Live’n’Alive – das erste Live-Album der Band erscheint am 17. April 2026 digital und am 10. Juli 2026 physisch über Napalm Records. 2009 von Gitarristin Filippa Nässil gegründet, ist die Band bekannt für ihre mitreißenden Hymnen und ihre unermüdlichen Tourneen – zu den Live-Highlights zählen Auftritte als Support der legendären Scorpions in Nordamerika und Europa, die Teilnahme an der KISS Kruise und regelmäßige Auftritte bei großen Festivals wie dem Wacken Open Air. Zuletzt veröffentlichten THUNDERMOTHER 2025 ihr hochgelobtes sechstes Album Dirty & Divine, das es in die Top 3 der Offiziellen Deutschen Rock/Metal-Charts schaffte. Dem ersten Album in neuer Besetzung – bestehend aus Filippa Nässil, Sängerin Linnéa Vikström Egg, der zurückgekehrten Bassistin Majsan Lindberg und Schlagzeugerin Joan Massing – folgte eine Headliner-Tournee durch Europa, während der Live’n’Alive entstand. Das 19 Titel umfassende Werk zeigt die explosive Live-Energie von THUNDERMOTHER anhand ihrer Setlist aus dem Jahr 2025.
 
Ohne Backing Tracks, Overdubs oder Neuaufnahmen von Instrumenten geht Live’n’Alive keine Kompromisse ein. Das ist THUNDERMOTHER – 100 % live, 100 % Rock’n’Roll! Live’n’Alive wird zunächst digital verfügbar sein – physische Formate folgen!
 
Filippa Nässil über Live’n’Alive:

„Alles ist live. Wir nutzen hier keine Backing-Tracks, wie es sonst heutzutage fast jede Band tut. Wir haben keine Overdubs und haben auch keine Instrumente neu aufgenommen. Es ist ALLES live und Rock’n’Roll. Ich an der Gitarre, Majsan Lindberg am Bass, Joan Massing an den Drums und Linnéa Vikström als Leadsängerin und in manchen Songs auch als Rhythmusgitarristin. An der Song-Reihenfolge haben wir auch nichts verändert – das ist unsere Setlist aus 2025. Genau so macht man das!“

Tracklist

01. Can you feel it – Live in Cologne
02. Loud and Free – Live in Cologne
03. The Road is Ours – Live in Cologne
04. So Close – Live in Huskvarna
05. Bright Eyes – Live in Huskvarna
06. Take The Power – Live in Copenhagen
07. Dead Or Alive – Live in Huskvarna
08. I Don’t know You – Live in Cologne
09. Sleep – Live in Cologne
10. I Left My License In The Future – Live in Copenhagen
11. Dog From Hell – Live in Huskvarna
12. Can’t Put Out The Fire – Live in Copenhagen
13. Whatever – Live in Gothenburg
14. Shoot To Kill – Live in Cologne
15. Try With Love – Live in Copenhagen
16. Thunderous – Live in Copenhagen
17. Hellevator – Live in Huskvarna
18. Speaking Of The Devil – Live in Huskvarna
19. Driving In Style – Live in Huskvarna

 

Quellenangabe: Napalm Records Photo Credit: Jenny Lund

FRONTSIDE – veröffentlichen neue Single

0
Frontside - Kapłani Diabła (Official Video)

FRONTSIDE – veröffentlichen neue Single & Video „Kaplani Diabla“ aus ihrem kommenden Album „Nemesis“

Die polnischen Metalcore-Veteranen FRONTSIDE präsentieren die zweite Single und das offizielle Musikvideo aus ihrem kommenden Studioalbum „Nemesis”, das am 10. April 2026 über Massacre Records erscheinen wird. Der neue Track mit dem Titel „Kapłani Diabła“ (Devil’s Priests) ist einer der kompromisslosesten Songs des Albums.

Nach der Veröffentlichung der ersten Single „Omen“ taucht die Band nun tiefer in den thematischen Kern von „Nemesis“ ein – mit einem Song, der die Zuhörer mit einigen der dunkelsten Kapitel der Geschichte des Christentums konfrontiert.

Der Song beleuchtet Ereignisse und Phänomene, die die europäische und globale Geschichte über Jahrhunderte geprägt haben – von den Kreuzzügen und der Inquisition bis hin zum politischen Einfluss kirchlicher Institutionen, der Anhäufung immensen Reichtums und den vielen historischen Beispielen für Heuchelei und moralischen Missbrauch unter den Geistlichen.

FRONTSIDE nähern sich dem Thema jedoch nicht durch einfache religiöse Polemik. Stattdessen reflektiert „Kapłani Diabła“ über umfassendere Mechanismen von Macht und Manipulation und hinterfragt, wie leicht Ideale verzerrt und zur Erreichung völlig anderer Ziele missbraucht werden können. Der Text wirft grundlegende Fragen zu Autorität, institutioneller Verantwortung und der Art und Weise auf, wie Geschichte interpretiert – oder bewusst ignoriert – wird, je nachdem, wer die Deutungshoheit innehat.

Das Musikvideo zur Single verfolgt einen symbolischen und konzeptuellen Ansatz. Seine Bildsprache ist von der Ästhetik des Rorschach-Tests inspiriert, einer Methode der psychologischen Interpretation. Die Bilder entfalten sich als eine Reihe abstrakter Visionen, die von jedem Betrachter unterschiedlich wahrgenommen werden können – eine bewusste künstlerische Entscheidung, die darauf hindeutet, dass Menschen in Geschichte und Religion oft genau das sehen, was sie sehen wollen, und die Realität durch ihre eigenen Überzeugungen filtern.

Die neue Single fügt sich perfekt in das übergreifende Konzept von „Nemesis“ ein, einem Album, das Themen wie kollektive Verantwortung, soziale Spannungen und die Folgen menschlicher Entscheidungen behandelt. Erneut verbinden FRONTSIDE ihren vernichtenden, präzisen Klangangriff mit zum Nachdenken anregenden Texten, die die Zuhörer dazu herausfordern, sich mit unbequemen Wahrheiten auseinanderzusetzen.

Mit „Kapłani Diabła“ zeigt die Band, dass „Nemesis“ eines der kühnsten und kontroversesten Kapitel ihrer Karriere darstellen wird – ein Werk, das nicht nur überwältigende musikalische Intensität liefert, sondern auch zum Nachdenken über Geschichte, Autorität und das Wesen des menschlichen Glaubens anregt.

Tracklist

01. Initium
02. Omen
03. Kapłani Diabła
04. Zostaniecie Z Niczym
05. Alfa I Omega
06. To Wszystko Co Masz
07. Wejdź Prosto W Nowy System
08. Na Krawędzi
09. Chaosu Nastał Czas
10. Sztylet, Brzytwa, Hak I Sznur
11. Czas Zabijania
12. Nemesis
13. Terminus

 

Quellenangabe: United Forces PR

SIEGE PERILOUS – Becoming The Dragon

0
SIEGE PERILOUS - Becoming The Dragon - album cover
SIEGE PERILOUS - Becoming The Dragon - album cover

Band: SIEGE PERILOUS 🇺🇸
Titel: Becoming The Dragon
Label: Crunchtronic Records
VÖ: 27/03/26
Genre: Epic Heavy Metal

Tracklist

01. Overture (Instrumental)
02. Ancient Rite
03. As the Dragon Falls (feat. Fabio Lione)
04. Child of Prophecy
05. Shattered Mirage
06. Chieftain
07. Cut Down
08. Echoes of Home (feat. Kristin Starkey)
09. Becoming the Dragon

 

Besetzung

Shaughnessy McDaniel – Vocals
Scott Hancock – Guitar
Cody Martinez – Guitar
Ryan Flanagan – Guitar
Eric Fischer – Bass and Violin
Mark Girard – Drums

 

Bewertung:

3/5

SIEGE PERILOUS treten mit »Becoming The Dragon« aus dem Schatten des Undergrounds ins Rampenlicht. Die Band setzt auf ein breites Dreigitarre-Line-Up! Shaughnessy McDaniel übernimmt den Gesang, Scott Hancock, Cody Martinez und Ryan Flanagan die Gitarren, während Eric Fischer Bass und Violine spielt. Mark Girard liefert den treibenden Rhythmus am Schlagzeug. Produziert, gemischt und gemastert wurde das Album von Alex Carrillo, der den Sound der Band klar und kraftvoll einfängt.

Epischer Heavy Metal mit Ambitionen

Das Album beginnt mit der instrumental gehaltenen »Overture«, die in zweieinhalb Minuten die Bühne für das restliche Werk vorbereitet. Schon hier zeigt sich, dass SIEGE PERILOUS klassische Heavy-Metal-Elemente mit orchestralen Akzenten verbinden. Der Einstieg ist nicht neu, aber solide, mit klarer Produktion und tightem Zusammenspiel.

»Ancient Rite« setzt direkt auf hymnische Riffs und treibende Drums. Shaughnessy McDaniels Gesang wirkt kraftvoll, wenn auch gelegentlich ein wenig statisch im Vergleich zu den Gitarrenlinien. Die Band versteht es, Spannung aufzubauen, ohne dabei zu sehr in technische Experimente abzudriften. Die Songs wirken durchdacht, wobei das Arrangement stellenweise vorhersehbar bleibt.

Highlights und Gastbeiträge

Der auffälligste Track ist »As the Dragon Falls«, auf dem Fabio Lione zu Gast ist. Liones Stimme ergänzt McDaniels markanten Gesang und verleiht dem Song eine zusätzliche epische Dimension. Die Melodieführung ist eingängig, die Gitarrenarbeit detailreich, und der Song erreicht beinahe die Größe klassischer Metal-Hymnen.

»Child of Prophecy« und »Shattered Mirage« folgen auf einem soliden, aber konventionellen Kurs. Besonders »Shattered Mirage« zeigt, dass die Band auch ruhigere Passagen sicher beherrscht, ohne die Energie des Albums zu brechen. »Chieftain« hingegen bringt wieder mehr Geschwindigkeit und Aggressivität, mit einem klaren Fokus auf Riffing und Schlagzeug.

Mit »Echoes of Home« beweist die Band Gespür für atmosphärische Arrangements. Kristin Starkey steuert ihren Gesang bei, der dem Track eine melancholische Tiefe verleiht. Es entsteht ein Moment, der deutlich aus dem üblichen Heavy-Metal-Kontext herausragt. Der finale Titel, »Becoming The Dragon«, ist mit fast acht Minuten der längste Song des Albums und versucht, die ganze Bandbreite der Band zu zeigen. Epische Riffs, dynamische Tempowechsel und orchestrale Elemente mischen sich hier zu einem dramatischen Finale.

Sound und Produktion

Alex Carrillo sorgt für einen sauberen, klaren Sound, der jedes Instrument in den Vordergrund rückt. Die Gitarren sind fett, die Drums präzise, und selbst die Violine von Eric Fischer wird nicht überhört. Das Mixing unterstützt die epische Wirkung der Musik, wirkt aber stellenweise zu glatt. Gerade bei einem Album, das vom rohen Heavy-Metal-Geist lebt, könnte ein wenig mehr Dreck im Sound den Charakter noch schärfer zeichnen.

»Becoming The Dragon« ist ein ambitioniertes Werk, das epischen Heavy Metal mit orchestralen Elementen verbindet. SIEGE PERILOUS zeigen Talent im Songwriting und in der Arrangementvielfalt, können aber nicht gänzlich aus dem Schatten etablierter Genregrößen treten. Einige Tracks, vor allem die mit Gastauftritten, stechen positiv heraus, während andere eher solide Standardkost liefern.

Die Mischung aus kraftvollem Gesang, dreifachem Gitarrenriffing und orchestralen Einwürfen macht das Album interessant für Fans von epischem Metal, bleibt aber insgesamt etwas inkonsistent. Ein starker Auftakt, der noch Luft nach oben lässt.

Fazit: SIEGE PERILOUS gelingt mit »Becoming The Dragon« ein Album, das die Erwartungen an epischen Heavy Metal erfüllt, aber noch nicht vollständig ausreizt.

Internet

SIEGE PERILOUS - Becoming The Dragon - CD Review

WARSENAL – Endless Beginnings

0
WARSENAL - Endless Beginnings - album cover
WARSENAL - Endless Beginnings - album cover

Band: WARSENAL 🇨🇦
Titel: Endless Beginnings
Label: Massacre Records
VÖ: 20/03/26
Genre: Thrash/Speed Metal

Tracklist

01. Mass Grave Mass
02. Flying Fortress
03. Phantom Hope
04. Feeding the Wildfire
05. The Numbening
06. Dawn Mowers
07. Dusk Dwellers
08. Onward to Our Death
09. Endless Beginnings

 

Besetzung

Mathieu Rondeau – Guitar & Vocals
Francis Labine – Bass
Zack Osiris – Drums

 

Bewertung:

4/5

Band mit klarer Mission

Die kanadische Thrash/Speed-Metal-Formation WARSENAL gehört zu jener Sorte Bands, die nicht lange um den heißen Brei spielt. Ihr Sound setzt direkt dort an, wo Geschwindigkeit, Schärfe und rohe Energie zusammenlaufen. Hinter dem Trio stehen Gitarrist und Sänger Mathieu Rondeau, Bassist Francis Labine sowie Schlagzeuger Zack Osiris. Drei Musiker, die hörbar eine gemeinsame Vision verfolgen. Klassischen Speed- und Thrash-Metal mit frischer Energie neu zu entfachen.

Mit »Endless Beginnings« legt die Band ein Album vor, das sich tief in den Traditionen der Achtziger verwurzelt zeigt, dabei aber keineswegs als nostalgische Kopie wirkt. Stattdessen klingt vieles wie eine moderne Interpretation jener Ära, in der Geschwindigkeit und Riffs wichtiger waren als digitale Perfektion.

Produziert wurde die Platte von Mathieu Rondeau gemeinsam mit Ryan Battistuzzi. Für Mix und Mastering holte man sich anschließend Unterstützung von Olof Wikstrand in den Hvergelmer Studios. Dieser Schritt zahlt sich hörbar aus. Das Album besitzt Druck, Klarheit und genau die richtige Portion Rauheit.

Geschwindigkeit mit Struktur

Schon nach wenigen Minuten wird klar, wohin die Reise geht. »Endless Beginnings« bewegt sich konstant im Spannungsfeld zwischen klassischem Thrash-Metal und traditionellem Speed-Metal. Die Gitarren stehen klar im Vordergrund, meist doppelt geschichtet, mit rasanten Downstroke-Riffs und gelegentlichen melodischen Leads.

Was sofort auffällt, trotz der hohen Geschwindigkeit wirkt das Material nie überladen. Viele Songs basieren auf klar strukturierten Riffideen, die sich einprägen und im Kopf hängen bleiben. Gerade diese Balance zwischen Aggression und Eingängigkeit verleiht dem Album seine Stärke.

Mathieu Rondeaus Gesang passt gut in dieses Konzept. Seine Stimme ist rau, energisch und leicht heiser, ohne dabei ins Extreme abzudriften. Er bewegt sich eher im klassischen Thrash-Bereich als im modernen Shouting, was dem Material eine authentische Note verleiht.

Der Bass von Francis Labine arbeitet eng mit den Gitarren zusammen und sorgt für zusätzlichen Druck, während Zack Osiris am Schlagzeug ein konstant hohes Tempo hält. Seine Spielweise ist präzise, kraftvoll und setzt immer wieder kleine rhythmische Akzente.

Starker Einstieg und klare Highlights

Der Opener »Mass Grave Mass« eröffnet das Album mit einem wuchtigen Riff und sofortigem Vorwärtsdrang. Schon hier wird deutlich, dass WARSENAL keine langen Einleitungen braucht. Das Stück wirkt wie ein Startschuss, der direkt ins Zentrum des Albums führt.

»Flying Fortress« knüpft daran an und kombiniert Speed-Metal-Tempo mit markanten Gitarrenharmonien. Besonders die Leads im Mittelteil zeigen, dass hier Musiker am Werk sind, die ihr Handwerk beherrschen.

Mit »Phantom Hope« folgt ein Song, der melodischer ausfällt, ohne dabei an Härte zu verlieren. Die Refrainstruktur funktioniert hervorragend und dürfte auch live schnell zum Publikumsliebling werden.

Ein weiteres Highlight ist »Feeding the Wildfire«. Der Song lebt von einem treibenden Rhythmus und einem Refrain, der sich sofort festsetzt. Hier zeigt sich besonders gut, wie stark WARSENAL darin sind, Geschwindigkeit mit klaren Songstrukturen zu verbinden.

Dynamik in der zweiten Albumhälfte

In der Mitte des Albums sorgt »The Numbnening« für eine leicht düstere Atmosphäre. Der Song arbeitet mit schwereren Riffs und einem etwas langsameren Groove, wodurch er sich deutlich vom restlichen Material abhebt.

»Dawn Mowers« bringt danach wieder deutlich mehr Tempo ins Spiel. Der Track wirkt fast wie eine Hommage an klassischen Speed-Metal und lebt von rasanten Gitarrenläufen.

Mit »Dusk Dwellers« schlägt die Band erneut eine etwas dunklere Richtung ein. Die Riffs wirken bedrohlicher, während das Schlagzeug einen konstant drängenden Puls liefert.

»Onward to Our Death« gehört zu den aggressivsten Momenten des Albums. Hier ziehen WARSENAL das Tempo noch einmal an und liefern einen Song, der live vermutlich für Chaos im Pit sorgen dürfte.

Rasantes Aufeinandertreffen

Der abschließende Titeltrack »Endless Beginnings« fasst viele Elemente des Albums zusammen. Schnelle Riffs, melodische Leads und ein hymnischer Refrain sorgen für einen würdigen Abschluss.

Der Song wirkt fast wie ein Statement der Band. Der Titel selbst passt gut zur musikalischen Ausrichtung: ein Blick zurück auf die Wurzeln des Genres und gleichzeitig ein neuer Anfang für die eigene musikalische Reise.

Mit »Endless Beginnings« gelingt WARSENAL ein überzeugendes Album, das Fans von klassischem Thrash- und Speed-Metal sofort ansprechen dürfte. Die Songs sind schnell, kompakt und rifforientiert, ohne sich in technischen Spielereien zu verlieren. Besonders stark wirkt die Kombination aus traditioneller Metal-Ästhetik und moderner Produktion. Dadurch klingt das Album frisch, ohne seine Wurzeln zu verleugnen.

Wer Bands aus der klassischen Thrash- und Speed-Schule schätzt, findet hier reichlich Material für wiederholte Durchläufe. Die Energie stimmt, die Songs funktionieren, und die Produktion bringt alles sauber zur Geltung.

Fazit: »Endless Beginnings« von WARSENAL ist ein kraftvolles Statement, das die Essenz des Thrash- und Speed-Metals einfängt.

Internet

WARSENAL - Endless Beginnings - CD Review

EXODUS – Goliath

0
cover artwork EXODUS Goliath
cover artwork EXODUS Goliath

Band: EXODUS 🇺🇸
Titel: Goliath
Label: Napalm Records
VÖ: 20/03/26
Genre: Thrash Metal

Tracklist

01. 3111
02. Hostis Humani Generis
03. The Changing Me (feat. Peter Tägtgren)
04. Promise You This
05. Goliath (feat. Katie Jacoby)
06. Beyond The Event Horizon
07. 2 Minutes Hate
08. Violence Works
09. Summon Of The God Unknown
10. The Dirtiest Of The Dozen

Besetzung

Rob Dukes – Vocals
Gary Holt- Guitar
Lee Altus – Guitar
Jack Gibson – Bass
Tom Hunting – Drums

Bewertung:

5/5

Eine der meist erwarteten Veröffentlichungen des Jahres im Thrash Metal – und darüber hinaus in der gesamten Extreme-Metal-Landschaft – ist das neue Werk von EXODUS. „Goliath“ erscheint fünf Jahre nach dem Vorgänger und ist nicht nur durch die Rückkehr von Sänger Rob Dukes geprägt, sondern auch durch eine sehr aktive und kreative Phase der Band. Ein Album, das den geschätzten Sound der Gruppe mit einigen neuen, eigenständigen Ansätzen verbindet. Ein echtes Headbanger-Album, reiner Thrash Metal.

Ein explosiver Einstieg

Mit langsamen, schweren Riffs und atmosphärischen, fast unheimlichen Lachern beginnt „3111“, getragen von einer imposanten Basslinie. Doch schon bald verwandelt sich der Song in eine Explosion aus massiven Riffs und verzweifelten Schreien. Das Tempo steigt stetig, der Sound wird immer dichter, die Energie überwältigend. Thrash Metal in seiner reinsten Form: effizient, schleifend, unerbittlich und kraftvoll. Die Solos wirken weniger wie ein einzelner Höhepunkt, sondern eher wie eine Erweiterung des Gesamtklangs, in dem alle Instrumente ihren Beitrag leisten. Ein sehr starker Opener.

Veteranen wie EXODUS brauchen eigentlich keine Vorstellung. Als eine der prägendsten und wichtigsten Bands der Metalgeschichte gehören sie zu den Mitbegründern des Thrash Metal und können auf über vier Jahrzehnte Aktivität zurückblicken. Gegründet 1980, ist das Herz und die Seele der Band der Gitarrist Gary Holt, ein wahrer Meister der Riffs, der sowohl Rhythmus- als auch Leadgitarren übernimmt. An seiner Seite steht Mitgründer Tom Hunting am Schlagzeug, der ebenfalls einige Pausen in der Bandgeschichte hatte. Komplettiert wird das Line-up durch Bassist Jack Gibson, den zweiten Gitarristen Lee Altus sowie den nach elf Jahren zurückgekehrten Sänger Rob Dukes. Mit zahlreichen prägenden Alben und Songs im Rücken erweitert „Goliath“ als dreizehntes Studioalbum eine ohnehin beeindruckende Diskografie.

Eine scheinbar ruhigere Klanglandschaft eröffnet „Hostis Humani Generis“, doch die klaren, effizienten Riffs sind äußerst aggressiv. Für Thrash-Metal-Fans ist es ein Genuss, die rohen Gitarrenlinien von Gary Holt mit ihrer messerscharfen Präzision zu hören. Die Vocals klingen wütend und aufgeladen, und wenn die Band selbst von der „Performance seines Lebens“ spricht, wird hier deutlich, was sie meint. Rob Dukes liefert eine kontrollierte, intensive Darbietung, die perfekt mit den massiven Riffs harmoniert. Das Solo zeigt sich kreativer und komplexer – weniger melodisch, dafür eine eindrucksvolle Demonstration technischer Fähigkeiten. Die Rhythmussektion hält das Tempo ständig in Bewegung. Ein furioser und sehr überzeugender Song.

Melodie, Härte und neue Nuancen

Eingängige Leadgitarren eröffnen „The Changing Me“, zunächst melodisch und fast melancholisch in einem langsamen Crescendo. Bald jedoch verwandelt sich die Atmosphäre in druckvolle, schwere Riffs. Unterstützt werden die Hauptvocals von cleanen Gesangspassagen von Peter Tägtgren (Hypocrisy, PAIN), die eher wie ein Schatten der Hauptstimme wirken und dem Klangbild einen wichtigen Akzent verleihen. Der Song pendelt zwischen melodischen und abrasiven Momenten, zwischen eingängigem Refrain und aggressiven Strophen. Am Ende steigert sich das Stück zu einem gemeinsamen Ausbruch beider Stimmen – ein Dialog aus Schreien und Verzweiflung, der die Essenz des Songs überraschend treffend einfängt.

Nach dieser melodischeren Passage kehrt „Promise You This“ zu direkten und gewalttätigen Riffs zurück. Ein furioser Song mit einem weiteren markanten Riff und der bellenden Gesangsleistung von Rob Dukes. Das Schlagzeug trifft hart und präzise, während der Refrain fast melodisch wirkt und zugleich enormes Headbanging-Potenzial besitzt. Ein ansteckender Rhythmus, ergänzt durch ein scharfes, geradliniges Solo – ein sehr energischer Song und ein weiterer Höhepunkt.

Der Titelsong „Goliath“ beginnt mit einer massiven Basslinie und wirkt zunächst langsamer und introspektiver. Rob Dukes wählt hier eine andere stimmliche Herangehensweise, tiefer und düsterer. Die Atmosphäre ist dunkler und mit unheilvollen Akzenten versehen. Alle Instrumente tragen klar zum Gesamtbild bei, während die Gastmusikerin Katie Jacoby eine traurige Violinenmelodie einbringt, die von einer scharfen Leadgitarre gespiegelt wird. Eine Komposition, die melodische und zerstörerische Elemente verbindet – nicht die typische EXODUS-Struktur, aber eine, die erstaunlich gut zum Bandsound passt.

Produktion und klangliche Balance

Die Produktion ist sehr gelungen: klar, ohne überpoliert zu wirken, und stets mit einem Hauch klassischen Thrash-Metal-Sounds. Alle Instrumente sind hervorragend ausbalanciert. Während auf älteren Alben die Gitarren oft dominierend im Vordergrund standen, sind hier alle Elemente deutlich hörbar und verstärken dadurch sogar die Wucht der Gitarren. Auch die Gesangsleistung wird perfekt eingefangen. Produziert wurde das Album von der Band selbst, gemischt und gemastert von Mark Lewis.

Nachdem zuvor eine etwas andere Seite der Band zu hören war, entfesselt „Beyond The Event Horizon“ einen rasenden Angriff. Ständige Gitarrenarbeit, geschriene Vocals, einfache, aber effektive Riffs und ein dynamischer Bass treiben das hohe Tempo voran. Kurze instrumentale Wechsel unterbrechen den Angriff, bevor er erneut mit voller Wucht zurückkehrt. Ein weiteres Beispiel für authentischen, beeindruckenden Thrash Metal. „2 Minutes Hate“ erinnert im Intro an klassischen Old-School-Thrash und entwickelt sich zu einem konfrontativen Stück mit giftiger Gesangsführung. Zusammen mit unerbittlichen Gitarren und druckvollen Drums entsteht ein direkter, wirkungsvoller Song.

Ein verspieltes, gezupftes Gitarrenmotiv und ein ungewöhnlicher Rhythmus eröffnen „Violence Works“. Hier werden verschiedene Ansätze kombiniert, während der Rhythmus ständig wechselt und zahlreiche musikalische Ideen ein Groove-geprägtes Klangbild formen. Das Solo wirkt technisch und erinnert stellenweise an Blues- oder klassische Heavy-Metal-Einflüsse.

Der längste Song des Albums, „Summon Of The God Unknown“, führt diese komplexere Richtung weiter. Verschiedene Gitarrenansätze greifen ineinander, während die Vocals zwischen cleanen und harschen Passagen wechseln – von infernalischen Schreien bis zu melodischen, aber dennoch wütenden Linien. Der Rhythmus entwickelt sich stetig weiter, und der Song öffnet sich in mehrere Richtungen. Schwer, komplex und doch klar als typisches-EXODUS Stück erkennbar.

Der abschließende Track „The Dirtiest Of The Dozen“ erhöht noch einmal das Tempo und kehrt zu einer rasenden, hochenergetischen Klanglandschaft zurück. Schnell, direkt und aggressiv, mit wütenden Vocals und starken Riffs. Rasende Basslinien, treibende Double-Bass-Drums und messerscharfe Gitarrensolos führen zu einem finalen Ausbruch, bevor der Song in Höchstgeschwindigkeit endet. Ein würdiger Abschluss.

Riffs als Fundament

Wenn man an EXODUS denkt, denkt man sofort an Riffs. Einfache Riffs, zerstörerische Riffs, melodische oder direkte Riffs. Genau das liefert „Goliath“: eine Vielzahl erstklassiger Gitarrenideen, gebündelt in starken Songs – eine Sturmfront aus knochenbrechenden Riffs und rasanten Rhythmen. Doch das Album bietet mehr als nur Gitarrenarbeit: starke Kompositionen, eine beeindruckende Gesangsleistung und zahlreiche erinnerungswürdige Momente.

Jeder einzelne Musiker auf „Goliath“ verdient Anerkennung für seinen Beitrag. Betrachtet man die individuellen Leistungen, zeigt sich ein hohes technisches Niveau. Noch wichtiger ist jedoch das Gesamtbild: Die Band klingt geschlossen, kraftvoll und überwältigend. Ein Album, das mindestens auf Augenhöhe mit den letzten Veröffentlichungen steht – vielleicht sogar darüber hinausgeht. Dynamisch, gelegentlich überraschend, und doch jederzeit klar als EXODUS erkennbar. Kraftvoll, massiv und eine weitere Bestätigung der Qualitäten dieser Band, die damit weiterhin zu den führenden Vertretern des Thrash Metal gehört. Eine klare Empfehlung für Fans des Genres – und eigentlich für jeden Metal-Hörer.

Fazit: „Goliath“ bündelt alles, was EXODUS ausmacht: gewaltige Riffs, starke Songs und enorme Energie – ein überzeugendes Thrash-Metal-Album.

Und nicht vergessen: EXODUS spielen am 9. April 2026 in Wien in der Raiffeisen Halle im Gasometer – eine gute Gelegenheit, Songs von „Goliath“ live zu erleben. 

Internet

EXODUS - Goliath

PUTRED – Blestemul Din Adânc

0
cover artwork PUTRED Blestemul Din Adânc
cover artwork PUTRED Blestemul Din Adânc

Band: PUTRED 🇷🇴
Titel: Blestemul Din Adânc
Label: Awakening Records
VÖ: 20/03/26
Genre: Death Metal

Tracklist

01. Pandemonium (Intro)
02. Sfâșiat… Stigmatizat
03. Blestemul din Adânc
04. Întâlnirea Mortală
05. Cripta Vrăjilor
06. Devorat de Întuneric
07. Groapa Oaselor
08. Catacombe Sângerii
09. Ultimul Clopot
10. Subconscious Terror (Benediction cover)

Besetzung

Filip – Vocals
Uriel – Guitars
Corina – Bass
Denis – Guitars
Ficus – Drums

Bewertung:

4,5/5

Die rumänische Death Metal Band PUTRED ist mit ihrem dritten Album „Blestemul Din Adânc“ zurückgekehrt, nur ein Jahr nach dem vorherigen, was zeigt, dass sie in einer sehr kreativen Phase sind. Ein Name, der langsam eine breitere Reputation bekam, und das verdientermaßen, mit Musik, die mit jedem neuen Album besser gespielt und komponiert ist.

Überzeugender Start mit finsterer Atmosphäre

Das Album-Intro „Pandemonium“ ist ein kurzer und schöner Song, gespielt auf Akustikgitarre, zeigt viel Sensibilität, ist aber nur ein Kontrast zum Rest des Albums. Denn „Sfâșiat… Stigmatizat“ ist massiv, schwer, aber mit langsamen Riffs, infernalischen Vocals, ziemlich simpler Instrumentierung, aber genug, um eine erdrückende und dunkle Atmosphäre zu schaffen. Eine zweite Vocal verdoppelt die Haupt-Vocal in einem verhallten Effekt, dder noch mehr finsteren und infernalischen Akzent hinzufügt. Gitarren sind heruntergestimmt, aber sehr aktiv, und die Lead-Gitarre kommt mit Reverb, passt zur dunklen und morbiden Atmosphäre. Guter und überzeugender Start.

Die Band kommt aus Transsilvanien, eine allgemeine Information, wahrscheinlich genug für die Band, um mit dem historisch schlechten Ruf des Landes assoziiert zu werden. 2020 gegründet, spielen zwei der Gründungsmitglieder immer noch in der Band: ein Amerikaner, Uriel (Detruncation, Morbicus, Necrorite, Reveler, Vorus, ex-Cryptic Realms, ex-Gutwrench, ex-Pyrophoric, ex-Rotting Away) an Gitarren und Filip (Chaos Insignia, Insanity Deification, Necrotum, Vorus, ex-Demoted, ex-Naamah, ex-Blood Rage) für Vocals, mit dem Rest der Mitglieder, die in den folgenden Jahren beitraten: Corina (Reveler, Vorus, ex-Deimos) am Bass, Ficus (Chaos Insignia, Psychiatry) hinter den Drums und Denis (Weeping Assault, Ventum) für die zweite Gitarre.

Immer noch langsam, aber mit knackigerem Rhythmus – „Blestemul din Adânc„, auch der Titelsong beeindruckt mit guten Gitarren und hämmernden Drums. Aber wenn sie das Tempo wechseln und kriechend langsam werden, wird klar, dass ihr musikalischer Stil mehr in Death/Doom Metal liegt – die zwei Genres weben auf kohärente Weise zusammen. Eine finale Passage kommt nach einem falschen Ende mit komplett anderem Stil, grooviger, schnellerem Tempo und bietet ein dynamisches Songende.

Konstante Riffs kommen in „Întâlnirea Mortală„, um die Schwere des Sounds zu unterstreichen – die Gitarren werden komplexer, aber auch dissonanter, doch die Komposition ist durchdacht und die Klanglandschaft überzeugend. Eine präsentere Lead-Gitarre, die sehr gut in schnelleres Tempo passt, aber einen surrealen Sound und noch finsterere Atmosphäre hinzufügt.

Rohe Produktion mit vollem, dynamischem Sound

Die Produktion ist gut – die unvermeidliche Rohheit deutet auf einen Old-School-Ansatz hin, aber der Sound ist voll, die Instrumente korrekt ausbalanciert mit erdrückendem Effekt. Selbst bei langsameren Passagen bleibt der Sound dynamisch und massiv. Gute Rhythmussektion, mit Drums, die gelegentlich einen technischen Ansatz zeigen, aber die zwei Gitarren sind das Fundament, auf dem alles andere in den Songs liegt. Und die finale Zutat kommt von Vocals – nicht allgegenwärtig, nur so viel wie nötig, um das gruselige Element in jeden Song hinzuzufügen.

Eindringliche Schreie, verzweifelte, eröffnen den nächsten Song „Cripta Vrăjilor“ – ein Stück, das auch einen prominenteren Bass bringt. Guter Rhythmus, groteske Atmosphäre und viele technische Momente im Song. „Devorat de Întuneric“ klingt wie ein Gebet in der Intro-Sequenz, und die eigentliche Musik setzt die dunkle und ritualistische Atmosphäre fort – langsam, mit seltenen quietschenden Lead-Gitarren-Akzenten. Die Riffs bleiben im zweiten Plan, und die doppelten Vocals setzen sich durch mit tiefen Growls und hochgepitchten Shrieks.

Interessanter in der Song-Struktur alterniert „Groapa Oaselor“ schnelle Riffs mit langsamen, massiver Bass, aber am Ende sind wieder die Vocals am beeindruckendsten. „Catacombe Sângerii“ hebt das Tempo auf ein neues Level – die Riffs bestrafen konstant, gnadenlose Drums, eine dynamische Komposition. Die ganze Band klingt verbundener im Song – ein Highlight.

Nach unheimlicher Atmosphäre, induziert durch finstere Glocken, kommt „Ultimul Clopot“ wieder mit besserem Rhythmus und lässt das ganze Album mit einem Sound kommen, der sich von langsam zu sehr schnell in den letzten Songs entwickelt hat – ein Crescendo, das sich natürlich anfühlt und gute Songwriting-Fähigkeiten zeigt. Der letzte Song des Albums ist „Subconscious Terror„, ein Coversong von Benedictions Song von ihrem gleichnamigen Debütalbum von 1990. Ein sehr gutes Cover, behält die Old-School-Stimmung und respektiert den Original-Song. Guter Rhythmus und kraftvolle Demonstration, ein gut gewählter Song zum Album-Abschluss, passt perfekt zum Rest der Songs.

Reife Band mit klarer musikalischer Richtung

Sehr gut strukturierte und kontrollierte Musik – PUTRED zeigten einmal mehr, dass sie trotz Gründung vor nur ein paar Jahren ihre Erfahrung zusammengelegt haben und mit solidem Werk kamen, ein Zeichen einer reifen Band, die eine klare Richtung mit ihrer Musik verfolgt.

Ein Album mit permanenten Tempowechseln, aber sehr durchdachten und komponierten, bietet auch ein dynamisches Hörerlebnis. Nicht vorhersehbar, aber genau das macht die Musik interessanter. „Blestemul Din Adânc“ ist ein Album, das in seiner Gesamtheit beeindruckt – auch wenn nicht notwendigerweise etwas Ungehörtes, ist es einfach ein gutes Death Metal Album. Mit genug Momenten, die Lob verdienen, ein Album, das klar ein paar Spins von jedem Fan des Genres verdient.

Fazit: PUTRED liefern mit „Blestemul Din Adânc“ reife, durchdachte Death Metal Kunst – dynamisch, atmosphärisch und mit beeindruckendem Songwriting.

Internet

PUTRED - Blestemul Din Adânc

SKULL ALTAR – Diabolical

0
SKULL ALTAR - Diabolical - album cover
SKULL ALTAR - Diabolical - album cover

Band: SKULL ALTAR 🇫🇮
Titel: Diabolical
Label: Independent
VÖ: 20/03/26
Genre: Death Metal

Tracklist

01. March For Destruction
02. Scorn
03. Broken By Religion
04. Exhumed By Darkness
05. Diabolical
06. Infodemia
07. Storm Behind Demise
08. The Circle Of Cryptic Pain
09. Fear Of War
10. War Crimes (Disclosure Act)

 

Besetzung

Tero Ritvanen – Vocals on tracks 2, 3, 5, 6, 8, 10
Ossi Maalampi – Vocals on tracks 1, 9
Kai Kulmakorpi – Vocals on tracks 4, 7
Jouko Poussu – Drums
Mikko Viljakainen – Bass
Petri Hallikainen – All rhythm guitars, guitar solos on tracks 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 10 (third solo)

Guests on guitar solos:
Mika Perhovaara – Guitar solos on tracks 8 and 10 (first and second solos)
Joose Pulkkinen – Guitar solo on track 9

 

Bewertung:

4/5

Die Finnen von SKULL ALTAR legen mit »Diabolical« ihr jüngstes Death/Thrash-Klangwerk vor. Die Band zeigt mit dem Full-Length-Debüt, wie Death- und Thrash-Metal verschmelzen können, ohne dass der eine Stil den anderen erdrückt. Das Line-up liest sich wie ein Who’s Who der finnischen Metalszene. Tero Ritvanen übernimmt die Vocals auf den meisten Tracks, unterstützt von Ossi Maalampi und Kai Kulmakorpi. Jouko Poussu gibt den Rhythmus auf den Drums vor, während Mikko Viljakainen den Bass wuchtet.

Für die Gitarrenarbeit zeichnen sich Petri Hallikainen (Mastermind der Band), Mika Perhovaara und Joose Pulkkinen verantwortlich. Hallikainen steuert den Großteil der Soli bei, Perhovaara und Pulkkinen setzen Akzente auf ausgewählten Songs. Gemixt und gemastert wurde das Album von Mikael Sehlin Productions, was dem Sound eine klare, druckvolle Linie verleiht.

Rasante Eröffnungen und gezielte Aggression

»Diabolical« startet mit »March For Destruction«, einem kurzen, kompromisslosen Opener, der den Ton für die folgenden neun Tracks angibt. Die Gitarrenarbeit von Hallikainen ist hier prägnant. Riffing trifft auf präzise Soli, die nicht nach Show, sondern nach Aggression klingen. Direkt danach setzt »Scorn« mit Ritvanens markanter Stimme Akzente. Der Song kombiniert klassische Thrash-Riffs mit Death-Metal-Growls und beweist, dass SKULL ALTAR den Bogen zwischen Melodie und Brutalität sicher schlägt.

Mit »Broken By Religion« wird der erste längere Track präsentiert. Fast fünf Minuten zieht der Song den Hörer in eine dunkle, rhythmisch komplexe Welt. Hier kommen die unterschiedlichen Vocal-Stile besonders zur Geltung. Ritvanens Growls treffen auf Hallikainens aggressive Gitarrenführung, während der Drumsound von Poussu treibende Dynamik liefert.

Dunkelheit und Bedrohung

Tracks wie »Exhumed By Darkness« oder »Diabolical« treiben die düstere Atmosphäre weiter voran. Besonders »Diabolical« zeigt, wie die Band traditionelle Thrash-Strukturen mit modernen Death-Metal-Elementen kombiniert. Die Soli sind nicht nur technische Spielereien, sondern verstärken die Spannung des Songs. Auch bei »Infodemia« fällt auf, mit einer kompakten Spielzeit von 3:32 Minuten bietet der Song einen intensiven Mix aus Groove und Aggression, der vor allem Live seine Wirkung entfalten dürfte.

»Storm Behind Demise« bleibt nahe am Thrash, während die Vocals von Kai Kulmakorpi für einen zusätzlichen Farbton sorgen. Das Zusammenspiel der Gitarren, besonders zwischen Hallikainen und Perhovaara, lässt den Track wie eine kleine, wütende Klanglandschaft wirken.

Brutale Präzision bis zum Ende

Das letzte Drittel des Albums überzeugt mit »The Circle Of Cryptic Pain«, »Fear Of War« und »War Crimes (Disclosure Act)«. Hier wechseln die Solisten gezielt die Akzente, Perhovaara steuert wichtige Leads bei, während Hallikainen die rhythmische Basis liefert. Besonders »Fear Of War« punktet mit komprimierter Intensität und zeigt, dass die Band auch auf kurze Songs denselben Druck aufbauen kann wie auf längere Tracks. Der finale Track, »War Crimes (Disclosure Act)«, rundet das Album ab. Ein wuchtiger Schlusspunkt, der alle Elemente von SKULL ALTAR bündelt.

Aggression mit Struktur

»Diabolical« ist ein starkes Statement der Band. SKULL ALTAR schafft es, Death- und Thrash-Metal zu verbinden, ohne dass das eine das andere überdeckt. Die Gitarrenarbeit ist durchweg überzeugend, die Drums präzise, die Vocals variabel und passend zum Songmaterial. Mikael Sehlin hat mit Mix und Master dafür gesorgt, dass jeder Ton sitzt und die Wucht der Band zur Geltung kommt.

Mit einer Bewertung von 4 von 5 Punkten bleibt »Diabolical« ein empfehlenswertes Album für Fans aggressiver, aber durchdachter Metal-Kost. Es ist nicht nur wütend, sondern auch strukturiert genug, um beim Hören immer wieder neue Details zu entdecken. SKULL ALTAR zeigt damit, dass finnischer Metal nach wie vor eigenständig, dicht und mit einem klaren Charakter bleibt.

Fazit: »Diabolical« ist ein gelungenes Album, das die Stärken von SKULL ALTAR in den Bereichen Tempo, Atmosphäre und Vielseitigkeit bündelt.

Internet

SKULL ALTAR - Diabolical - CD Review